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Konflikt in Äthiopien

UN: Äthiopien will Helfern Zugang zu Tigray gewähren

Äthiopiens Regierung will nach Angaben der UN humanitäre Hilfe in die Konfliktregion Tigray lassen. Die UN und Addis Abeba hätten eine entsprechende Einigung erzielt, teilte das UN-Nothilfebüro (Ocha) am Mittwoch mit.

Diese siehe vor, dass Helfer „ungehinderten, anhaltenden und sicheren“ Zugang zu den Gebieten in Tigray haben würden, die unter Kontrolle der Regierung seien. Somit sollten die mehr als fünf Millionen Einwohner von Tigray sowie die dort lebenden Flüchtlinge nach einem Monat der Kämpfe Zugang zu humanitärer Hilfe ...

Konflikt in Äthiopien - Flüchtlinge im Sudan

Äthiopien: UNHCR fordert Zugang zu eritreischen Flüchtlingen

Das UN-Flüchtlingshilfswerk hat Äthiopien aufgerufen, in der Region Tigray sofortigen Zugang zu mehreren Zehntausend Flüchtlingen aus Eritrea zu gewähren.

„Den Lagern werden jetzt die Lebensmittelvorräte ausgehen. Somit sind Hunger und Mangelernährung eine reale Gefahr“, sagte UNHCR-Sprecher Babar Baloch am Dienstag in Genf. Zudem sei man alarmiert über Berichte von Angriffen, Entführungen und Zwangsrekrutierungen in den Flüchtlingslagern.

Konflikt in Äthiopien

Internationale Warnung vor Eskalation des Äthiopienkonflikts

Die Vereinten Nationen, die EU und Hilfsorganisationen haben vor einer Eskalation des Konflikts in Äthiopien gewarnt.

„Es besteht das Risiko, dass diese Situation total außer Kontrolle geraten wird“, erklärte die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, am Freitag.

Vor dem Hintergrund einer Militäroffensive der Zentralregierung gegen die Milizen der Regierung der Region Tigray sagte auch der EU-Kommissar für Krisenmanagement, Janez Lenarcic, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Freitag), diese Krise ...

Äthiopiens Premier Abiy Ahmed.

Der Krieg des Friedensnobelpreisträgers

2019 erhielt er den Friedensnobelpreis, jetzt führt er Krieg im eigenen Land. Mit einer großen Militäroffensive geht Äthiopiens Ministerpräsident Abiy Ahmed gegen die abtrünnige Provinz Tigray vor. Hunderte sollen gestorben sein, Zehntausende flohen vor den Kämpfen, es droht eine humanitäre Katastrophe. Der Bürgerkrieg könnte sich schnell auf weitere Landesteile ausweiten und das ganze Horn von Afrika weiter destabilisieren.

Als Abiy am 2.

Konflikt in Äthiopien

Sieg in Tigray? Äthiopien erklärt Offensive für beendet

Nach mehr als drei Wochen erbitterter Kämpfe hat die Regierung Äthiopiens ihre Offensive in der Region Tigray nach eigenen Angaben beendet. „Die Föderalregierung beherrscht nun die Stadt Mekelle komplett“, sagte Ministerpräsident Abiy Ahmed über die Hauptstadt der Region Tigray.

Der Militäreinsatz sei mit größter Präzision erfolgt und habe sichergestellt, dass Zivilisten nicht zum Ziel geworden seien, hieß es. Die TPLF äußerte sich zunächst nicht zu der Verkündung.

Konflikt in Äthiopien

Druck auf Äthiopien steigt - UN ruft zur Deeskalation auf

Angesichts einer immer größeren Zahl an Geflüchteten und akuter Warnungen vor einer humanitären Katastrophe steigt der internationale Druck auf die Parteien in Äthiopien, die Kämpfe in der Region Tigray einzustellen.

Der UN-Sicherheitsrat beschäftigte sich erstmals mit dem Konflikt. Das Gremium traf sich zur Beratung hinter verschlossenen Türen. Zu einem Beschluss kam es wie erwartet nicht. Vor dem drohenden Kampf um Tigrays Hauptstadt Mekelle rief auch UN-Generalsekretär António Guterres die Konfliktparteien zum Schutz der ...

Konflikt in Äthiopien

Amnesty: Eritreische Soldaten haben Massaker verübt

Im Äthiopienkrieg haben Truppen aus dem benachbarten Eritrea Menschenrechtlern zufolge systematisch Hunderte Menschen getötet.

Zu dem zweitägigen Massaker sei es in der Stadt Axum in der Region Tigray Ende November gekommen, teilte Amnesty International am Freitag mit. Augenzeugen berichteten demnach, dass Bewohner der Stadt getötet, Häuser willkürlich beschossen und Gebäude geplündert worden seien.

Während der Offensive zur Einnahme Axums hätten äthiopische und eritreische Truppen etliche Kriegsverbrechen begangen, sagte ...

Krise in Äthiopien

Konflikt in Tigray: Destabilisiert er die gesamte Region?

Eigentlich sollte der Militäreinsatz in Tigray im Norden von Äthiopien schnell gehen: Die Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) verdrängen, Ordnung schaffen, die Machtbalance wiederherstellen. Doch Äthiopiens Regierungschef Abiy Ahmed hat sich verkalkuliert.

Die Grundversorgung von Millionen von Menschen ist zusammengebrochen und bei der Bevölkerung kommt nicht genug Hilfe an - Helfer warnen inzwischen vor einer Hungerkrise. Und der Konflikt mit der TPLF hat sich in einen komplexen Krieg verwandelt, der den Nachbarn Eritrea mit ...

Äthiopischer Ministerpräsident Abiy Ahmed

Friedensnobelpreisträger sorgt für Eskalation

Ein Friedensnobelpreisträger macht mobil - und riskiert damit eine militärische Eskalation in einer Region, in der die Großmächte um Einfluss ringen.

Während die Welt auf den Ausgang der US-Wahl wartete, schickte am Horn von Afrika Äthiopiens Ministerpräsident Abiy Ahmed einigermaßen unbeachtet sein Militär in die rebellische Provinz Tigray. Die Begründung des Nobelpreisträgers von 2019: Mit dem Angriff auf einen Militär-Stützpunkt sei dort eine rote Linie überschritten worden.

Äthiopiens Ministerpräsident Meles Zenawi gestorben

Addis Abeba (dpa) - Äthiopiens ebenso charismatischer wie umstrittener Regierungschef Meles Zenawi ist tot. Der 57-Jährige starb in der Nacht im Ausland an den Folgen einer plötzlichen Infektion.

Wie sein Sprecher Bereket Semon am Dienstag vor Journalisten in Addis Abeba weiter mitteilte, hatte Meles seit einem Jahr gesundheitliche Probleme. Meles hatte Äthiopien seit 1995 als Ministerpräsident geführt. Er galt als verlässlicher Partner der USA im Kampf gegen den islamischen Terrorismus.