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Schulze greift Klöckner wegen Glyphosat-Zulassung an

Im Streit um die Zulassung eines glyphosathaltigen Unkrautgifts hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze der Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner eigenmächtiges Handeln vorgeworfen. „Normalerweise machen wir das gemeinsam, sie hat ohne die Zustimmung meiner Behörden da eine Genehmigung ausgesprochen“, sagte Schulze im Interview mit dem Deutschlandfunk. Das gehe nicht. Im Koalitionsvertrag sei klar geregelt, dass Deutschland aus Glyphosat aussteigen solle, so Schulze.

Weniger Plastikmüll: Schulze will bis Herbst Vereinbarungen

Bundesumweltministerin Svenja Schulze will bis zum Herbst mit Handelsketten und Herstellern konkrete und freiwillige Vereinbarungen für weniger Verpackungen erreichen. Das kündigte sie nach einem „runden Tisch“ in Berlin an. Alle wollten gemeinsam, dass Plastikmüll reduziert wird, sagte Schulze. Außerdem sollten die Verbraucher besser informiert werden. So sollen Plastik-Verpackungen bei Obst und Gemüse möglichst vermieden und Mehrwegnetze verwendet werden.

Schulze: Autobauer sollen für Nachrüstungen zahlen

In der Dieselkrise hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze ihre Forderung nach technischen Nachrüstungen für Diesel-Fahrzeuge untermauert. Berechnungen des Ministeriums zufolge würden sogenannte Hardware-Nachrüstungen in den Städten mit der schlechtesten Luftqualität die Hersteller mehr als vier Milliarden Euro kosten, wie die Funke Mediengruppe berichtete. Der Gewinn der deutschen Automobilindustrie habe im vergangenen Jahr deutlich höher gelegen, sagte Schulze.

Schulze: Firmen sollten Diesel in belasteten Orten nachrüsten

Bundesumweltministerin Svenja Schulze macht im Diesel-Abgasskandal einen Schritt auf die Autohersteller zu. Ihr gehe es nicht darum, sofort flächendeckend in Deutschland alle Diesel nachzurüsten, sagte Schulze der „Welt“. Sie plädiere vielmehr für einen Stufenplan für die technischen Umbauten an Motoren. Zunächst sollten gezielt Fahrzeuge dort nachgerüstet werden, „wo die Luft besonders schlecht ist“. Auf diese Weise könnten Fahrverbote verhindert und der finanzielle Aufwand begrenzt werden.

Schulze: Klimaschutz braucht Rückhalt der Bevölkerung

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat im Bundestag für die Klimabeschlüsse der Bundesregierung geworben und vor „Panik“ im Kampf gegen die Erderwärmung gewarnt. Das Klimapaket sei „wirklich eine gute Basis“, sagte die SPD-Politikerin im Parlament. Es werde Entscheidungen von Unternehmen und Menschen beeinflussen. Sie verstehe, dass die Erderhitzung existenzielle Ängste auslöse, aber auch Sorgen um Arbeitsplätze und schnellen Wandel. Panik sei wirklich eine schlechte Beraterin, sagte Schulze.

Schulze: Käufer von spritfressenden Autos sollen mehr zahlen

Umweltministerin Svenja Schulze will für mehr Klimaschutz den Kauf schwerer Autos mit hohem Spritverbrauch teurer machen - Elektrofahrzeuge dagegen sollen günstiger werden. Wer große spritfressenden Autos kaufe, sollte mehr zahlen und einen Aufschlag bekommen. Dieser könne dann bei kleinen, günstigeren Autos abgezogen werden. Dadurch könnten Elektroautos günstiger werden, damit sie mehr Menschen kauften. Schulze sagte, sie finde ein solches „Bonus-Malus-System“ eine „sehr, sehr gute Idee“.

Umweltministerin will Selbstverpflichtung für weniger Plastik

Bundesumweltministerin Svenja Schulze will nach einem Medienbericht mit dem Handel eine Selbstverpflichtung zur Reduzierung von Plastikmüll vereinbaren. Es gehe unter anderem darum, unnötige Plastikverpackungen von Obst und Gemüse zu vermeiden, für die es Alternativen wie Laser-Kennzeichnungen oder Mehrweg-Obstnetze gebe, schreiben die Zeitungen der Funke Mediengruppe. Schulze will heute in Berlin einen Fünf-Punkte-Plan gegen überflüssigen Plastikmüll und für mehr Recycling vorstellen.

Handel unterstützt Schulzes Ziele für weniger Verpackungen

Der Handel will tun, um in Supermärkten Verpackungsmüll zu verringern. Der Geschäftsführer beim Handelsverband Deutschland, Kai Falk, sagte der dpa vor einem Treffen mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze, der Handel unterstützt das Ziel von weniger Plastikverpackungen. Man sei dialogbereit. Falk warnte aber zugleich vor zu großen Erwartungen an das Treffen mit Schulze. Es sei ein erster runder Tisch. Nicht nur der Handel, auch die Industrie und die Recyclingwirtschaft seien gefragt.

Umweltministerinpocht bei Klimapaket auf Prüfmechanismus

Umweltministerin Svenja Schulze hat die schwarz-roten Verhandlungen über ein weitreichendes Maßnahmenpaket für mehr Klimaschutz positiv bewertet. „Ich bin froh, dass die Dringlichkeit und die Ernsthaftigkeit der notwendigen Entscheidungen für den Klimaschutz klar die Diskussionen und Überlegungen der Koalitionsspitzen prägen“, sagte die SPD-Politikerin. Zugleich pochte Schulze auf eine Möglichkeit, den Erfolg der Maßnahmen nachzuhalten.

Umweltministerin pocht bei Klimapaket auf Prüfmechanismus

Umweltministerin Svenja Schulze hat die schwarz-roten Verhandlungen über ein weitreichendes Maßnahmenpaket für mehr Klimaschutz positiv bewertet. „Ich bin froh, dass die Dringlichkeit und die Ernsthaftigkeit der notwendigen Entscheidungen für den Klimaschutz klar die Diskussionen und Überlegungen der Koalitionsspitzen prägen“, sagte die SPD-Politikerin. Zugleich pochte Schulze auf eine Möglichkeit, den Erfolg der Maßnahmen nachzuhalten.