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Von dem zukunftsweisenden Umbruch vor 25 Jahren partizipiert Schura noch heute.

Wohnbau in Schura: Von Bürgerprotesten und begrabenen Plänen

Schura befand sich vor 25 Jahren in einem zukunftsweisenden Umbruch, von dem der Stadtteil noch heute partizipiert. Ortsvorsteher Wolfgang Schoch hat die Geschichte von Bauboom und Widerstand der Bürger aufgeschrieben:

Vor genau 25 Jahren legte Schura die Weichen für eine Wohnbaupolitik, die bis in die heutige Zeit reicht und von der die Ortschaft noch heute profitiert. Nach langer Planung beschlossen der damalige Ortschaftsrat und danach der Gemeinderat, das Baugebiet Rübenäcker zu erschließen.

Ortsvorsteher Wolfgang Schoch.

„Kein soziales Leben mehr in Schura“

Was steht 2021 in Schura an? Redakteurin Larissa Schütz befragte dazu Ortsvorsteher Wolfgang Schoch. Der sorgt sich um das soziale Leben während der Pandemie in dem Trossinger Ortsteil. Und will die dringend notwendige Sanierung der Kellenbachschule forcieren.

Herr Schoch, was kommt 2021 auf Schura zu?

Corona und die finanzielle Situation der Stadt Trossingen prägen auch Schura und schränken uns ein. Ich denke da nur an die Jubiläen, die wir 2021 haben: 50 Jahre Eingemeindung, 175 Jahre Schul- und Rathaus, 150 Jahre ...

Fabian Böcks Meisterbaum steht direkt vor dem Haus.

Meister seines Fachs

Schura (ls) - Weihnachtlich geschmückte Bäume prägen derzeit in vielen Vorgärten das Bild. Vor dem Haus von Fabian Böck in Schura zieht hingegen ein ganz anderer Baum die Blicke auf sich: sein Meisterbaum. Der 23-Jährige hat im Gebiet der Handwerkskammer Konstanz den besten Abschluss im Bereich Chirurgiemechanik erzielt.

Dass er nicht studieren und lieber im handwerklichen Bereich tätig sein wollte, merkte der Trossinger Gymnasiast schon während seiner Schulzeit.

Wolfgang Schoch (links) verabschiedet Hans Meßner.

Schura verabschiedet langjährigen Friedhofsbetreuer

Der langjährige Betreuer des Friedhofes in Schura, Hans Meßner, ist am Donnerstag von Ortsvorsteher Wolfgang Schoch im Namen des Ortschaftsrates in den Ruhestand verabschiedet worden. Für seine treuen Dienste überreichte Schoch dem scheidenden Friedhofsbetreuer ein Weinpräsent. Hans Meßner übernahm vor zehn Jahren die Verantwortung für den Friedhof in Schura und zugleich in Trossingen. Während dieser Zeit hat sich in der Bestattungsform viel verändert.

Mit der geplanten Amazon-Ansiedlung wollen sich viele Trossinger nicht einfach abfinden.

Massive Kritik an Plänen für ein Amazon-Verteilzentrum

Der Gegenwind gegen die in Trossingen geplante Amazon-Ansiedlung wird immer schärfer: Günther Kapphan wendet sich in einem offenen Brief in Abstimmung mit der BI Schura an die Einzelhändler und bittet um Unterstützung bei der Verhinderung der Amazon-Ansiedlung. Die Unterschriften-Aktion der BI gegen das Vorhaben nimmt Fahrt auf. Und selbst Tuttlingens Oberbürgermeister Michael Beck hat sich nun kritisch zu Wort gemeldet.

„Helfen Sie mit, dass Trossingen als einkaufsfreundliche Stadt auch im Umfeld weiterhin wahrgenommen werden ...

Vor Beginn der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Schließung war Schuras Kultkneipe „Holzwurm“ stets gut besucht.

