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Bürgermeisterwahl in Seoul

Seoul: Oppositionskandidat triumphiert bei Bürgermeisterwahl

Ein Jahr vor der Präsidentenwahl in Südkorea hat die konservative Opposition der Mitte-links-Regierungspartei bei der Wahl eines neuen Bürgermeisters in Seoul eine schmerzhafte Niederlage zugefügt.

Auf den Kandidaten der Oppositionspartei Macht des Volkes (PPP), Oh Se Hoon, entfielen bei der Wahl in der Hauptstadt am Mittwoch 57,5 Prozent der abgegebenen Stimmen, wie die staatliche Wahlkommission mitteilte. Ohs größte Rivalin Park Young Sun von der regierenden Demokratischen Partei (Minjoo) bekam demnach nur 39,2 Prozent.

Claus Vogt und Thomas Hitzlsperger

VfB-Präsident zum Machtkampf: „Das Schlimmste“ überstanden

Präsident Claus Vogt vom VfB Stuttgart hofft, im Machtkampf beim Fußball-Bundesligisten «das Schlimmste» überstanden zu haben. «Ich sehe und fühle zumindest etwas Ruhe und das ist gut für den VfB», sagte er im Interview mit der «Ludwigsburger Kreiszeitung» (Dienstagsausgabe). «Wobei die nächste Wahl ja bevorsteht. Ich befürchte, dass manche wieder eine Kampagne starten könnten.» Vor den Wahlen im Juli sollten alle den Respekt und Anstand beibehalten.

Wahl in Ecuador

Richtungsentscheidung: Ecuador wählt neuen Staatschef

Inmitten der Corona-Pandemie und einer schweren Wirtschaftskrise wählen die Ecuadorianer einen neuen Präsidenten. Bei der Stichwahl am Sonntag liefern sich der konservative Banker Guillermo Lasso und der Linkskandidat Andrés Arauz ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

In den jüngsten Umfragen kamen beide Kandidaten auf etwa 50 Prozent. Die erste Runde der Präsidentenwahl hatte Arauz deutlich gewonnen.

«Am Montag werden wir einen neuen gewählten Präsidenten haben.

Pedro Castillo

Überraschung bei Wahl Peru: Linkskandidat liegt vorne

Bei der Präsidentenwahl in Peru liegt der Linkskandidat Pedro Castillo überraschend vorne. Laut Wahlnachbefragungen kommt der Bewerber der Partei Perú Libre auf 16,1 Prozent der Stimmen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Agencia Andina berichtet.

Hinter dem Grundschullehrer lagen demnach der konservative Wirtschaftswissenschaftler Hernando de Soto und die rechte Ex-Abgeordnete Keiko Fujimori mit jeweils 11,9 Prozent. Die beiden stärksten Kandidaten gehen in die Stichwahl.

Festnahme

Viele Festnahmen bei Protestaktionen in Belarus

Begleitet von einem großen Polizeiaufgebot hat es in Belarus (Weißrussland) vereinzelt neue Proteste gegen Machthaber Alexander Lukaschenko gegeben.

Dabei gingen Sicherheitskräfte bei Festnahmen teilweise brutal vor, wie Fotos und Videos in sozialen Netzwerken zeigten. Das Menschenrechtszentrum Wesna listete bis zum Abend die Namen von mehr als 170 Festgenommenen auf. In einem Video war zu sehen, wie schwarz gekleidete Einsatzkräfte einen Mann auf einer Wiese zu Boden drückten und Frauen dazwischen gingen.

Nach dem Angriff auf das US-Kapitol

USA: Anklage gegen vier führende „Proud Boys“

Zweieinhalb Monate nach der Erstürmung des Kapitols durch Anhänger des damaligen US-Präsidenten Donald Trump sind vier führende Mitglieder der rechtsradikalen Gruppe «Proud Boys» angeklagt worden.

Den vier Männern wird im Zusammenhang mit dem Angriff vom 6. Januar unter anderem Verschwörung, Behinderung von Sicherheitskräften und Zerstörung von Regierungseigentum vorgeworfen, wie aus der am Freitag (Ortszeit) von US-Medien verbreiteten Anklage hervorgeht.

Festnahme

Fast 250 Festnahmen bei Protesten gegen Lukaschenko

Bei neuen Protestaktionen in Belarus (Weißrussland) gegen Machthaber Alexander Lukaschenko sind Menschenrechtlern zufolge mindestens 245 Menschen festgenommen worden.

Nach Angaben des Menschenrechtszentrums Wesna gab es die meisten Festnahmen in der Hauptstadt Minsk. Die Behörden hatten zuvor noch von mehr als 100 Festgenommenen gesprochen. Die Opposition hatte für Samstag größere Proteste angekündigt.

Fotos und Videos zeigten, dass Menschen nur in kleineren Gruppen oder allein auf den Straßen unterwegs waren.

Wladimir Putin

Putin erlaubt sich selbst das Weiterregieren bis 2036

Mit einer Unterschrift hat sich Russlands Präsident Wladimir Putin den theoretischen Machterhalt bis 2036 selbst ermöglicht. Das Gesetz, das Putins bisherige Amtszeiten auf null setzt, wurde am Montag auf einem Regierungsportal veröffentlicht.

Die Staatsduma hatte das Gesetz Ende März verabschiedet. Damit wurde ein zentraler Punkt der umstrittenen neuen Verfassung umgesetzt, über die die Russen im vergangenen Juli abgestimmt hatten.

Nach der alten Verfassung von 1993 hätte Putin den Kreml 2024 verlassen müssen.

Burkaverbot in Frankreich

Zehn Jahre nach Burkaverbot: Frankreich streitet weiter

Eine Dekade nach dem Verbot der Vollverschleierung in Frankreichs Öffentlichkeit könnten Musliminnen in dem Land bald weitere Einschränkungen treffen.

Der Senat als Oberhaus des französischen Parlaments hat unlängst für ein Kopftuchverbot bei Minderjährigen sowie Begleitpersonen auf Schulausflügen gestimmt. In Schwimmhallen soll zudem die Verschleierung in Form eines Burkinis untersagt werden. Endgültig ist diese Regelung aber noch nicht.

Bild

„Bild“ plant eigenen Fernsehsender

Deutschlands größte Boulevardzeitung «Bild» plant einen eigenen Fernsehsender. Noch vor der Bundestagswahl im Herbst wolle man an den Start gehen, der Sender solle unter der Marke BILD unter anderem über Kabel und Satellit empfangbar sein, teilte der Medienkonzern Axel Springer in Berlin mit.

Der Sendestart stehe noch unter dem Vorbehalt, dass die Medienregulierer eine Sendelizenz erteilen. Der TV-Sender soll frei empfangbar sein. Das Medienhaus baut schon länger seine Videostrategie aus.