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 Mit einem neuen digitalen System sollen historische Dokumente der Ravensburger Stadtgeschichte auch online auffindbar sein, sag

Ravensburger Stadtarchiv soll digitalisiert werden

„Wir haben auf Sie gewartet und die Arbeit wartet auch auf Sie“, stellte Bürgermeister Simon Blümcke bei der Sitzung des Ausschusses für Bildung und Kultur am vergangenen Montag fest. Damit wies Blümcke auf die zeitliche Lücke von fast zwei Jahren hin, in der die Leitungsposition des Stadtarchivars unbesetzt geblieben war.

Silke Schöttle, die nun seit dem 1. August das Stadtarchiv in der Kuppelnaustraße leitet, bringt sehr gute Voraussetzungen mit, um die dringenden Projekte angehen zu können.

Rund 180 Besucher verfolgten die Gemeinderatssitzung im Oktober 2019 im Haus am Stadtsee.

Oktober 2019: Der Rasthof-Bürgerentscheid wird diskutiert

Der geforderte Bürgerentscheid zum geplanten Rasthof hat im Oktober 2019 für viel Gesprächsstoff gesorgt. Was vor einem Jahr in der Kurstadt noch so diskutiert wurde, verrät ein Blick ins Archiv der „Schwäbischen Zeitung“.

Für viel Aufsehen sorgte die Entscheidung um den geforderten Bürgerentscheid. Bekanntlich bekamen die Initiatoren innerhalb kurzer Zeit 1800 Unterschriften für das Bürgerbegehren zusammen, das aufgrund eines Formfehlers und dem Abstimmungsergebnis im Gemeinderat nicht durchgeführt wurde.

BR-Funkhaus mit BR- und ARD-Logo

Wahltag beim BR: Wer führt künftig den Sender?

Der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks (BR) wählt eine neue Spitze. Erstmals könnte eine Frau Intendantin des öffentlich-rechtlichen Senders werden. Der 50-köpfige Rundfunkrat entscheidet sich heute in München zwischen drei Vorschlägen für den Chefposten.

Ins Rennen gehen bei der nicht-öffentlichen Sitzung zwei Männer und eine Frau: die Programmdirektorin des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) am Standort Halle, Katja Wildermuth, BR-Verwaltungsdirektor Albrecht Frenzel sowie der Datenmanagement-Chef und Leiter der Dokumentation und ...

Ines Geipel

Ines Geipel mit Lessing-Preis geehrt

Den Lessing-Preis für Kritik hat am Sonntag die Schriftstellerin und Publizistin Ines Geipel entgegengenommen.

Die in Dresden geborene 60-Jährige wurde ausgezeichnet für ihr literarisches Schaffen, das ihre eigenen Erfahrungen in der DDR-Diktatur sowie die Verstrickungen ihrer Familie in die Holocaust-Verwaltung, die SS und die Stasi als Ausgangspunkt nahm. Bekannt geworden war Geipel als Spitzensportlerin der DDR - zunächst als Staffelweltrekordlerin, später als scharfe Kritikerin jeder Form des Dopings.

Ines Geipel

Ines Geipel mit Lessing-Preis geehrt

Den Lessing-Preis für Kritik hat am Sonntag die Schriftstellerin und Publizistin Ines Geipel entgegengenommen.

Die in Dresden geborene 60-Jährige wurde ausgezeichnet für ihr literarisches Schaffen, das ihre eigenen Erfahrungen in der DDR-Diktatur sowie die Verstrickungen ihrer Familie in die Holocaust-Verwaltung, die SS und die Stasi als Ausgangspunkt nahm. Bekannt geworden war Geipel als Spitzensportlerin der DDR - zunächst als Staffelweltrekordlerin, später als scharfe Kritikerin jeder Form des Dopings.

Will neuer oberster Nazi-Ermittler in Deutschland

Oberstaatsanwalt Thomas Will ist neuer Behördenleiter der Nazijäger-Zentralstelle in Ludwigsburg. Der bisherige Vize übernimmt den Posten von Jens Rommel, der als Richter an den Bundesgerichtshof wechselte, wie Justizminister Guido Wolf (CDU) am Montag in Stuttgart mitteilte. Will sei ein absoluter Glücksfall für die Zentrale Stelle. Mit seiner 17-jährigen Erfahrung in der Behörde sei er der mit Abstand erfahrenste Ermittler. Er war über zehn Jahre als stellvertretender Behördenleiter tätig.

 Anja Kahle

Anja Kahle wird neue Dezernentin

Anja Kahle leitet künftig das Dezernat Organisationsentwicklung, Personal und Kultur im Landratsamt Ravensburg. Das haben die Mitglieder des Kreistags bei ihrer Sitzung am Dienstag in Weingarten entschieden. Kahle ist 51 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder.

Die Diplom-Verwaltungswirtin und Juristin ist derzeit noch Wirtschaftsbeauftragte des Landkreises. Zum Dezernat Organisationsentwicklung, Personal und Kultur zählen das Hauptamt, der Personalservice, das Bürgerbüro mit Kfz-Zulassung und Führerscheinstelle sowie der ...

Ruben Petersohn mit dem zweiten Band

Er führt das unvollendete Werk seines verstorbenen Vaters weiter

Im vergangenen November startet der passionierte Heimat- und Geschichtsforscher Gerhard R. Petersohn zusammen mit Jakob Salzmann, Sprecher der Merklinger Interessengemeinschaft Geschichte und Brauchtum (IGM), eine historische Buchserie. Der erste Band von „Unser Dorf im Wandel der Zeit – Merklingen/Alb“ beschäftigte sich mit der Neugasse. Umgehend machte sich Petersohn an die Arbeit für den nächsten Band, der sich dem Laichinger Weg und der Hauptstraße widmen sollte.

Hans und Sophie Scholls Büsten in neuer Umgebung.

Hans und Sophie Scholl in Bilbao

Wer im Ulmer Stadthaus die Treppen zum Saalfoyer (Ebene 1) emporsteigt, läuft normalerweise auf zwei Bronzebüsten zu: Portraits der Geschwister Hans und Sophie Scholl. Geschaffen von Otl Aicher werden sie seit der Eröffnung des Hauses 1993 dauerhaft im Stadthaus gezeigt.

Sie sind Teil einer AusstellungSeit einigen Tagen fehlen diese beiden Büsten. Sie wurden an das „Bilbao Fine Arts Museum“ verliehen, und werden gezeigt in der Ausstellung „Otl Aicher.

Archive im Südwesten: Wie viel uns das historische Gedächtnis unseres Landes kostet

Es ist eine Liste mit 27 Namen. Alle stehen sie im April 1942 auf einer Todesliste, einem Deportationsverzeichnis für Juden in Hechingen und Haigerloch (Zollernalbkreis). Die Liste ist Zeuge kalter Präzision, mit denen die Nazis auch im Südwesten Menschen in den Tod schickten. Dass ihre Geschichte heute durch die Liste überliefert ist, liegt auch an der Arbeit von Archivaren.

Knapp 21 Kilometer Akten lagern zusammen mit dem Deportationsverzeichnis allein in den Schränken des Staatsarchivs Sigmaringen – einem von acht Standorten ...