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Riedlinger Theatersommer

Riedlinger Theatersommer

Der Riedlinger Theatersommer feiert am Donnerstag Premiere. In sechs Aufführungen bringen 70 Amateurschauspieler die Riedlinger Zeitgeschichte auf die Bühne.


Die Darstellerschar des Sommertheaters

Die versammelte Darstellerschar des Sommertheaters

Am Sonntagabend hat die letzte reguläre Aufführung des Riedlinger Theatersommer-Stücks „Kleine Stadt. Große Welt“ stattgefunden. Vor der Aufführung versammelten sich die Darsteller, die Musiker, die weiteren Helfer zu einem Gruppenfoto und winkten schon mal zum Abschied – auch wenn noch darüber entschieden werden soll, ob es eine Zusatzvorstellung geben wird. Weit über 90 Beteiligte haben den Theatersommer zum Erfolg gemacht.

Theaterspaziergang führt durch Riedlinger Altstadt

Theaterspaziergang führt durch Riedlinger Altstadt

Eine Zeitreise durch Riedlingen können Sie zurzeit im Theaterstück „Kleine Stadt. Große Welt“ erleben. Das Besondere: Kulisse ist die historische Altstadt selbst, ein Theaterspaziergang führt die Zuschauer zu den verschiedenen Schauplätzen. Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr geht das Bürgerprojekt „Riedlinger Theatersommer“ dieses Jahr in die zweite Runde. Vorhang auf:

Eine Szene aus dem Jahr 1580 mit dem Truchsess von Waldburg (Mitte – Klaus Kehle), gespielt zwischen der Kirche St. Georg und de

„Kleine Stadt. Große Welt“

Der Riedlinger Theatersommer kann beginnen. 70 Amateurschauspieler bringen die Stadtgeschichte, teilweise an original Schauplätzen, auf die Bühne. Die Besucher gehen mit einer Stadtführerin auf einem Theaterspaziergang durch die Gassen der Stadt. Sie erleben 1580 den verhassten Erbtruchsess Karl von Waldburg, 1718 Valentin Ulrich, den Gründer der Riedlinger Freitagszeitung, 1848 den rebellischen Stadtrat Thadä Miller und 1945 das Kriegsende. Der Theatersommer wird ab Donnerstag sechs Mal aufgeführt.

Bei der Spendenübergabe (von links): Regisseurin Carola Schwelien, Ulrich Hirsch, Dr. Wilfried Steuer, Gudrun Vogel, Willi Rohm,

Steuer-Stiftung unterstützt Riedlinger Theatersommer

Eine Finanzspritze kurz vor der Premiere: Der Riedlinger Theatersommer bekam am Donnerstagabend 3000 Euro aus der Wilfried-Steuer-Stiftung überreicht. Der Stifter selbst überbrachte den Scheck und lobte das vorbildliche Miteinander der Theatergruppe.

Die Schauspieler steckten am Donnerstagabend schon in den Kostümen, eine Stunde später verwandelten sie sich in Bürger der Riedlinger Zeitgeschichte und leiteten über 200 Besucher durch den Theaterspaziergang.


Die Militärszene des Riedlinger Theatersommers führte im vergangenen Jahr zu einem Polizeieinsatz. Dieses Jahr hat ein 21-Jähri

21-Jähriger klaut Requisitenwaffe des Theatersommers

Auch diese Jahr hat es einen Polizeieinsatz im Umfeld der Theatersommer-Aufführungen gegeben: Ein Mann hat am Sonntag eine Requisitenwaffe des Theatersommers entwendet und mit dieser hantiert.

Gegen 20 Uhr ging die Meldung bei der Polizei ein. Eine Streife des Polizeireviers Riedlingen traf den jungen Mann an der Donauinsel an. Der 21-Jährige hielt dort das Gewehr in der Hand und marschierte. Die Beamten forderten ihn auf, das Gewehr abzulegen, da es echt aussah.


Ulrich Hirsch als revolutionärer Barde bei seinem Auftritt auf dem Riedlinger Wochenmarkt beim Theatersommer 2016.

Lehrreicher Liederabend im Lichtspielhaus

Ulrich Hirsch – in Riedlingen bekannt als „Käfer“, wird am Samstag, 6. Mai, ab 20.30 Uhr im Riedlinger Lichtspielhaus auftreten und „revolutionäre Lieder“ singen. Dabei möchte er zum einen pädagogisch wirken und dem Publikum die Ereignisse von 1848 näher bringen. Zum anderen möchte er dem Riedlinger Theatersommer Gutes tun, denn er wird seine gesamten Einnahmen spenden.

Dass es auch in Riedlingen revolutionäre Umtriebe gab, wissen die meisten schon lange.