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Professor Jan Philipp Reemtsma referiert in Biberach über das Politikum und die unerfüllte Liebe zwischen Christoph Martin Wiela

Reemtsma rückt Geschichte zurecht

Auf Einladung der Wieland-Gesellschaft hat der Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Hamburg, Jan Philipp Reemtsma, in der Gigelberghalle einen Vortrag über Wielands unglückliche Liebe in Biberach und deren Auswirkungen auf sein literarisches Schaffen gehalten.

Ins Zentrum seiner Ausführungen stellte er dabei den Menschen Wieland in seinem privaten, beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld und die daraus resultierenden Zwänge.

Schwermetallgießerei von Wieland: „Keine Digitalisierung, keine Automatisierung, keine effiziente Energieerzeugung ohne Kupfer“,

Ulmer Kupfer-Küche: Hochwertige Legierungen haben Wieland zum Weltmarktführer gemacht

Hätte Friedrich Schiller nur 15 Jahre länger gelebt, hätte der Dichter Philipp Jakob Wieland in Ulm besuchen können, der im Jahr 1820 in der Stadt an der Donau die Glockengießerei seines Onkels übernommen hat.

Vor allem aber hätte Schiller das erleben können, was er in seinem berühmten „Lied von der Glocke“ so anschaulich beschrieben hat: „Nehmet Holz vom Fichtenstamme, doch recht trocken laßt es sein, daß die eingepresste Flamme, schlage zu dem Schwalch hinein!

 Wurzeln heben die Platten an der Wieland-Insel an.

Insel im Wieland-Park wird Dienstag saniert

Die Arbeiten zur Sanierung des Wieland-Parks starten an diesem Dienstag. Im Dezember 2019 hatte die Verwaltung im Bauausschuss berichtet, dass die Pappeln, die auf der Insel im Wieland-Park stehen, durch das starke Wachstum ihrer Wurzeln den Platten- und Pflasterbelag angehoben haben (SZ berichtete). In Folge kam es zu massiven Verwerfungen, die gefährliche Stolperfallen bilden.

Daher bestand Handlungsbedarf, die Sanierungsarbeiten wurden nach Abstimmung mit Architekt Hans-Dieter Schaal im Frühjahr ausgeschrieben und können nun von ...

 Rudern in Corona-Zeiten: Die Sportler des RV Waldsee korrekt mit Masken bei der Regatta in Nürtingen.

Ruderverein Waldsee fährt in Nürtingen vier Siege ein

Der Ruderverein Waldsee hat in Nürtingen seine erste Ruderregatta der Saison 2020 besucht. Nachdem coronabedingt etliche Regatten, darunter die traditionelle Herbstregatta in Bad Waldsee, abgesagt worden waren, war die Freude der Waldseer Ruderer groß, zum Ende der Saison hin doch noch Rennen fahren zu können.

Der Ruderclub Nürtingen hatte ein strenges Hygienekonzept aufgestellt, das unter anderem Zuschauer ausschloss, die Vereine streng voneinander trennte und Mundschutzpflicht auf dem Regattagelände vorsah.

Wir der Mittelpunkt des neuen Bodanplatzes: ein sechsmal 30 Meter großes Wasserbecken mit beleuchteten Wasserstrahlen.

Bodanplatz: Gemeinderat segnet Mehrkosten ab

Auch mit Selbstkritik hat der Kressbronner Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung nicht gespart. Und zwar mit Kritik daran, dass nach der Ursprungsplanung mit 400 000 Euro der Bodanplatz letztlich mehr als eine Million Euro (abzüglich Fördermittel) kosten wird.

„Explosionsartig“ bezeichnete CDU-Gemeinderat Hermann Wieland die Kostensteigerung. Bürgermeister Daniel Enzensperger erinnerte an die in dieser Zeit um 15 Prozent gestiegen Baukosten, gab allerdings zu: „Das darf nicht passieren.

