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Albrecht Krauss

Ehrenvorsitzender der Ravensburger Rutenfestkommission verstorben

Der langjährige Vorsitzende der Ravensburger Rutenfestkommission (RFK), Albrecht Krauss, ist am vergangenen Dienstag verstorben. Er wurde 86 Jahre alt. In fast einem Vierteljahrhundert als Chef der RFK hat er das Rutenfest, wie es die Ravensburger heute kennen, entscheidend mitgeprägt.

„Ich bin Ravensburger mit Leib und Seele und wollte meinen Beitrag für die Gesellschaft leisten“, sagte Albrecht Krauss vor acht Jahren in einem Interview mit der „Schwäbischen Zeitung“: „Beim Rutenfest geht es darum, den Menschen – Kindern wie ...

 Dieter Graf (rechts) im Video mit den „Querdenkern“ Bodo Schiffmann und Daniel Langhans: der Beginn des Eklats im Sommer.

Ein Katastrophenjahr für das Ravensburger Rutenfest

Wäre das Rutenfest einfach nur ausgefallen, wie so vieles andere in den vergangenen Monaten, dann wäre das schon schwer genug gewesen. Die Corona-Pandemie entwickelte sich aber schnell auf allen Ebenen zu einem Katastrophenjahr für das große Ravensburger Heimatfest und insbesondere für den Verein, der es ausrichtet: Die RFK schlingerte zuerst in eine Finanz- und dann in eine ausgewachsene Führungskrise, deren Ende noch immer nicht abzusehen ist.

Infektionskrankheit hat schon mal zu Absage geführtEs begann mit einem Eiertanz.

Altenschießen 2005: Karl Wäschle, 1922 in Ravensburg geboren und 2014 ebenda verstorben, legt die Armbrust an. Wäschle war von 1

Ravensburger Altschützen hoffen auf ein Ehemaligenschießen 2021

Sollte das Ravensburger Rutenfest in diesem Jahr wieder stattfinden können, dann wird dabei das 2020 ausgefallene Altenschießen voraussichtlich nicht nachgeholt. Diese Ankündigung der Rutenfestkommission hat viele ehemalige Schützen betroffen und traurig gemacht.

„Mit großem Schmerz habe ich erfahren, dass das Altenschießen 2020 nicht nachgeholt werden soll. Für mich war es alle fünf Jahre ein wunderschöner Anlass, meine alten Schulkameraden aus den 1950er-Jahren wieder zu treffen.

ZF, Landwirte und das Rutenfest waren einige Themen, die unsere Leserinnen und Leser dieses Jahr bewegt haben.

Was dieses Jahr in der Region wichtig war - außer Corona

  Es könnte beinahe der Eindruck enstehen, es hätte es in diesem Jahr außer Corona kein Thema gegeben. Und natürlich war die Pandemie bei vielen ganz oben auf der Liste der Gesprächsthemen.

Doch abgesehen von Lockdown, Masken und Social Distancing gab es noch anderes, was in der Region für Aufsehen gesorgt hat. Schwäbische.de hat die Listen der meistgelesenen Geschichten unserer Leserinnen und Leser  analysiert - und die Themen nochmal herausgesucht, die besonders im Fokus waren.

Diese Geschichten interessierten 2020 im Kreis Ravensburg besonders.

Abseits von Corona: Diese Geschichten interessierten 2020 im Kreis Ravensburg besonders

Corona 2020 weltweit das beherrschende Thema - natürlich auch in der Region. Doch auch abseits der Pandemie ist in diesem Jahr im Kreis Ravensburg einiges geschehen. Unsere Auflistung, die nicht als Rangfolge zu verstehen ist, zeigt, welche Themen aus dem Kreis Ravensburg im Jahr 2020 besonders viele Leser von Schwäbische.de interessierten. 

Das "Stippe" in der Ravensburger Altstadt brennt Schock am frühen Morgen: In der Nacht auf den 5.

Patientin mit Mundschutz wird geimpft, Oberschwabenhalle

Wie Corona das Leben in Ravensburg verändert hat

Als am 23. Januar Millionen Chinesen in der Stadt Wuhan und der umliegenden Region Hubei von ihrer Regierung eingeschlossen wurden, hielten viele Gesundheitsexperten hierzulande die neue Lungenkrankheit, die damals noch nicht mal einen Namen hatte, für eine Art schlimme Grippe, die niemals den asiatischen Raum verlassen würde.

Und wenn nur vereinzelt. Keine Woche später jedoch trat der erste Fall auf deutschem Boden, beim Fahrzeugzulieferer Webasto in München, auf, und auch im Kreis Ravensburg wurden manche Fachleute nachdenklich.

 Die Hochzeitsmesse „Ewig dein“ wurde vor einem Jahr in der Oberschwabenhalle vorbereitet.

Vor einem Jahr: Hochzeitsmesse statt Impfzentrum

Der Ravensburger Weihnachtscircus meldete einen neuen Besucherrekord, die Sternsinger sammelten im Stadtgebiet 70 000 Euro für einen guten Zweck und in der Oberschwabenhalle wurde statt einem Impfzentrum die Hochzeitsmesse „Ewig Dein“ vorbereitet: Vor einem Jahr war die Welt noch eine andere, wie der Blick ins SZ-Archiv zeigt.

Die „Schwäbische Zeitung“ berichtete am 10. Januar 2020 unter anderem darüber, dass der Edeka-Markt im „Schweinchenpalast“ an der Ulmer Straße schließen würde: „Der 8.

Seit Januar 2020 befindet sich das Polizeipräsidium Ravensburg im Gebäude in der Gartenstraße 97.

Wie die Pandemie die Polizei in Atem hält

Im Januar 2020 kam das große Aufatmen: War Ravensburg von 2014 bis 2019 dem Polizeipräsidium Konstanz zugeordnet, änderten sich nun die Zuschnitte und Ravensburg bekam sein eigenes Polizeipräsidium – mit acht über die Kreise Sigmaringen, Bodensee Ravensburg verteilten Revieren und 19 Polizeiposten.

Nach einem Jahr, in dem Corona die Arbeit der Beamten durcheinander gewirbelt hat, zieht Polizeipräsident Uwe Stürmer eine erste Bilanz.

Das Virus hielt die Polizei nahezu das gesamte Jahr 2020 in Atem: Zwar gab es bislang ...

Über den Dächern von Ravensburg

Corona hat in Ravensburg viele Risse freigelegt

Natürlich war 2020 für Ravensburg ein sehr schwieriges Jahr. Das lag vor allem an den Zumutungen, die Corona im Gepäck hatte.

Neben den unmittelbaren Auswirkungen der Pandemie auf den lokalen Handel und die Unternehmen, auf berufliche Existenzen und den kommunalen Haushalt legte das Virus auch Risse frei, die – mal fein, mal breiter – mitten durch die Stadtgesellschaft verlaufen.

Selten war so viel Streit in Ravensburg, selten war der Ton so giftig;