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Anti-Islam-Demonstration

Tschechien erkannte im Vorjahr nur 47 Asylanträge an

Tschechien hat im Jahr 2018 nur 47 Asylanträge anerkannt. Das geht aus dem am Freitag in Prag veröffentlichten Jahresbericht des Innenministeriums über Migration hervor. Weitere 118 Antragsteller erhielten eine vorübergehende Duldung.

Im gleichen Zeitraum stellten 1701 Menschen einen Asylantrag in Tschechien, die höchste Zahl seit 2007. Vertreter von Flüchtlings-Hilfsorganisationen kritisieren die Anerkennungsquote in Tschechien seit langem als zu niedrig.

Finnland und Kanada im Endspiel der Eishockey-WM

Finnland und Kanada bestreiten am Sonntag das Endspiel der Eishockey-WM in der Slowakei. Am Abend bezwang Kanada im Halbfinale Tschechien deutlich mit 5:1. Zuvor hatte Finnland den Top-Favoriten Russland 1:0 besiegt. Das Finale findet um 20.15 Uhr in Bratislava statt.

Unesco erkennt Montanregion Erzgebirge als Weltkulturerbe an

Die Unesco hat die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří als Weltkulturerbe anerkannt. Das Komitee nahm das historische Bergbaugebiet in Sachsen und Böhmen in Tschechien am Samstag auf seiner Sitzung in Aserbaidschan in die Liste schützenswerten Erbes der Welt auf.

300 000 Haushalte in Tschechien nach Sturm ohne Strom

Ein schwerer Sturm hat in Tschechien zu Stromausfällen und Verkehrsbehinderungen geführt. Mehr als 300 000 Haushalte waren ohne Strom, weil Leitungen beschädigt waren, wie die Versorgungsunternehmen mitteilten. Die Feuerwehren rückten im ganzen Land zu Hunderten Einsätzen aus, um umgefallene Bäume von Straßen zu räumen und Dächer zu sichern. Im Eisenbahnverkehr kam es zu teils erheblichen Verspätungen und Zugausfällen. Die Aufräumarbeiten sollten noch den gesamten Tag andauern.

Fünf Tote nach Grubenunglück in Tschechien

Bei einem schweren Grubenunglück in einem Steinkohlebergwerk im Osten Tschechiens sind mindestens fünf Arbeiter ums Leben gekommen. Acht Männer würden noch vermisst, rund ein Dutzend weitere seien verletzt worden, berichtete die Agentur CTK. Nach ersten Erkenntnissen entzündete sich unter Tage ein Luft-Methangas-Gemisch. Es kam in einer Tiefe von schätzungsweise rund 800 Metern zu einer gefürchteten Schlagwetterexplosion, die ganze Arbeitsbereiche zerstörte.

Europawahl in Tschechien fortgesetzt

In Tschechien ist die Europawahl fortgesetzt worden. Sie dauert im Nachbarland Deutschlands zwei Tage. Bereits gestern hatte sich abgezeichnet, dass nur rund jeder Fünfte von seinem Recht Gebrauch machen dürfte. Am dritten Tag der Europawahl sind heute auch die Bürger in Lettland, Malta und der Slowakei zur Abstimmung aufgerufen. Ergebnisse gibt es erst morgen Abend, wenn in allen EU-Staaten gewählt wurde. Auch in Deutschland findet die Europawahl morgen statt.

13 Tote nach Explosion in Bergwerk in Tschechien

Bei einer verheerenden Explosion in einem Steinkohlebergwerk im Osten Tschechiens sind 13 Arbeiter getötet worden. Das teilte ein Sprecher des Unternehmens OKD mit. Zwei Männer lagen mit lebensgefährlichen Verbrennungen im Krankenhaus, wie die Agentur CTK berichtete. Acht weitere wurden leicht verletzt. Es ist das schwerste Grubenunglück in Tschechien seit 1990. In einer Tiefe von rund 880 Metern hatte sich am Abend aus noch ungeklärter Ursache ein Luft-Methangas-Gemisch entzündet.

Bertram Brossardt

Bayerische Wirtschaft lobt Standort Tschechien

Tschechien ist für Bayern das zweitwichtigste Lieferland für Metall- und Elektrogüter und zunehmend auch Standortkonkurrent. Bayerische Unternehmen unterhielten bereits 237 Betriebe mit 70 000 Beschäftigten in dem Nachbarland, sagte der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft, Bertram Brossardt, am Freitag in München. Die Arbeitskosten seien dort 27 Prozent niedriger. Strom sei billig, „die Energiepreise liegen rund 40 Prozent unter denen Deutschlands“.

Ex-Häftling nach Vergewaltigung in Tschechien festgenommen

Ein in Deutschland abgelehnter Asylbewerber steht im Verdacht, in Tschechien ein minderjähriges Mädchen vergewaltigt zu haben. Das Bezirksgericht im nordböhmischen Litomerice schickte den Mann in Untersuchungshaft, berichtet die Agentur CTK. Der 29-Jährige sei kurz vor der mutmaßlichen Tat aus einem deutschen Gefängnis entlassen worden und nach Tschechien eingereist, teilte Innenminister Jan Hamacek mit. Nach Angaben des tschechischen Gerichts hatte der Mann in Sachsen in Erzwingungshaft gesessen, weil er eine Geldbuße nicht bezahlt habe.

Zug rammt Auto: Vier Tote an Bahnübergang in Tschechien

Bei einem schweren Unfall an einem Bahnübergang in Tschechien sind zwei Erwachsene und zwei Kinder getötet worden. Sie saßen in einem Auto, das von einem Eilzug erfasst wurde. Der Zug habe den Wagen noch rund 300 Meter vor sich hergeschoben, sagte eine Polizeisprecherin. Der Bahnübergang war mit einem Blinklicht, nicht aber mit einer Schranke gesichert. Die Polizei klärt nun, ob das Warnsingal ordnungsgemäß funktionierte. Im gesamten vorigen Jahr kamen in Tschechien nach Angaben der Behörden 33 Menschen an Bahnübergängen ums Leben.