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Wahl in Ecuador

Richtungsentscheidung: Ecuador wählt neuen Staatschef

Inmitten der Corona-Pandemie und einer schweren Wirtschaftskrise wählen die Ecuadorianer einen neuen Präsidenten. Bei der Stichwahl am Sonntag liefern sich der konservative Banker Guillermo Lasso und der Linkskandidat Andrés Arauz ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

In den jüngsten Umfragen kamen beide Kandidaten auf etwa 50 Prozent. Die erste Runde der Präsidentenwahl hatte Arauz deutlich gewonnen.

«Am Montag werden wir einen neuen gewählten Präsidenten haben.

Pedro Castillo

Überraschung bei Wahl Peru: Linkskandidat liegt vorne

Bei der Präsidentenwahl in Peru liegt der Linkskandidat Pedro Castillo überraschend vorne. Laut Wahlnachbefragungen kommt der Bewerber der Partei Perú Libre auf 16,1 Prozent der Stimmen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Agencia Andina berichtet.

Hinter dem Grundschullehrer lagen demnach der konservative Wirtschaftswissenschaftler Hernando de Soto und die rechte Ex-Abgeordnete Keiko Fujimori mit jeweils 11,9 Prozent. Die beiden stärksten Kandidaten gehen in die Stichwahl.

Burkaverbot in Frankreich

Zehn Jahre nach Burkaverbot: Frankreich streitet weiter

Eine Dekade nach dem Verbot der Vollverschleierung in Frankreichs Öffentlichkeit könnten Musliminnen in dem Land bald weitere Einschränkungen treffen.

Der Senat als Oberhaus des französischen Parlaments hat unlängst für ein Kopftuchverbot bei Minderjährigen sowie Begleitpersonen auf Schulausflügen gestimmt. In Schwimmhallen soll zudem die Verschleierung in Form eines Burkinis untersagt werden. Endgültig ist diese Regelung aber noch nicht.

Bild

„Bild“ plant eigenen Fernsehsender

Deutschlands größte Boulevardzeitung «Bild» plant einen eigenen Fernsehsender. Noch vor der Bundestagswahl im Herbst wolle man an den Start gehen, der Sender solle unter der Marke BILD unter anderem über Kabel und Satellit empfangbar sein, teilte der Medienkonzern Axel Springer in Berlin mit.

Der Sendestart stehe noch unter dem Vorbehalt, dass die Medienregulierer eine Sendelizenz erteilen. Der TV-Sender soll frei empfangbar sein. Das Medienhaus baut schon länger seine Videostrategie aus.

Guillermo Lasso

Konservativer Banker zum Präsidenten von Ecuador gewählt

Im dritten Anlauf hat er es geschafft: Der konservative Banker Guillermo Lasso ist als Sieger aus der Präsidentenwahl in Ecuador hervorgegangen.

Der 65-Jährige kam nach der Auszählung von fast allen Stimmen auf rund 52,4 Prozent, wie das Wahlamt in der Nacht zum Montag mitteilte. Der Linkskandidat Andrés Arauz erhielt bei der Stichwahl demnach etwa 47,6 Prozent der Stimmen.

«Das ist ein historischer Tag, an dem alle Ecuadorianer die Zukunft und den Wunsch nach besseren Tagen gewählt haben», sagte Lasso vor seinen ...

Präsidentenwahl in Peru

Wahl in Peru: Linkskandidat Castillo liegt vorne

Damit hatte niemand gerechnet: Bei der Präsidentenwahl in Peru liegt der Linkskandidat Pedro Castillo überraschend vorne.

Ersten Ergebnissen zufolge kommt der Bewerber der Partei Perú Libre auf 16,3 Prozent der Stimmen, wie das Wahlamt nach der Auszählung von etwas mehr als der Hälfte der Stimmen am Montag mitteilte. Hinter dem Lehrer lagen demnach der konservative Wirtschaftswissenschaftler Hernando de Soto mit 13,4 Prozent und die rechte Ex-Abgeordnete Keiko Fujimori mit 12,9 Prozent.

Atomanlage Natans

Iran: „Terrorakt“ in Atomanlage Natans

In der iranischen Atomanlage Natans ist es nach Angaben der Atomorganisation AEOI in der Nacht zum Sonntag zu einem «Terrorakt» gekommen.

«Wir verurteilen den Terrorakt in Natans als einen Versuch der Feinde des Irans den nuklearen Fortschritt im Land zu verhindern», sagte AEOI-Chef und Vizepräsident Ali Akbar Salehi am Sonntag. Ein weiteres Ziel des Angriffes sei es gewesen, die Atomverhandlungen in Wien zu sabotieren, teilte Salehi in einer Presseerklärung mit.

Abbas Araghchi

Iran: Einigung bei Atomverhandlungen in Wien möglich

Bei den neuen Verhandlungen in Wien über das iranische Atomprogramm hält der Iran eine Einigung für möglich.

«Wir haben heute die Ergebnisse der Expertenrunden überprüft. Und es scheint, dass eine neue Einigung erzielt werden könnte», sagte Vizeminister Abbas Araghchi den iranischen Medien in Wien. Der Iran hat laut Araghchi einen Fahrplan entworfen, auf dessen Basis eine Rückkehr des Iran zu technischen Verpflichtungen im Atomabkommen sowie zur Aufhebung der US-Sanktionen ermöglicht werden könnte.

Paris

Aufruhr an der Seine: Streit um dreckiges Paris

Sperrmüll auf dem Bürgersteig, überquellende Abfalltonnen, Graffiti an Hauswänden - ist die Weltstadt Paris heruntergekommen, eine Müllkippe unter freiem Himmel, wie Kritiker sagen?

In Sozialen Netzwerken tobt neuerdings unter dem Hashtag #saccageparis (sinngemäß: «Verwüstung von Paris») eine Debatte mit Tausenden Fotos aus der unaufgeräumten Millionenmetropole.

Im Internet entlädt sich Wut und Enttäuschung, vor allem gegen das Rathaus.