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Studie: Infrarotlaser soll Wachkoma-Patienten stimulieren

Berlin (dpa) - Mit Laserstrahlen wollen Berliner Mediziner Wachkoma-Patienten zu mehr Bewusstsein verhelfen.

Eine erste Studie dazu, bei der Patienten durch die Hirnschale hindurch mit einem Nah-Infrarotlaser stimuliert wurden, stellt das Team um Prof. Stefan Hesse von der Medical Park Klinik in Berlin auf einem Kongress für Neurorehabilitation (12.-14.12.) vor. „Es ist ein Hoffnungsschimmer“, sagte Hesse. Es gehe jedoch um eine Zustandsverbesserung, nicht um Heilung.

Treue Mitglieder hat die Kolpingfamilie Ellwangen ausgezeichnet.

745 Jahre Treue zur Kolpingfamile Ellwangen

Den Kolpingedenktag hat die Ellwanger Kolpingfamilie gefeiert. Dabei ging es auch um das Thema Flüchtlinge.

Nach den Gottesdienst in Sankt Wolfgang mit Pfarrer Michael Windisch und mitgestaltet vom Männerchor unter Leitung von Dirigentin Ria Bullinger, begrüßte die stellvertretende Vorsitzende Martina Jaumann, in Vertretung von Siegfried Ohrnberger, die Mitglieder im Jeningenheim.

Dort begrüßte der stellvertretende Vorsitzende Alfons Wagner Bezirkspräses Diakon Ottmar Ackermann, der in seinem Vortrag „Was sagt die Bibel ...

Erzbischof Stefan Heße

„Sach wat!“: Katholischer Preis gegen Rassismus

Der Katholische Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus 2017 geht an die Essener Initiative „Sach wat! Tacheles für Toleranz“. Dabei ziehen zwei Schauspieler durch Ruhrgebietskneipen und stellen fremdenfeindliche Stammtischgespräche nach. Zusammen mit den Gästen werden dann Gegenstrategien entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Frage, „wie man sachlich, rhetorisch geschickt und entschieden auf menschenverachtende Haltungen reagieren kann“. Wie die Deutsche Bischofskonferenz am Dienstag in Bonn mitteilte, ist der erste Preis mit 4000 Euro ...

Neues Münchner Missbrauchsgutachten nicht vor Frühling

Ein neues Gutachten zum sexuellen Missbrauch im katholischen Erzbistum München und Freising soll frühestens im Frühling dieses Jahres veröffentlicht werden. Einen Termin gebe es noch nicht, sagte ein Bistumssprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. „Es wird sicher auch nichts vor dem Frühjahr, da die Pandemiesituation - wie in allen Bereichen - auch hier erschwerend hinzukommt.“

Vor knapp einem Jahr, im Februar 2020, hatte das Bistum mitgeteilt, ein neues externes Missbrauchsgutachten in Auftrag zu geben, das die Jahre 1945 ...

Umstrittener Kardinal Meisner nach 25 Jahren im Ruhestand

Köln (dpa) - Zeitenwende im größten deutschen Bistum: Der Papst hat den Kölner Kardinal Meisner auf eigenen Wunsch hin abberufen. Nach 25 Jahren ist der Weg frei für einen Nachfolger, der nach dem Wunsch vieler Gläubiger nicht mehr so konservativ sein sollte.

Meisner gilt als einer der umstrittensten deutsche Bischöfe. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, würdigte ihn als den „Mann der klaren Worte“.

Ein Kreuz steht im Innenhof des Erzbistums München

Erzbistum fordert Stellungnahme zu Missbrauchsgutachten

Nach der Entscheidung des Erzbistums Köln, ein bei einer Münchner Anwaltskanzlei in Auftrag gegebenes Missbrauchsgutachten nicht zu veröffentlichen, fordert das katholische Erzbistum München und Freising die Kanzlei zu einer Stellungnahme auf. Das bayerische Bistum unter der Führung von Kardinal Reinhard Marx hatte dort Anfang des Jahres ebenfalls ein Gutachten in Auftrag gegeben. Es ist bereits das zweite. Das erste, der sogenannte Westphal-Bericht aus dem Jahr 2010, wurde nie veröffentlicht und gilt seither als Mysterium.