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Konflikt in der Region Donezk

Ukraine-Krisentreffen am Donnerstag in Moskau

Im Ukraine-Konflikt soll es an diesem Donnerstag in Moskau ein Krisentreffen mit Beteiligung Deutschlands und Frankreichs auf Beraterebene geben. Zu den Gesprächen im sogenannten Normandie-Format - also auch mit der Ukraine - lud der zuständige Kremlbeamte Dmitri Kosak ein.

Dies meldete die Agentur Interfax am Montag unter Berufung auf eine Quelle in der Präsidialverwaltung. Für Deutschland ist der außenpolitische Berater von Kanzler Olaf Scholz (SPD), Jens Plötner, dabei.

US-Außenminister Blinken

US-Außenminister Blinken zu Gesprächen in Kiew

Inmitten schwerer Spannungen im Ukraine-Konflikt ist US-Außenminister Antony Blinken am Mittwochmorgen zu Gesprächen in Kiew gelandet. Er trifft den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und seinen Kollegen Dmytro Kuleba.

«Das ist eine diplomatische Anstrengung, um die Spannungen um den nicht provozierten russischen militärischen Aufbau an den ukrainischen Grenzen zu deeskalieren», teilte Blinken im Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Antrittsbesuch

Krisentreffen zur Ukraine: Friedensplan bekräftigt

Mit Beteiligung aus Deutschland und Frankreich ist in Moskau ein Krisentreffen zum Ukraine-Konflikt abgehalten worden. Dabei sei es auch darum gegangen, die neue Bundesregierung mit der Problematik vertraut zu machen, so der Kremlbeamte Dmitri Kosak der Agentur Interfax zufolge.

Für den neuen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) war dessen außenpolitischer Berater Jens Plötner dabei. Der Diplomat war zuvor bereits seit Jahren auf Spitzenposten im Auswärtigen Amt mit dem Ukraine-Konflikt beschäftigt.

US-Präsident Joe Biden

USA fordern vor Verhandlungen Deeskalation von Russland

US-Außenminister Antony Blinken hat Russland vor wichtigen Verhandlungen in der kommenden Woche zur Deeskalation in der Ukraine-Krise aufgefordert.

Es sei schwierig, «in einer Atmosphäre der Eskalation mit einer Pistole am Kopf der Ukraine» Fortschritte zu erzielen, sagte Blinken am Sonntag im US-Sender CNN. «Wenn wir also tatsächlich Fortschritte erzielen wollen, müssen wir Deeskalation sehen.»

An diesem Montag verhandeln in Genf Vertreter der USA und Russlands.

Auf Abstand: Wendy Sherman, Vizeaußenministerin der USA, und Sergej Rjabkow, Vizeaußenminister von Russland, in Genf.

Russland und USA ringen um rote Linien

Fast acht Stunden haben Amerikaner und Russen am Montag in Genf über die Ukraine-Krise und Moskaus neue rote Linien in Osteuropa verhandelt. Die USA hätten unter anderem Abrüstungsgespräche angeboten, wenn Russland die gleichen Schritte unternehme, sagte US-Vizeaußenministerin Wendy Sherman anschließend. Zugleich betonte sie, dass die Nato ihre „Politik der offenen Tür“ fortsetzen werde. Ihr russischer Amtskollege Sergej Rjabkow bezeichnete das Gespräch als „schwierig, aber sehr professionell, tiefgründig und konkret“.

Militärübung in der Ukraine

Ukraine will Kriegsschiffe und Luftabwehr aus Deutschland

Die Ukraine lässt auch nach dem klaren Nein der Bundesregierung zu Waffenlieferungen nicht locker. Sie nennt jetzt sogar konkrete Waffensysteme, die sie sich von Deutschland zur Verteidigung gegen einen möglichen russischen Überfall erhofft: Kriegsschiffe und Luftabwehrsysteme.

Waffenlieferungen seien nötig, um die Kosten für einen Einmarsch in die Höhe zu treiben und den russischen Präsidenten Wladimir Putin «von seinem Wahnsinnskurs» abzubringen, sagte der ukrainische Botschafter in Berlin, Andrij Melnyk, der Deutschen ...

Soldaten

Proteste in Kasachstan: Russland greift ein

Am Anfang stand in Kasachstan der Unmut über gestiegene Gaspreise - doch der entpuppte sich schnell nur als Auslöser für große Proteste in dem autoritär geführten Land in Zentralasien. In der Millionenstadt Almaty ging das Militär gegen Demonstranten vor, es gab Tote und Verletzte.

Präsident Kassym-Jomart Tokajew bat ein von Russland geführtes Militärbündnis um Hilfe. Kurz darauf machten sich bereits die ersten Soldaten auf den Weg. Es werden Erinnerungen wach - auch an die Niederschlagung der Proteste vor rund anderthalb Jahren in ...

Vor dem Gespräch Putin-Biden

Ukraine-Gespräche: Biden warnt Putin vor harten Sanktionen

Die USA wollen Russland für den Fall eines weitergehenden militärischen Eingreifens in der Ukraine mit harten Sanktionen belegen.

US-Präsident Joe Biden will in einem für den späten Abend geplanten Telefonat mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin für eine diplomatische Lösung werben, aber auch die Bereitschaft zu harten Strafmaßnahmen betonen, wie ein ranghoher Vertreter des Weißen Hauses erklärte. Der Kreml reagierte zunächst nicht auf die Androhung aus den USA.

Konflikt in Kasachstan

Mehr als 160 Tote bei Unruhen in Kasachstan

Wenige Tage nach einem von Präsident Kassym-Schomart Tokajew erteilten Schießbefehl haben die autoritären Behörden in Kasachstan von mindestens 164 Todesopfern bei den schweren Unruhen gesprochen.

Alleine in der besonders schwer betroffenen Millionenstadt Almaty seien 103 Menschen ums Leben gekommen - darunter zwei Kinder, berichtete das kasachische Staatsfernsehen am Sonntag unter Berufung auf das Gesundheitsministerium.

Am Abend gab es jedoch Verwirrung um die Angaben.

Neuseeland

Untersee-Vulkan löst Tsunami im Pazifik-Gebiet aus

Die Explosion ist Tausende Kilometer weit zu hören, in der Südsee türmen sich Aschewolken hoch in die Luft.

Der gewaltige Ausbruch eines unterseeischen Vulkans in der Nähe des Inselreichs Tonga hat am Wochenende viele Pazifik-Staaten in Alarmbereitschaft versetzt und Flutwellen ausgelöst. Tsunami-Wellen wurden nicht nur in Tonga, sondern auch in Neuseeland, Japan und Fidschi registriert.

Auch Überschwemmungen in Santa Cruz im US-Staat Kalifornien wurden auf den Ausbruch des Untersee-Vulkans Hunga-Tonga-Hunga-Ha'apai ...