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Basketball

Bamberg-Basketballer tauschen Heimrecht mit CEZ Nymburk

Brose Bamberg hat wegen des coronabedingten Einreiseverbots aus Tschechien das Heimrecht in der Champions League mit CEZ Nymburk getauscht. Wie der frühere deutsche Basketball-Serienmeister am Freitag mitteilte, treten die Oberfranken am Dienstag (18.30 Uhr) zunächst in Nymburk an. Das Rückspiel soll am 30. März in Bamberg stattfinden. «Sollte zu diesem Zeitpunkt nach wie vor ein Einreiseverbot aus Tschechien gelten, muss die Partie an einem anderen Ort ausgetragen werden», hieß es.

Ein Mann wird geimpft

Impfstoff-Hilfe aus Deutschland für Tschechien

Sachsen, Bayern und Thüringen wollen Tschechien mit Corona-Impfstoff aushelfen. Ab Montag sei die Lieferung von insgesamt 15 000 Impfstoff-Dosen an das Nachbarland geplant, sagte Sachsens Regierungssprecher Ralph Schreiber am Sonntag. Zuvor hatte MDR Aktuell darüber berichtet. Die tschechische Regierung werde demnach über die weitere Verteilung entscheiden. Tschechien hat gegenwärtig die höchste Infektionsrate in der ganzen EU. Das Land mit 10,7 Millionen Einwohnern registrierte seit Beginn der Pandemie rund 1,2 Millionen Infektionen.

Corona-Beförderungsverbot

Bundesregierung will Corona-Beförderungsverbot verlängern

Die Bundesregierung will das Beförderungsverbot für Einreisende aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten bis 17. März verlängern. Das berichtet die «Funke Mediengruppe», der ein entsprechender Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums vorliegt.

«Mit einem deutlich verringerten Eintrag von Virusvarianten sollen weitere Infektionen möglichst verhindert werden», heißt es demnach in dem Papier.

Aktuell gilt das Beförderungsverbot, das derzeit auch Einreisen aus Tschechien und weite Teile des österreichischen ...

Florian Herrmann (CSU) spricht bei einer Pressekonferenz

Bayern weist EU-Kritik an Grenzkontrollen vehement zurück

Bayern hat die Kritik der EU an den Corona-bedingten Grenzkontrollen etwa nach Tschechien und Tirol zurückgewiesen. „Die Grenzkontrollen sind nicht unverhältnismäßig, sie sind erforderlich“, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts in München. Die Testnachweise für Einreisende seien dringend notwendig, weil die Mobilität grundsätzlich in einer Pandemie ein großes Problem sei, da sie zur Verbreitung des Virus und der Mutationen beitrage.

Horst Seehofer

Grenzkontrollen zu Frankreich stehen nicht zur Diskussion

Trotz der besorgniserregenden Corona-Lage in der französischen Grenzregion Moselle geht Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) nicht von verschärften Kontrollen wie an den Grenzen zu Tschechien oder zum österreichischen Bundesland Tirol aus. Zwar habe man in der französischen Region eine Entwicklung mit mutierten Viren, die nicht schön sei, sagte Seehofer am Freitag in Heilbronn. Man sei deshalb auch im Gespräch, welche Maßnahmen auf Seite der Franzosen Zu treffen seien, und welche in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

Ursula von der Leyen

Grenzkontrollen: Brüssel mahnt Berlin zu Verhältnismäßigkeit

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die Bundesregierung zu Verhältnismäßigkeit bei den verschärften Corona-Grenzkontrollen ermahnt.

«Pauschale Grenzschließungen sind problematisch», sagte die CDU-Politikerin der «Augsburger Allgemeinen». Im schlimmsten Fall werde dadurch die soziale Infrastruktur eines Nachbarlandes stillgelegt. Deshalb sei es gut, dass Deutschland Ausnahmen eingeführt habe. Der innereuropäische Streit über Grenzschließungen zur Eindämmung der Pandemie ist an diesem Donnerstag auch Thema eines ...

Euro-Banknoten

Deutsch-tschechischer Zukunftsfonds verteilt Soforthilfen

Der deutsch-tschechische Zukunftsfonds hat weitere Soforthilfen verteilt, um die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die grenzüberschreitende Zusammenarbeit abzufedern. Mehr als 200 000 Euro gehen an insgesamt 43 Initiativen und Vereine aus Kultur und Gesellschaft, wie eine Sprecherin am Montag in Prag mitteilte. Sie hätten ihre deutsch-tschechischen Aktivitäten vorübergehend einstellen müssen und seien damit teilweise sogar in eine existenzbedrohende Lage geraten.

Grenze

BIHK-Umfrage: Kontrollen behindern bayerische Wirtschaft

Nach der Einführung verschärfter Kontrollen an den Grenzen zu Tirol und Tschechien klagen viele bayerische Unternehmen über Behinderungen ihrer Arbeit. In einer Umfrage des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags sagten 47 Prozent der rund 1500 befragten Unternehmen, dass sie negative Folgen der Kontrollen spürten. In den Grenzregionen waren es sogar 59 Prozent, wie der BIHK am Montag in München mitteilte.

Hauptbeschwerdepunkte sind demnach Kosten und Zeitaufwand für Coronatests und das Warten an den Grenzen.

Schweinepest

Hunde für Afrikanische Schweinepest ausgebildet

Eine Hundestaffel soll bei Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Bayern nach toten Wildschweinen suchen. Die ersten fünf Tiere seien nun als Kadaver-Suchhunde ausgebildet, erklärte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (FW) am Montag im Feuchter Forst. „Keiner hat so gute Spürnasen wie ausgebildete Suchhunde. Die Hunde können Wildschweinkadaver selbst im tiefsten Dickicht aufspüren“

Die Hundestaffel soll bald aus 30 bis 40 Tieren und Hundeführer bestehen.

Polizei Blaulicht

Weitere Haftbefehle gegen Bamberger Waffenhändler und Dealer

Die Ermittlungen gegen eine Bamberger Bande von Waffen- und Drogenhändlern weiten sich aus. Nach den ersten vier Haftbefehlen Ende vergangenen Jahres sind nun drei weitere Verdächtige in Untersuchungshaft genommen worden, wie die Ermittler am Montag mitteilten. Bei Durchsuchungen in insgesamt sechs Wohnungen am vergangenen Donnerstag fand die Polizei unter anderem zahlreiche scharfe Schusswaffen, größere Mengen Munition, 800 Gramm Amphetamin und kleinere Mengen weiterer Drogen sowie eine fünfstellige Summe Bargeld.