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Cavusoglu: Trump arbeitet an Auslieferung von Gülen

US-Präsident Donald Trump arbeitet der türkischen Regierung zufolge an der Auslieferung des islamischen Predigers Fethullah Gülen. Beim Besuch eines Forums in Doha sagte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu: „Als wir ihn das letzte Mal in Buenos Aires getroffen haben, hat Trump Erdogan gesagt, dass sie daran arbeiten. Aber wir müssen noch konkrete Schritte sehen.“ Cavusoglu bezog sich auf ein Treffen des türkischen Präsidenten mit Trump während des G20-Gipfels in Argentinien.

Fethullah Gülen

Türkei dringt auf Auslieferung Gülens aus den USA

Die türkische Regierung fordert von den USA konkrete Schritte zur Auslieferung des Predigers Fethullah Gülen und anderer Mitglieder von dessen Bewegung.

Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagte heute auf einem Forum in Doha, Präsident Recep Tayyip Erdogan habe das Thema am Rande des G20-Gipfels in Buenos Aires vor zwei Wochen mit US-Präsident Donald Trump angesprochen. „Als wir uns das letzte Mal in Buenos Aires getroffen haben, hat Präsident Trump Erdogan gesagt, dass sie daran gearbeitet haben.

Winfried Kretschmann

Kretschmann kritisiert Trump: US-Präsident deute Fakten um

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat den Politikstil des amerikanischen Präsidenten Donald Trump kritisiert. „In der Tat erleben wir eine Verrohung und Verkürzung des politischen Diskurses“, sagte Kretschmann dem „Südkurier“ (Samstag). Der US-Präsident habe das Twittern als Regierungsinformation eingeführt. Das seien schon sehr bedenkliche Entwicklungen, aber denen könne und müsse man entgegenwirken.

Auch die Sprache müsse den Respekt vor dem anderen ausdrücken und wahren.

An der Grenze

Analyse: „Verrat“ an den Verbündeten?

Eigentlich hat Donald Trump genug Probleme. Die Demokraten laufen Sturm gegen den republikanischen US-Präsidenten, ihm droht wegen der Ukraine-Affäre ein Amtsenthebungsverfahren.

Es ist also eine denkbar schlechte Zeit für Trump, auch noch Parteifreunde gegen sich aufzubringen. Doch nun hat Trump genau das geschafft: Mit dem Abzug von US-Soldaten aus dem syrisch-türkischen Grenzgebiet vor einer geplanten türkischen Offensive hat er auch in den eigenen Reihen einen wütenden Proteststurm entfacht.

Trump kritisiert Impeachment-Anhörung scharf

US-Präsident Donald Trump hat die erste öffentliche Anhörung seit Beginn der Impeachment-Ermittlungen gegen ihn scharf kritisiert. Dies sei nichts als eine „Hexenjagd“ und ein „Scherz“, sagte Trump bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem türkischen Präsidenten, Recep Tayyip Erdogan, in Washington. Die Zeugen präsentierten nur Informationen aus dritter Hand. „Ich habe es nicht angeschaut.“ Er habe den Tag stattdessen mit Erdogan verbracht. Das sei weitaus wichtiger.

Amtsenthebungsverfahren in den USA

Trump empfängt Erdogan trotz Streits betont freundlich

Trotz zahlreicher Streitthemen zwischen Washington und Ankara hat sich US-Präsident Donald Trump beim Empfang seines türkischen Amtskollegen, Recep Tayyip Erdogan, im Weißen Haus um freundliche Töne bemüht.

„Der Präsident und ich sind sehr gute Freunde“, sagte Trump am Mittwoch bei einem Treffen mit Erdogan im Oval Office. „Wir sind seit langem befreundet - fast seit dem ersten Tag.“ Man verstehe das jeweils andere Land. Trump sagte auch, die in Nordsyrien vereinbarte Waffenruhe halte „sehr gut“.

Trump und Erdogan bestätigen Treffen im Weißen Haus

Trotz Spannungen zwischen den USA und der Türkei haben die Präsidenten beider Länder, Donald Trump und Recep Tayyip Erdogan, ein Treffen im Weißen Haus kommende Woche bestätigt. Er freue sich, Erdogan nächsten Mittwoch zu sehen, erklärte Trump nach einem Telefonat mit dem türkischen Staatschef auf Twitter. Auch das türkische Präsidialbüro bestätigte das Treffen und das Telefonat. Erdogan hatte das Treffen am 13. November in Frage gestellt, nachdem das US-Repräsentantenhaus den Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich anerkannt hatte.

Erdogan lädt Trump in die Türkei ein

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan hat US-Präsident Donald Trump für das nächste Jahr zu einem Besuch der Türkei eingeladen. Das teilte ein Sprecher des Weißen Hauses mit. Obwohl noch nichts Endgültiges geplant sei, hieß es, sei Trump für ein mögliches Treffen in der Zukunft offen. Trump und Erdogan hatten erst am Wochenende miteinander telefoniert und über den Abzug der US-Soldaten aus Syrien gesprochen, ebenso wie über die künftige Rolle der Türkei im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat.

Trump und Erdogan sprechen wieder über Syrien

US-Präsident Donald Trump hat zum zweiten Mal in einer Woche mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan telefoniert. Trump habe in dem Gespräch unterstrichen, wie wichtig es sei, verbliebene „terroristische Elemente“ in Syrien zu besiegen, teilte das Weiße Haus mit. Erdogan habe Trump sein Beileid wegen der vier getöteten Amerikaner ausgedrückt, die unter insgesamt 18 Todesopfern eines Selbstmordanschlags in der nordsyrischen Stadt Manbidsch am Mittwoch vergangener Woche waren.

Trump empfängt Brunson und dankt Erdogan

US-Präsident Donald Trump hat sich ausdrücklich bei seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan für die Freilassung des US-Pastors Andrew Brunson bedankt. „Ich möchte Präsident Erdogan dafür danken, das ermöglicht zu haben“, sagte Trump bei einem Empfang Brunsons im Weißen Haus. Er betonte erneut, es sei kein Geld für die Freilassung und die Rückkehr des Pastors an die Türkei geflossen. „Wir zahlen in diesem Land kein Lösegeld“, sagte er. „Wir haben lange und hart verhandelt.