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Liechtensteiner stimmen gegen Funkloch

Bern (dpa) - Das Fürstentum Liechtenstein wird nicht zum Funkloch in Europa. Rund 57 Prozent der Teilnehmer stimmten bei einem Referendum dagegen, den Strahlengrenzwert von Mobilfunk-Antennen von 2013 an zu senken. Vielmehr wird der Grenzwert auf Schweizer Niveau festgelegt, was allerdings immer noch einem der niedrigsten in Europa entspricht. Damit kippten die Bürger eine frühere Entscheidung des Parlaments. Nun wollen die Telekommunikationsunternehmen im Fürstentum wieder investieren.

Funkloch geschlossen

Die Feuerwehr der Gemeinde Horgenzell wird seit dem vergangenen Jahr über Funkmeldeempfänger gerufen. Zusätzlich gibt es aber noch den Sirenenalarm.

Für die Funkalarmierung wurde auf dem Wasserbehälter bei Wechsetsweiler ein digitaler Alarmumsetzer installiert. Anfangs funktionierte die Alarmierung im ganzen Gemeindegebiet. In letzter Zeit trifft dies für den Bereich Kappel nicht mehr zu. Es müsse irgendeine Störung aufgetreten sein, so Bürgermeister Volker Restle, vielleicht durch einen neuen Sendemasten in der näheren Umgebung.

Gipfel zur Schließung von Funklöchern noch vor Sommerpause

Um die Löcher im deutschen Mobilfunknetz zu schließen, hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer ein Treffen mit den großen Anbietern noch vor der Sommerpause angekündigt. Er werde diese zu einem Mobilfunkgipfel ins Ministerium einladen, sagte Scheuer den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Außerdem kündigte er den Start des im Koalitionsvertrag vorgesehenen Funkloch-Melders noch in 2018 an. Der Zustand des deutschen Mobilfunknetzes sei „für eine Wirtschaftsnation untragbar“, sagte Scheuer.

Mobilfunk

EU segnet Anti-Funkloch-Programm ab

Nach monatelanger Vorarbeit kann das neue Anti-Funkloch-Förderprogrammm der Staatsregierung in Kürze starten. Die EU-Kommission hat die Zuschüsse genehmigt, wie das Wirtschaftsministerium am Montag mitteilte. Bis 2020 sollen mindestens 1000 neue Mobilfunk-Sendeanlagen gebaut werden, um weiße Flecken zu beseitigen. „Das ist für uns ein wichtiger Etappensieg, ein Meilenstein auf dem Weg zu einer besseren Mobilfunkversorgung in Bayern“, sagte Ressortchef Hubert Aiwanger (Freie Wähler).

Mobilfunkmasten

Liechtensteiner stimmen gegen Funkloch

Das Fürstentum Liechtenstein wird nicht zum Funkloch in Europa. Rund 57 Prozent der Teilnehmer stimmten am Sonntag bei einem Referendum dagegen, den Strahlengrenzwert von Mobilfunk-Antennen von 2013 an auf ein Zehntel des bisherigen Wertes zu senken.

Vielmehr wird der Grenzwert auf Schweizer Niveau festgelegt, was allerdings immer noch einem der niedrigsten in Europa entspricht.

Damit kippten die Bürger eine frühere Entscheidung des Parlaments.