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Hecht

Studie: Fischerei fördert kleine und scheue Fische

Fische werden laut einer Studie durch den menschlichen Einfluss kleiner und scheuer.

„Über die Fischerei werden vor allem größere und aktivere Fische aus Populationen herausgefangen“, sagte der Berliner Fischereiwissenschaftler Robert Arlinghaus am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Damit wirke das Fischen als ein Auslesefaktor, der scheue und kleine Fische bevorteile.

Am Beispiel von rund 800 Hechten haben die Forscher vom Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in einem ...

Studie: Zurücksetzen kapitaler Fische vorteilhaft für Bestände

Berlin (dpa) - Berufsfischer und Angler sollten ausgerechnet ihre besonders kapitalen Fänge wieder freilassen - der Natur zuliebe. Langfristig bringe das nicht nur widerstandsfähigere Bestände, sondern verbessere auch die Fangausbeute.

Das berichtet ein internationales Forscherteam unter Federführung der Berliner Humboldt-Universität und des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) im Fachblatt „Fish and Fisheries“.


Anglern wie diesen will die Tierschutzorganisation Peta das Leben schwer machen.

Peta zeigt Hobbyangler an

Nachdem ein 87 Zentimeter langer Zander Ende September von einem Hobbyangler aus Geislingen aus dem Riedelsee gezogen wurde, hat die Tierrechtsorganisation Peta nun nach eigenen Angaben Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Ulm erstattet.

Peta wirft dem Angezeigten vor, gegen Paragraf 17 des deutschen Tierschutzgesetzes zu verstoßen, demzufolge ein Wirbeltier nicht ohne einen vernünftigen Grund getötet werden darf. Demnach ist es verboten, einem Wirbeltier lä

Angler am Baggersee

Angler sorgen für mehr Fisch-Vielfalt in Baggerseen

Baggerseen sind nicht gerade für ihren Artenreichtum bekannt. Doch Angler sorgen dafür, dass sich viele dieser Gewässer durchaus sehen lassen können, berichtet das Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB).

„In anglerisch bewirtschafteten Baggerseen konnten wir durchschnittlich sieben bis elf Fischarten nachweisen, in unbewirtschafteten Baggerseen nur drei bis fünf Fischarten“, erläutert Fischbiologe Sven Matern vom IGB anlässlich des Tages der Artenvielfalt am 22.

Angler

Überraschend große Fischvielfalt in Baggerseen

Hannover/Berlin (dpa) - Viele Baggerseen mögen auf den ersten Blick karg und monoton wirken - aber unter Wasser kann sich ihre Fischwelt nach Forscherangaben durchaus sehen lassen. Demnach beherbergen gerade flache Baggerseen eine etwa so große Artenvielfalt wie uralte natürliche Seen.

Sogar bedrohte Fische wie der Bitterling oder der Steinbeißer fühlen sich in den einstigen Abbaugruben sehr wohl. Zudem stehen die Besatz- und Schutzbemühungen von Angelvereinen keinesfalls im Widerspruch zum Artenschutz.

Überraschend große Fischvielfalt in Baggerseen

Hannover/Berlin (dpa) - Viele Baggerseen mögen auf den ersten Blick karg und monoton wirken - aber unter Wasser kann sich ihre Fischwelt nach Forscherangaben durchaus sehen lassen. Demnach beherbergen gerade flache Baggerseen eine etwa so große Artenvielfalt wie uralte natürliche Seen.

Sogar bedrohte Fische wie der Bitterling oder der Steinbeißer fühlen sich in den einstigen Abbaugruben sehr wohl. Zudem stehen die Besatz- und Schutzbemühungen von Angelvereinen keinesfalls im Widerspruch zum Artenschutz.

Angeltour im Hamburger Hafen

Eine Frau bringt den „Chauvis“ das Angeln bei

Es dauert keine zehn Minuten, und Najwa Hussein ist voll in ihrem Element. Der erste Biss, der erste Fisch - der Angeltag auf dem 80-PS-Boot „Crocodile“ kann losgehen. Und dies mitten im Hamburger Hafen, die berühmte Kulisse mit der Elbphilharmonie und dem Michel im Rücken.

„Jeden Tag werden die Karten neu gemischt. Und ich liebe den Biss“, umschreibt Hussein, von allen nur „Natsch“ genannt, was für sie die Faszination des Angelns ausmacht.

Ein Angler fischt in Hamburg bei strahlendem Sonnenschein an einem Hafenbecken.

Angler müssen um ihr Hobby kämpfen

Rund fünf Millionen Menschen in Deutschland fischen – Kritik an dem Freizeitsport wächst

Hannover (dpa) - Vielleicht liegt es in der Natur der Sache, dass das Angeln lange Zeit kaum im Fokus der Öffentlichkeit stand. Immerhin hat Freizeitfischen viel mit dem Genuss der Abgeschiedenheit an intakten Ufern zu tun. Als Tennis wegen Boris Becker und Steffi Graf zum Massensport wurde, war es das Angeln längst. Doch die früher fehlende Aufmerksamkeit in Deutschland ereilt jetzt die Angler.

Streetfisher

Angeln 2.0: Streetfishing in Hamburg

Kein Klappstuhl, keine Kühltasche, kein aufwendiges Equipment. Gordon Naumann hat nur eine kleine Umhängetasche und seine Angelrute dabei. Der junge Mann steht auf einer Brücke in Hamburgs Hafencity und lehnt sich entspannt ans Geländer.

Hinter ihm lärmt der Verkehr, Teenager skaten klappernd die Treppen hinunter, Touristen schießen Fotos und lachen. Naumann ignoriert die Geräuschkulisse, sein Blick ruht auf der Elbe. Mit beiden Händen umklammert er die schwarzglänzende Angelrute.