Nur ein Gasthaus bleibt in Schura übrig

Die Corona-Pandemie trifft die Gastronomie schwer. Für Schuras Ortsvorsteher Wolfgang Schoch ein Grund, einen Blick auf die verbliebenen Gaststätten im Ort und deren Geschichte zu werfen. 50 Jahre ist es her, dass das Traditionslokal „Löwen“ geschlossen hat. Während der „Bären“ als einziges Gasthaus im Ort verbleibt, hofft „Holzwurm“-Betreiber Uwe Schneckenburger, nach der Pandemie wieder öffnen zu können.

Vor 50 Jahren schloss der legendäre „Löwen“ als langjähriges Traditionslokal in Schura seine Pforten.

Amazon kommt nach Trossingen.

Grünen-Landtags-kandidat plädiert für Amazon-Stop

Der Landtagskandidat von Bündnis 90/Die Grünen, Jens Metzger, lehnt die Ansiedlung des geplanten Verteilzentrums von Amazon in Trossingen klar ab. Dies teilte er am Sonntag in einer Pressemitteilung mit.

Am geplanten Standort werde landwirtschaftliche Nutzfläche und natürliche Umgebung versiegelt und nur wenige Arbeitsplätze geschaffen. Metzger hinterfragt in diesem Zusammenhang auch das Geschäftsmodell des Unternehmens Amazon, das auf geringen Löhnen, geringen Steuerabgaben, schlechten Arbeitsverhältnissen und Umweltverschmutzung ...

In der Theresienkirche wird es an diesem Weihnachten keine Gottesdienste geben.

Katholische Kirchengemeinden im Raum Trossingen blasen Gottesdienste ab

Die katholische Kirchengemeinde St. Theresia hat alle geplanten Weihnachtsgottesdienste ab Heiligabend abgesagt. Die Entscheidung fiel bei einer Sitzung des Kirchengemeinderats am Dienstagabend einstimmig. Gleiches entschieden die Kirchengemeinderäte in Durchhausen und Gunningen. Hauptgrund sei der hohe Inzidenzwert der Pandemie im Kreis Tuttlingen, sagt Siegbert Fetzer, Vorsitzender des Trossinger Kirchengemeinderats. Die evangelische Kirchengemeinde Trossingen hatte bereits vergangene Woche beschlossen, alle Präsenzgottesdienste abzublasen.

An der Prim zwischen Kläranlage und der Gemarkungsgrenze zu Aldingen sind deutliche Spuren eines Nagetiers zu erkennen.

Auf Spurensuche: Wer nagt am Primufer?

Offenbar hat sich ein Biber oder ein anderes gewässerbewohnendes Nagetier in der Prim angesiedelt. Die Spuren sind jedenfalls eindeutig, besonders hinter der Kläranlage und in Richtung Aldingen.

„Da ist ziemlich was los an der Prim“, sagt Landwirt Raphael Honer vom Michelfelder Hof. Er wohnt in der Nähe der Prim und stellt schon seit längerer Zeit Spuren von Nage-Arbeiten fest. Dass aber ganze Bäume gefällt werden, das sei seit vergangenem Jahr neu: „Eine 50 Jahre alte Weide mit dickem Stamm hat er schon fast durch.

Amazon kommt nach Trossingen.

So reagieren Stadt und Amazon auf Kritik

Von innen und außen hagelt es dieser Tage Kritik für die geplante Ansiedlung eines Amazon-Verteilzentrums: Die BI Schura sammelt Unterschriften gegen das Vorhaben, Günther Kapphan formulierte einen offenen Brief an die Einzelhändler, Tuttlingens OB Michael Beck warnte die Fraktionsvorsitzenden in einem Brief vor den Konsequenzen der Ansiedlung (wir haben berichtet). Sowohl die Trossinger Stadtverwaltung als auch der Internetriese selbst versichern nun, die Sorgen der Bürger ernst zu nehmen.