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Einigung über Denkmal für ermordete Sinti und Roma

Über das in Berlin geplante Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma ist eine Einigung erzielt worden. Das teilte der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma mit. Demnach soll das von dem Künstler Dani Karavan entworfene Mahnmal die Namen der NS- Vernichtungslager enthalten. Das vom Bund finanzierte Denkmal soll in unmittelbarer Nähe des Reichstagsgebäudes errichtet werden.

Bundesrat gedenkt der verfolgten Sinti und Roma

Der Bundesrat hat der von den Nazis verfolgten und ermordeten Sinti und Roma gedacht. Bundesratspräsident Peter Müller erinnerte an den Erlass von SS-Führer Heinrich Himmler vom 16. Dezember 1942, der die Vernichtung der Sinti und Roma befahl. Müller nannte den Völkermord an den Juden und den Sinti und Roma «ein Menschheitsverbrechen bisher nicht gekannten Ausmaßes». Der Bundesrat gedenkt jedes Jahr in seiner letzten Sitzung vor Weihnachten der Verfolgung der Sinti und Roma.

Sinti Allianz: Bundestag soll über Roma-und-Sinti-Denkmal abstimmen

Im Streit um die Inschrift für das in Berlin geplante Roma-und-Sinti-Denkmal hat die Sinti Allianz nun eine Bundestagsabstimmung gefordert. Mit dem Bau des Mahnmals für die von den Nazis ermordeten Roma und Sinti solle zudem erst begonnen werden, wenn über die inhaltliche Gestaltung der neben dem Denkmal stehenden Text- und Bilddokumentation entschieden sei. Das sagte die Vorsitzende der Sinti Allianz Deutschland, Natascha Winter, der dpa.

Der Vorsitzende des Bundestagskulturausschusses, Hans-Joachim Otto (FDP), bezeichnete die ...

Ummenwinkel: Sinti laden zum Flohmarkt ein

Seit dem vergangenen Jahr gibt es den Verein Sinti e.V. Ravensburg. Zweck des Vereins, berichtet Franz Reinhardt, ist es zum einen, die Interessen der Sinti in ihrer traditionellen Wohnsiedlung, dem Ummenwinkel, und in der gesamten Stadt zu vertreten. "Aber wir wollen auch nach außen offen sein und alle Ravensburger einladen, auch einmal in den Ummenwinkel zu kommen", sagt Reinhardt.

Aus diesem Anlass gibt es am Samstag den ersten Sinti-Flohmarkt im Ummenwinkel.

Bundesrat gedenkt der während NS-Zeit ermordeten Sinti und Roma

Der Bundesrat hat der Verschleppung und Ermordung von Sinti und Roma während der Nazizeit gedacht. «Die Verfolgung und Ermordung Hunderttausender von Sinti und Roma war ein furchtbares, nicht wieder gut zu machendes Verbrechen», sagte Bundesratspräsident Wolfgang Böhmer bei der letzten Sitzung in diesem Jahr. Am 16. Dezember 1942 hatte der Reichsführer-SS, Heinrich Himmler, den so genannten «Auschwitz-Befehl» erteilt. Danach wurden Sinti und Roma ins Lager Auschwitz-Birkenau verschleppt und dort ermordet.

Gedenkfeier 60 Jahre nach Sinti- und Roma-Aufstand in Auschwitz

Feierstunde im Auswärtigen Amt in Berlin: Die Gäste dort gedenken des 60. Jahrestags des Aufstands der Sinti und Roma im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Ab Dezember 1942 waren 23 000 Sinti und Roma aus elf europäischen Ländern nach Auschwitz deportiert worden. Die im Mai 1944 noch lebenden 6000 Sinti und Roma wehrten sich mit einem Aufstand gegen die drohende Ermordung. Die Hälfte von ihnen kamen in andere Konzentrationslager. Die übrigen 3000 wurden in den Gaskammern ermordet.

Buch erzählt von Sinti-Familie Reinhardt

Das Buch „Wir sind stolz, Zigeuner zu sein – Vom Leben und Leiden einer Sinti-Familie“ stellt Autorin Angela Bachmair am Freitag, 18. Juli, um 16 Uhr in Nördlingen vor. Es erzählt das Schicksal der Sinti-Familie Reinhardt aus Nördlingen.

In diesem Buch berichtet Angela Bachmair von ihren Gesprächen mit der siebzigjährigen Anna Reinhardt, die den Völkermord durch die Nationalsozialisten überlebte. Die Journalistin Bachmair hat sich auf die Spuren der Reinhardts gemacht und zeichnet das Schicksal von Verfolgten, Ermordeten und ...

Ausstellung über Sintis

RAVENSBURG - Am 13. März 1943 wurden die Sinti aus Ravensburg deportiert und in Konzentrationslager gebracht. Zum Jahrestag zeigt die Stadt die Ausstellung "weggekommen ... Abschied ohne Wiederkehr", die vom Verband deutscher Sinti und Roma konzipiert und zusammengestellt wurde. Eröffnung ist heute um 18 Uhr im Rathaus. Die Ausstellung ist im Rathausfoyer zu sehen.

Rose warnt vor neuem Rassismus gegen Sinti und Roma

Berlin (dpa) - Der oberste Roma-Vertreter Romani Rose hat vor einem neuen Rassismus gegen Sinti und Roma gewarnt. Bei der Einweihung des Sinti-Mahnmals in Berlin sagte Rose, dieser Rassismus richte sich vordergründig gegen seine Minderheit, tatsächlich aber gehe es um die Demokratie. Das Denkmal erinnert an die Ermordung von bis zu 500 000 Sinti und Roma durch die Nazis. Es gebe in Deutschland keine einzige Familie unter den Sinti und Roma, die nicht unmittelbare Angehörige verloren habe, so Rose.

Romani Rose (Zentralrat Deutscher Sinti und Roma)

Sinti und Roma fordern Rehabilitierung im Polizistenmordfall

Heidelberg (dpa/lsw) - Der Vorsitzende des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, hat im Polizistenmordfall von Heilbronn eine Erklärung der baden-württembergischen Justiz zur Rehabilitierung gefordert. Die Sinti und Roma seien in den Jahren 2007 und 2008 schwerwiegenden öffentlichen Stigmatisierungen ausgesetzt gewesen, sagte Rose am Donnerstag laut Mitteilung nach seiner Wiederwahl in Heidelberg. Er forderte zudem ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus.