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Erfahrungen im UPS-Depot Frittlingen und der Gewerkschaft Verdi zeigen, dass Amazon immer mehr Aufträge von Logistikunternehmen

Amazon vergibt immer weniger Aufträge an Paketlieferdienste

Amazon zieht offenbar immer mehr Aufträge von großen Paketlogistikern wie UPS ab, wie ein Mitarbeiter des UPS-Depots Frittlingen beobachtet hat. Vertreter der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi bestätigen den Trend, dass Amazon immer mehr dazu übergeht, ein eigenes Logistiknetz aufzubauen, statt auf die gewerkschaftlich meist gut organisierten Logistikunternehmen zurückzugreifen. Angesichts des allgemeinen Corona-Booms der Logistikbranche hat dies aber bislang offenbar keine Auswirkungen auf das Personal am UPS-Standort Rottweil oder das Depot ...

Neuer Fonds für Finanzierung von Start-ups im Südwesten

Baden-Württemberg legt einen neuen Risikokapitalfonds auf, um Start-ups zu unterstützen. Von dem geplanten Gesamtvolumen von 50 Millionen Euro seien bisher 35 Millionen Euro bei Investoren wie Banken und Versicherungen eingesammelt worden, teilte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) am Mittwoch in Stuttgart mit. Auch das Land investiere in den Fonds. Damit habe man ein weiteres Instrument an der Hand, um Start-ups gerade in der risikoreichen Anfangsphase wirksam zu helfen.

Mit Kooperationen mit Start-ups möchte Claas neuartige Ideen auch für Landmaschinen umsetzen.

Claas sucht engen Kontakt zu Innovativen

Claas sucht die Kooperation mit innovativen Start-ups. Deshalb hat das Unternehmen mit einem Standort in Bad Saulgau eine Kooperation mit dem Start-up-Accelerator-Programm TechFounders begonnen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervor. Ziel der ersten Projektrunde ist, nach innovativen Ansätzen bei der Gestaltung zukünftiger Arbeitsplätze und User-Machine-Interfaces (HMI) auf Landmaschinen zu suchen, diese zu fördern und gemeinsam weiterzuentwickeln.

Marija Gabriel

EU-Kommission investiert in Start-ups

Um Start-ups in Europa zu halten, will die EU-Kommission in kleine und mittlere Unternehmen investieren. Zunächst sollten 42 Unternehmen rund 178 Millionen Euro bekommen, teilte die Brüsseler Behörde mit.

Es sollten Unternehmen unterstützt werden, die etwa im Bereich Gesundheit oder Kreislaufwirtschaft innovative und nachhaltige Technologien entwickelten.

„In Europa gibt es viele innovative und talentierte Start-Ups, aber diese Unternehmen können häufig nicht wachsen oder verlegen ihren Firmensitz ins außereuropäische ...

Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU)

Corona-Rettungsschirm für Start-ups wird nochmals verlängert

Der Corona-Rettungsschirm des Landes für krisengeschüttelte Start-ups wird noch einmal verlängert. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums läuft das Programm nun bis Ende September und wird um 6 auf nun 36 Millionen Euro aufgestockt. Das habe die grün-schwarze Landesregierung in dieser Woche beschlossen.

«Start-ups sind durch die Corona-Pandemie weiterhin in einer sehr schwierigen Lage», sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU).

Geldscheine

Studie: Baden-Württembergs Start-ups bekommen mehr Geld

Start-ups in Baden-Württemberg haben einer Studie zufolge im ersten Halbjahr 2021 deutlich mehr Geld von Investoren für ihre Geschäftsideen eingeworben als im Vorjahreszeitraum. Junge Firmen im Südwesten erhielten von Januar bis Ende Juni 307 Millionen Euro und damit fast dreimal so viel wie in der ersten Jahreshälfte 2020 (105 Millionen), wie es in einer am Mittwoch veröffentlichten Erhebung der Beratungsgesellschaft EY heißt. Die höchsten Summen sammelten demnach der Flugtaxi-Entwickler Volocopter aus Bruchsal (rund 200 Millionen Euro), der ...

Start-up

Studie: Zahl der Start-ups stagniert

Der Aufschwung in der Gründerszene Deutschlands ist im vergangenen Jahr zum Erliegen gekommen. Die staatliche Förderbank KfW schätzt die Zahl der Start-ups auf rund 70.000 - ebenso viele wie 2018.

Zuvor war die Zahl kräftig gewachsen: 2016 hatte es 54.000 Start-ups gegeben und 2017 etwa 60.000. Grund für die Stagnation sei die abgeschwächte Konjunktur bei einem zugleich stabilen Arbeitsmarkt, heißt es in der am Freitag vorgelegten Studie.

Start-up-Präsentation

Deutschland fällt bei Geld für Start-ups zurück

Deutschland ist bei Investitionen in Start-ups zurückgefallen. Im vergangenen Jahr sank das Finanzierungsvolumen durch Investoren um 15 Prozent auf knapp 5,3 Milliarden Euro, während die Konkurrenz um Frankreich und Großbritannien zulegen konnte.

Gründer in Frankreich verbuchten Geldspritzen von 5,2 Milliarden Euro (plus 3,4 Prozent) und Großbritannien baute seinen Vorsprung trotz des Brexit aus: Start-ups bekamen mit 13,9 Milliarden dort ein Viertel mehr Geld als 2019, die Zahl der Finanzierungsrunden verdoppelte sich.

Start-ups

Studie: Start-ups überstehen Corona-Krise bisher relativ gut

Die deutsche Start-up-Landschaft hat die Corona-Krise laut einer Studie bislang recht gut verkraftet.

Viele Jungunternehmen hätten zwar mit großen Problemen gekämpft, das von vielen befürchtete große „Start-up-Sterben“ sei im vergangenen Jahr aber ausgeblieben, heißt es in einer Studie der Beratungsgesellschaft EY, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Das liege auch an den weiter fließenden Geldern von Investoren für Gründer hierzulande.

Euro-Banknoten liegen auf einem Tisch

Studie: Gründer sammeln weniger Geld von Investoren ein

Firmengründer in Baden-Württemberg haben im Corona-Jahr 2020 deutlich weniger Geld von Investoren eingesammelt als 2019. Der Südwesten lag zudem weiter mit deutlichem Abstand hinter den deutschen Start-up-Hochburgen Berlin und Bayern. Und auch nach Nordrhein-Westfalen ging wie im Vorjahr mehr Geld, wie aus einer Studie der Beratungsgesellschaft EY hervorgeht, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Den Zahlen zufolge steckten Investoren rund 155 Millionen Euro in baden-württembergische Start-ups.