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Ostafrikaner warnen Rebellenführer im Südsudan

Juba (dpa) - Die ostafrikanischen Nachbarn des Südsudans haben Rebellenführer Riek Machar in scharfer Form vor einer Fortsetzung der Kämpfe gewarnt. Ugandas Präsident Yoweri Museveni war in Begleitung des äthiopischen Ministerpräsidenten Tedros Adhanom in der südsudanesischen Hauptstadt Juba eingetroffen, um dem Ultimatum der ostafrikanischen Regionalorganisation IGAD nach einem Waffenstillstand Nachdruck zu verleihen. Die beiden Politiker trafen mit dem südsudanesischen Präsidenten Salva Kiir zusammen.

WHO: Keine „internationale Notlage“ wegen Virus in China

Die Weltgesundheitsorganisation hat trotz der rasanten Ausbreitung einer neuen Lungenkrankheit in China erneut auf das Ausrufen einer „gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite“ verzichtet. Allerdings könnte sich die Situation noch zu einer „Notlage“ entwickeln, sagte WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus. Mit einer offiziellen „Notlage“ könnten weitere konkrete Empfehlungen an Staaten verbunden sein, um die Ausbreitung über Grenzen hinweg möglichst einzudämmen.

Trump droht WHO mit endgültigem Zahlungsstopp und Austritt

US-Präsident Donald Trump hat der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit einem endgültigen Zahlungsstopp gedroht. Sollte sich die WHO innerhalb der kommenden 30 Tage nicht zu „wesentlichen Verbesserungen“ verpflichten, werde er zudem die Mitgliedschaft der USA in der Organisation überdenken, heißt es in einem Schreiben an WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus, das Trump am Montagabend auf Twitter veröffentlichte.

USA

WHO-Chef an die Jugend: Ihr seid nicht unbesiegbar

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) appelliert an junge Leute, sich während der Corona-Krise an die strengen Ausgangsbeschränkungen zu halten. „Ich habe eine Botschaft für junge Leute“, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf: „Ihr seid nicht unbesiegbar.“

Zwar bestehe für ältere Menschen die größte Gefahr, sich mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 anzustecken und die Lungenkrankheit Covid-19 zu entwickeln. „Aber es geht nicht an den Jungen vorbei“, sagte Tedros.

WHO: zu viele Antibiotika falsch eingesetzt

Die Antibiotikaresistenz weltweit nimmt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation alarmierende Ausmaße an. „Die Antibiotikaresistenz droht, 100 Jahre medizinischen Fortschritts zunichte zu machen“, warnte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. Eine Lösung dafür zu finden sei eine der dringendsten Herausforderungen im Gesundheitsbereich. Die WHO hat deshalb die vorhandenen Antibiotika jetzt in drei neue Kategorien eingeteilt. Von Antibiotikaresistenz sprechen Ärzte, wenn Patienten auf ein Antibiotikum nicht reagieren.

40 Prozent der Babys bis sechs Monate werden ausschließlich gestillt

Nur rund 40 Prozent aller Babys unter sechs Monaten weltweit werden einer UN-Studie zufolge ausschließlich gestillt. „Muttermilch ist wie eine erste Impfung für das Kind, sie schützt das Baby vor möglicherweise tödlichen Infektionen und gibt ihm all die Nahrung, die es braucht, um zu überleben und zu gedeihen“. Das sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus. Erstellt hat die Studie eine von der WHO und der UN-Kinderschutzorganisation Unicef gemeinsam geleitete globale Initiative für das Stillen.

WHO sieht sich im Kampf gegen Epidemien gut aufgestellt

Die Weltgesundheitsorganisation ist nach Einschätzung ihres Generaldirektors besser gegen Epidemien gewappnet als noch vor einigen Jahren. „Diese Woche haben wir gesehen, dass die Reformen, die wir in unserem Notfallprogramm durchgeführt haben, funktionieren“, sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus. Nach dem erneuten Ausbruch einer Ebola-Epidemie im Kongo mit bislang neun Toten hätten alle Ebenen der WHO zusammengearbeitet, um schnell reagieren zu können.

Malawi beginnt mit weltweit erster Malaria-Impfkampagne

In Malawi hat nach jahrelangen Vorbereitungen die weltweit erste Impfkampagne gegen Malaria begonnen. Der Impfstoff habe „das Potenzial, das Leben von Zehntausenden Kindern zu retten“, erklärte der Chef der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus. Die Impfkampagne in dem Land im Südosten Afrikas ist Teil eines Pilotversuchs bei dem in Malawi, Ghana und Kenia bis 2022 insgesamt jedes Jahr rund 360 000 Kleinkinder gegen die gefährliche Krankheit geimpft werden sollen.

WHO: Vier Impfstoff-Kandidaten gegen Covid-19

Im Kampf gegen die neue Lungenkrankheit Covid-19 will die Weltgesundheitsorganisation die Suche nach einem Impfstoff und wirksamen Medikamenten beschleunigen. Darauf hätten sich die 400 Fachleute geeinigt, die seit gestern in Genf tagen, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. Es gebe vier mögliche Kandidaten für einen Impfstoff, von denen sich hoffentlich zwei als vielversprechend herausstellen, sagte die Chefwissenschaftlerin der WHO, Soumya Swaminathan.