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Reiner Hoffmann als DGB-Vorsitzender bestätigt

DGB-Chef Reiner Hoffmann ist erneut an die Spitze des Deutschen Gewerkschaftsbundes gewählt worden. Der 62-Jährige erhielt auf dem DGB-Bundeskongress in Berlin 289 der 379 abgegebenen Stimmen. Hoffmann war 2014 erstmals zum DGB-Vorsitzenden gewählt worden, damals als Nachfolger von Michael Sommer. Zu Hoffmanns Stil gehören kämpferische Reden und eine fordernde, aber auch verbindliche Haltung gegenüber der Bundesregierung. Seine Amtszeit beträgt nun erneut vier Jahre.

Hoffmann neuer DGB-Vorsitzender

Berlin (dpa) - Der Chemie-Gewerkschafter Reiner Hoffmann ist neuer Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Die knapp 400 Delegierten des DGB-Bundeskongresses wählten den 58-Jährigen in Berlin mit überwältigender Mehrheit zum Nachfolger von Michael Sommer. Hoffmann gilt als Pragmatiker. Seine Hauptaufgabe wird sein, den DGB als Dachorganisation von acht Einzelgewerkschaften zu stabilisieren und die Gewerkschaften nach dem inzwischen gestoppten Mitgliederschwund attraktiv für jüngere Arbeitnehmer zu machen.

DGB wählt neuen Vorsitzenden

Berlin (dpa) - Der Deutsche Gewerkschaftsbund wählt heute in Berlin einen neuen Vorsitzenden. Einziger Kandidat ist der 58-jährige Gewerkschaftsfunktionär Reiner Hoffmann von der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie. Hoffmann war als Gewerkschafter bislang vor allem auf europäischer Ebene in Brüssel aktiv. Er soll dem bisherigen DGB-Chef Michael Sommer folgen, der nach zwölfjähriger Amtszeit nicht mehr kandidiert.

Ruf nach mehr Flexibilität beim Renteneintritt

Berlin (dpa) - Der designierte Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann, setzt sich für mehr Flexibilität beim Renteneintrittsalter ein.

„Ich bin nicht dagegen, dass die Menschen länger arbeiten, wenn sie wollen, und ich bin auch nicht für Frühverrentung“, sagte Hoffmann der „Welt am Sonntag“.

Gemeinsam mit den Arbeitgebern wolle er nach seiner Wahl zum neuen DGB-Chef im Mai eine neue Strategie für längere Lebensarbeitszeiten erarbeiten: „Die Arbeitnehmer müssen dafür qualifiziert werden, damit ...

Künftiger DGB-Chef fordert zügige Anhebung des Mindestlohns

Berlin (dpa) - Der geplante gesetzliche Mindestlohn muss nach Ansicht des designierten neuen DGB-Vorsitzenden Reiner Hoffmann nach seiner Einführung 2015 zügig angehoben werden.

„Im ersten Schritt sind die 8,50 Euro richtig“, sagte der Gewerkschafter dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“. Er gehe aber davon aus, dass die Kommission, die den Mindestlohn künftig festlegen soll, so früh wie möglich ihre Arbeit aufnehmen und der Bundesregierung eine Anpassung nach oben vorlegen werde.

DGB-Chef für klaren Kurs in Richtung großer Koalition

DGB-Chef Reiner Hoffmann hat Union und SPD vor ihrer Spitzenrunde zur Regierungsbildung zu einem klaren Kurs in Richtung einer neuen großen Koalition aufgerufen. „Die Parteien, die zu Gesprächen zusammenkommen, sind sich über die Herausforderungen in Deutschland und Europa bewusst“, sagte der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds weiter. Heute wollen Union und SPD über den Zeitplan und voraussichtlich auch über mögliche Themenblöcke bei Sondierungsgesprächen sprechen.

DGB-Chef: Befristetungen von Stellen an Hochschulen beenden

Der Deutsche Gewerkschaftsbund dringt auf ein Ende befristeter Arbeitsverträge an Universitäten. „Wir haben ein großes Problem an den Hochschulen, wo Menschen bis ins 45. Lebensjahr hinein mit befristeten Arbeitsverträgen konfrontiert sind“, sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann den Zeitungen der Funke Mediengruppe. In den Koalitionsverhandlungen von Union und SPD setzt sich die SPD für eine Abschaffung sachgrundlos befristeter Arbeitsverträge ein.