Wieland-Chef Erwin Mayr: „Keine Digitalisierung, keine Automatisierung, keine effiziente Energieerzeugung ohne Kupfer.“

Wieland-Chef im Interview: „Die Zukunft ist kupferrosa und nicht stahlgrau“

Kreditkarten würden nicht funktionieren, Elektroautos hätten keine Energie, und Millionen von Ladekabeln für Smartphones und Tablets wären nach wenigen Wochen unbrauchbar – wenn es in Bezahl-Chips, Batteriesysteme und Stecker kein Kupfer gäbe. Einen Großteil der hochwertigen Legierungen des rötlichen Metalls für die gesamte Welt liefert das Ulmer Unternehmen Wieland, das am Montag sein 200-jähriges Bestehen feiert.

Benjamin Wagener hat Wieland-Chef Erwin Mayr am Stammsitz des schwäbischen Traditionsunternehmens getroffen und mit ...

  Posaunist Manuel Zieher

Abendmusik mit Posaune und Alphorn

Die nächste Geistliche Abendmusik in St. Peter in Bad Waldsee findet am Mittwoch, 14. Oktober, um 19.30 Uhr, statt. Mit Manuel Zieher wird ein Posaunist spielen, der sich relativ vielfältig in seiner musikalischen Anlage gibt.

So spielt er neben der Posaune, das Euphonium, gleichwie das Alphorn. Weiter ist er tätig als Musikpädagoge, Musikdirigent und viel engagierter Konzertposaunist, in den unterschiedlichsten Blasorchestern und Bläsergruppierungen.

Forschung unter Pandemie-Bedingungen: Biotech-Nachwuchsforscher in Biberach.

SFZ-Forscher starten gut ausgerüstet ins neue Schuljahr

Das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim, das eine enge Kooperation mit dem Schülerforschungszentrum (SFZ) in Biberach unterhält, hat zum Schuljahresanfang neue Geräte für die biologischen Forschungsarbeiten der Nachwuchswissenschaftler gespendet. Eine weitere Zentrifuge, ein Brutschrank und ein Mikroskop vervollständigen die Ausstattung des biotechnologischen Labors im Souterrain des Wieland-Gymnasiums.

„Das grundsätzliche Interesse der Jugendlichen gerade an medizinischer und biologischer Forschung hat seit Beginn der Pandemie ...

Pädagogisch und organisatorisch schnitt der Kindergarten Don Bosco in Hürbel bei der Elternumfrage überdurchschnittlich gut ab.

Weshalb dieser Kindergarten zu wenig Platz hat

Der katholische Kindergarten Don Bosco hat seine Heimat seit fast 20 Jahren im Hürbler Gemeindehaus. Während die Räumlichkeiten im ersten Obergeschoss in den Anfangsjahren den pädagogischen Anforderungen genügten, fehlt es in Zeiten der Ganztagsbetreuung an Platz. Leiterin Andrea Mohr spricht von 180 Quadratmetern, die die Einrichtung zusätzlich benötigt. Und das seit Jahren. Zwar gibt es Pläne für einen Anbau, doch deren Umsetzung scheiterten bislang am begrenzten finanziellen Spielraum der Gemeinde Gutenzell-Hürbel und den fehlenden ...

Stuttgarter Opernhaus

Krach ums Bürgerforum zur Opernsanierung

Die Bürgerinitiative „Aufbruch Stuttgart“ um den TV-Moderator Wieland Backes zieht sich aus dem geplanten Bürgerforum zur Sanierung der Stuttgarter Staatsoper zurück. Das Verfahren erfülle die Mindestanforderungen an heutige Standards bürgerschaftlicher Mitwirkung nicht, heißt es in einer Stellungnahme von Donnerstag. „Es ist unfair, undemokratisch und ausschließlich von den Interessen der Auftraggeber geleitet“, kritisierte die Initiative weiter.