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Gäste feiern "größten Sohn der Stadt"

TROSSINGEN - Viel Prominenz hat sich gestern Abend zu einer Geburtstagsfeier im Rathaus eingefunden. Schließlich galt es, den, so Bürgermeister Dr. Clemens Maier, "größten Sohn der Stadt" zu feiern: Matthias Hohner war gestern vor 175 Jahren geboren worden.

Ganz oben auf der Gästeliste stand Wirtschaftsminister Ernst Pfister. Der Firmengründer von Hohner sei die "Keimzelle für den unglaublichen wirtschaftlichen Erfolg der Stadt" gewesen, sagte er.

«Good Woman - Ein Sommer in Amalfi»: Komödie nach Oscar Wilde

Oscar Wildes Komödien geben auf den ersten Blick dankbare Vorlagen für jeden Drehbuchautor ab. Liebenswürdige Exzentriker mit schrulligen Vorlieben bombardieren sich pausenlos mit geschliffenen Bonmots und brillant formulierten Bosheiten. Aber ein funkelndes Salonstück ist noch lange kein Garant für eine gelungene Kinokomödie.

Der geniale Oscar Wilde (1854-1900), der die Paradoxa liebte, hat die Abgründe seiner Figuren an der Oberfläche versteckt.

Gratulation an den Gemeinderat

Zum Beschluss des Gemeinderates, keinen Windelzuschuss einzuführen:

Gratulation an den Gemeinderat!-Die Eltern von Kleinkindern und all die Menschen, die Kranke zuhause pflegen, fühlen sich geradezu "bestens" moralisch unterstützt.-

Joel Spazierer erzählt sich in die Herzen der Zuhörer

Joel Spazierer ist ein Verwandter von Felix Krull, er hat ein laxes Verhältnis zur Wahrheit, er lügt, stiehlt und wird zum Mörder – er ist, kurz gesagt, ein unmoralischer Mensch. Und doch gelingt es ihm, sich in die Herzen der Zuhörer hinein zu erzählen. Um genau zu sein: Michael Köhlmeier gelingt das, denn er hat Joel Spazierer erfunden. Aber er sei ihm auch gefolgt, denn eine gute literarische Figur entwickle ein Eigenleben und treffe Entscheidungen, die selbst den Autor überraschen.

«Saw»: Horror-Thriller mit überraschenden Wendungen

Zwei Männer erwachen in einem heruntergekommenen Waschraum, in gegenüberliegenden Ecken angekettet an Rohre. In der Mitte liegt ein lebloser Mann in einer Blutlache, neben ihm eine Pistole und ein Diktiergerät. Schnell wird beiden klar: Ein Perverser spielt sein Spiel mit ihnen - nur einer wird den Raum lebend verlassen.

Die Eröffnungsszene des Thrillers «Saw»ist ebenso eindeutig wie verstörend - keine Einführung der Figuren, kein Herantasten an den Filmstoff, der Zuschauer wird mitten hinein geworfen in eine traumatische ...

«Saw»: Horror-Thriller mit überraschenden Wendungen

Zwei Männer erwachen in einem heruntergekommenen Waschraum, in gegenüberliegenden Ecken angekettet an Rohre. In der Mitte liegt ein lebloser Mann in einer Blutlache, neben ihm eine Pistole und ein Diktiergerät. Schnell wird beiden klar: Ein Perverser spielt sein Spiel mit ihnen - nur einer wird den Raum lebend verlassen.

Die Eröffnungsszene des Thrillers «Saw»ist ebenso eindeutig wie verstörend - keine Einführung der Figuren, kein Herantasten an den Filmstoff, der Zuschauer wird mitten hinein geworfen in eine traumatische ...

Kabarettisten und Politiker würdigen Dieter Hildebrandt

Berlin (dpa) - Freunde, Kollegen und Politiker haben den verstorbenen Kabartettisten Dieter Hildebrandt als großen Künstler gewürdigt. Wegbegleiter nannten ihn „einen wunderbaren Menschen“ und „moralische Instanz“. SPD-Chef Gabriel pries ihn als „wohl charmantesten Kritiker“ seiner Partei. Linksfraktionschef Gregor Gysi bezeichnete Hildebrandt als genial, humorvoll und provokativ. Liedermacher Konstantin Wecker sagte, Hildebrandt sei in jeder Hinsicht für ihn ein Vorbild - künstlerisch und moralisch.

Gauck: Von Weizsäcker war „moralische Instanz“

Bundespräsident Joachim Gauck hat seinen verstorbenen Vorgänger Richard von Weizsäcker als ein „herausragendes Staatsoberhaupt“ gewürdigt. Die Nachricht erfülle ihn mit tiefer Trauer. Deutschland verliere einen großartigen Menschen. Er habe das Amt des Bundespräsidenten auf bleibende Weise geprägt und sei ein Zeuge des Jahrhunderts gewesen, schrieb Gauck in einem Kondolenzschreiben an die Witwe. Für die meisten Menschen sei Richard von Weizsäcker eine moralische Instanz gewesen.

Meister der Angst: Vor 25 Jahren starb Hitchcock

Alfred Hitchcock war ein sanftmütiger Mensch. Deshalb entschied er sich 1960 dafür, seinen nächsten Film altmodisch in Schwarzweiß zu drehen. Das viele Blut beim Duschmord im «Psycho»-Motel sollte in dezenten Grautönen abfließen.

Dennoch schworen hinterher viele Zuschauer, der Film würde während dieser Szene in Farbe übergehen. Sie hatten sich den Effekt, auf den Hitchcock bewusst verzichtet hatte, in ihrer Fantasie selbst ausgemalt. Eben darum gilt «Hitch» 25 Jahre nach seinem Tod am 29.

Meister der Angst: Vor 25 Jahren starb Hitchcock

Alfred Hitchcock war ein sanftmütiger Mensch. Deshalb entschied er sich 1960 dafür, seinen nächsten Film altmodisch in Schwarzweiß zu drehen. Das viele Blut beim Duschmord im «Psycho»-Motel sollte in dezenten Grautönen abfließen.

Dennoch schworen hinterher viele Zuschauer, der Film würde während dieser Szene in Farbe übergehen. Sie hatten sich den Effekt, auf den Hitchcock bewusst verzichtet hatte, in ihrer Fantasie selbst ausgemalt. Eben darum gilt «Hitch» 25 Jahre nach seinem Tod am 29.