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Politikwissenschaftlerin Ursula Münch

Akademiechefin: Urteilsfähigkeit der beste Faktencheck

Die Direktorin der Akademie für Politische Bildung Tutzing, Ursula Münch, hält politische Urteilsfähigkeit für den besten Faktencheck. Zunehmend beschäftige sich die Bildungseinrichtung aber mit der Frage, welche Auswirkungen es auf die politische Urteilskraft hat, wenn immer Menschen sich durch die sozialen Medien informieren. „Wir analysieren in den Tagungen, wie sich diese Netzwerke auf das Informationsverhalten der Bürger und auf die klassischen Medien auswirken“, sagte Münch im Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Ursula Münch lächelt

Münch: Politische Urteilsfähigkeit der beste Faktencheck

Politische Urteilsfähigkeit ist nach Einschätzung der Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing, Ursula Münch, der beste Faktencheck - und schütze damit vor „fake news“. Schließlich trage politische Bildung mit der Vielfalt ihrer Formate dazu bei, eigene Wahrnehmungen und eigene Meinungen zu relativieren, sagte Münch in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur anlässlich des 60. Geburtstags der Akademie.

Bildung in politischen Fragen vermittle, „dass die eigene Wahrnehmung und die eigene Meinung nicht der Nabel ...

Ursula Münch

Politikwissenschaftlerin: „AfD wird Morgenluft wittern“

Die Politikwissenschaftlerin Ursula Münch sieht in dem Ergebnis der US-Wahl ein klares Zeichen auch für künftige Wahlen in Bayern. „Ein Teil der Parteien - vor allem die AfD - wird Morgenluft wittern“, sagte Münch am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Gute Wahlergebnisse für Rechtspopulisten könne man nicht verhindern, wenn man „nur mitleidig auf diese Leute schaue“, erklärte die Leiterin der Akademie für Politische Bildung Tutzing. „Man sollte diesen Leuten jetzt nicht ständig nach dem Mund reden, aber ihre Sorgen ernst nehmen.

Politikwissenschaftlerin Ursula Münch

Expertin: Viele AfD-Wähler vermissen frühere CDU-Politik

Viele AfD-Wähler vermissen nach Ansicht der Politikwissenschaftlerin Ursula Münch die Politik, die CDU und CSU früher betrieben haben. „Das sind keine rechtsextremen Wähler“, sagte die Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. „Die Union - CSU weniger als die CDU - hatte ja früher etwa in der Zuwanderungspolitik Positionen innegehabt wie jetzt die AfD.“

Um die Wähler zurückzugewinnen, brauche die Union keinen Rechtsruck, „sondern - sofern man das möchte - eine ...

Wissenschaftlerin: Seehofer räumt nicht freiwillig das Feld

Aus Sicht der Politikwissenschaftlerin Ursula Münch wird CSU-Chef Horst Seehofer nach dem Absturz seiner Partei bei der Landtagswahl nicht freiwillig zurücktreten. „Ob er es durchhalten wird, hängt natürlich vom Druck aus der CSU in Bayern ab“, sagte sie am Sonntagabend.

Die CSU verliert nach allen Hochrechnungen die absolute Mehrheit, die sie bislang im bayerischen Landtag hatte. Die Partei habe sich auf eine Weise positioniert, die christliche und liberale Anhänger verprellt habe, um die AfD zu verdrängen, sagte Münch.

Politikwissenschaftlerin Ursula Münch

Expertin sieht mögliche CSU-Doppelspitze skeptisch

Eine mögliche Doppelspitze in der CSU sieht die Politikwissenschaftlerin Ursula Münch skeptisch. „Wenn zwei überhaupt nicht miteinander können, dann reicht es selten, wenn sie nur den Willen bekunden, miteinander zu können“, sagte die Direktorin der Akademie für politische Bildung Tutzing der Deutschen Presse-Agentur in München. Es müsse sich herausstellen, ob eine etwaige Doppelspitze von Horst Seehofer und Markus Söder auch in Konfliktsituationen halte.

Politikwissenschaftlerin Ursula Münch

Politikwissenschaftlerin attestiert CSU „gewisse Ohnmacht“

Die Politikwissenschaftlerin Ursula Münch sieht in den immer neuen Beschlüssen von CSU und Staatsregierung zum Thema Zuwanderung auch ein Zeichen politischer Hilflosigkeit. „In dieser ständigen Vorlage von Papieren kommt eine gewisse Ohnmacht zum Ausdruck“, sagte die Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing der Deutschen Presse-Agentur in München. „Horst Seehofer droht und droht und droht und beschließt ein Papier nach dem anderen - doch die Bundeskanzlerin lässt sich anscheinend nicht unter Druck setzen“, sagte sie mit Blick ...

Markus Söder (CSU, M) nimmt an einer Pressekonferenz teil

Forscherin kritisiert Chats zu Regierungspressekonferenzen

Politikwissenschaftlerin Ursula Münch hält wenig von den Kommentarfunktionen zu den im Internet übertragenen Pressekonferenzen der bayerischen Staatsregierung. „Man kann meines Erachtens nur hoffen, dass dies nicht die neue Form der Bürger-Politiker-Kommunikation und schon gar nicht eine neue Form der Demokratie werden wird“, erläuterte die Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing der Deutschen Presse-Agentur. Der Chatverlauf etwa auf der Videoplattform Youtube vermittele den Eindruck, dass sich hier einige wenige zu Wort ...