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Erdogan geht es um Syrien

Mehr Flüchtlinge in Griechenland: Erdogan geht es um Syrien

Kaum steigen die Flüchtlingszahlen in Griechenland wieder an, ist die Türkei wieder der Buhmann. Griechische Politiker werfen den türkischen Behörden vor, Flüchtlinge an die Ägäis-Küste zu bringen, damit sie leichter in die EU gelangen können. Zwar hat Präsident Erdogan tatsächlich damit gedroht, die Tore zu öffnen. Doch ihm geht es um Syrien, nicht um Griechenland.

Zunächst einmal: Es stimmt nicht, dass die Türkei massenhaft syrische Flüchtlinge nach Europa schleust.

Merkel fordert „umgehende Beendigung“ der türkischen Syrienoffensive

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zum Stopp der Militäroffensive im Nordosten Syriens aufgefordert. Die Kanzlerin habe sich am Sonntag in einem Telefonat mit Erdogan für eine „umgehende Beendigung der Militäroperation“ ausgesprochen, teilte eine Regierungssprecherin mit.

Türkischer Regierungschef kritisiert Syrien

Ankara (dpa) - Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan hat seine Kritik am syrischen Regime bekräftigt. Syrien habe seine Versprechen, die es der Türkei, der Arabischen Liga und der Welt gemacht habe, nicht gehalten, sagte Erdogan in Ankara. Sie seien unwillig und unehrlich, was das Angehen von Reformen betreffe. Erdogan warf dem Regime des syrischen Staatschefs Baschar al-Assad zudem vor, die Opposition „mit Blutvergießen erdrückt“ zu haben.

Erdogan droht mit Fortsetzung der Offensive in Nordsyrien

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat mit einer Fortsetzung der Militäroffensive gegen die Kurdenmiliz YPG in Nordsyrien gedroht, sollte das Abkommen zur Waffenruhe nicht umgesetzt werden. In Sotschi will sich Erdogan mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin treffen, um über die Entwicklungen in Syrien zu beraten. Die Türkei hatte am 9. Oktober im Norden Syriens eine Offensive gegen die YPG begonnen, die sie als Terrororganisation betrachtet.

Erdogan: Boden- und Luftoffensive in Nordsyrien steht bevor

Im Norden Syriens droht ein neuer blutiger Schlagabtausch zwischen der türkischen Armee und kurdischen Einheiten. Die Türkei stehe kurz vor einem Militäreinsatz in Syrien „sowohl aus der Luft als auch mit Bodentruppen“, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. Ein Sprecher der von der Kurdenmiliz YPG angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte kündigte heftigen Widerstand an. Erdogan begründete die geplante Offensive mit türkischen Sicherheitsinteressen.

Erdogan zu Besuch in Teheran eingetroffen

Teheran (dpa) - Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ist am Morgen zu einem zweitägigen Besuch in Teheran eingetroffen. Das berichtete die amtliche iranischen Nachrichtenagentur Irna. Im Mittelpunkt der Gespräche mit dem iransichen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad werden der Atomstreit und die Lage in Syrien stehen.

Türkischer Regierungschef Erdogan ruft al Assad zum Rücktritt auf

Istanbul (dpa) - Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat den syrischen Machthaber Baschar al-Assad zum Rückzug aus dem Präsidentenamt aufgefordert. Beim Besuch eines Flüchtlingscamps an der syrischen Grenze erklärte Erdogan nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu, die Türkei werde Assad nicht mehr als Syriens Präsidenten anerkennen. Erdogan sagte, über hundert Nationen würden al-Chatib und seine Leute als Führung Syriens ansehen.

Eil+++ Türkei bestätigt: Kampfflugzeug von Syrien abgeschossen

Ankara (dpa) - Die Türkei hat bestätigt, dass ein türkisches Kampfflugzeug über dem Mittelmeer von Syrien abgeschossen wurde. Das wurde am Abend nach einer Sitzung des Sicherheitskabinetts unter Leitung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan mitgeteilt. Das in Malatya gestartete Flugzeug war am Mittag vom Radarschirm verschwunden.

Putin und Erdogan beraten bei G20 über Syrien

Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich am Rande des G20-Gipfels in Hamburg mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan getroffen. Bei dem rund einstündigen Gespräch habe sich Putin für das Engagement der Türkei im angrenzenden Bürgerkriegsland Syrien bedankt, meldete die russische Agentur Tass. Das habe dazu beigetragen, dass „terroristische Gruppen“ in Syrien schwere Verluste erlitten und sich die Lage in dem Land verbessert habe.