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Telefonat mit dem Reiseveranstalter

Reisemängel rügen - Wie Reisende zu ihrem Recht kommen

Schmutziges Zimmer, schlechtes Essen oder unerwartete Trinkgelder - Mängel können Reisenden die Urlaubsstimmung vermiesen. Allerdings haben Pauschalreisende dann das Recht, den Reisepreis zu mindern, erklärt Reiserechtler Paul Degott aus Hannover.

Wer mit der Beschwerde zu lange wartet, geht aber leer aus. „Ein Mangel sollte schon vor Ort gerügt werden“, sagt Degott. Ansprechpartner ist der Reiseleiter oder Gästebetreuer. Sind Reisende unsicher, an wen sie sich wenden müssen, können sie in ihren Reiseunterlagen nachschauen.

Schneechaos in Alpen: Diese Rechte haben Urlauber

Hannover (dpa/tmn) - Der Schnee sorgte für Chaos in den Alpen. Viele Urlauber saßen fest. Dafür können sie ihren Reiseveranstalter nicht in die Pflicht nehmen. Welche Rechte eingeschneite Urlauber haben, darüber klärt Reiserechtler Paul Degott auf.

„Ist der Urlaub zu Ende, und die Reisenden können wegen blockierter Straßen nicht nach Hause fahren, ist der Veranstalter außen vor“, sagte der Reiserechtler Paul Degott. Auch einen Verdienstausfall müsse er dann nicht begleichen.

Erdbeben in Italien: Für Reisestornierung reicht kein ungutes Gefühl

Hannover (dpa/tmn) - Italien-Reisende können nach den erneuten Erdbeben nicht automatisch ihre Reise kostenlos stornieren. Ein schlechtes Gefühl allein, rechtfertigt noch keinen Reiserücktritt.

„Urlauber müssen sich informieren, wie die Region betroffen ist und ob die Reise in Gefahr ist“, sagt Reiserechtler Paul Degott aus Hannover. Nur wenn aufgrund des Erdbebens der Urlaub wirklich nicht möglich ist, wenn zum Beispiel die Infrastruktur massiv beschädigt ist oder das Hotel zerstört wurde, können Urlauber kostenlos ihre Reise beim ...

Welche Chancen haben Air-Berlin-Kunden?

Air Berlin: Unklare Aussichten für Kunden

Das Pokern um Air Berlin soll bald ein Ende haben: Am Donnerstag (21. September) will der Gläubigerausschuss über die Zukunft der insolventen Fluglinie beraten. „Für Passagiere sind die Aussichten aber eher trübe“, sagt Reiserechtler Paul Degott aus Hannover.

Der Grund: „Wer ein Ticket bei Air Berlin gebucht hat, kann nicht sicher sein, dass er damit auch wie geplant fliegen kann.“ Denn ob die Airline, die dann Strecken und Slots von Air Berlin übernimmt, auch die Tickets akzeptiert, ist eher unsicher.

Ägyptenurlaub: Touristen können kostenlos stornieren

Touristen müssen nicht mit Stornierungskosten rechnen, wenn sie jetzt eine Reise nach Ägypten absagen. Der Übergangspräsident Adli Mansur rief am Mittwochnachmittag den Notstand aus. „In so einer Situation kann man niemandem mehr zumuten, dass er noch in Ägypten Urlaub macht“, sagte der Reiserechtler Paul Degott dem dpa-Themendienst. „Ein flächendeckender Notstand heißt: Es kann alles zusammenbrechen, es ist gefährlich.“

Das Auswärtige Amt in Berlin riet am Mittwoch weiterhin ausdrücklich nicht von Reisen in die Touristengebiete am ...

Koffer weg am Flughafen - Die Airline muss haften

Hannover (dpa/tmn) - Die Ansprüche von Reisenden beim Verlust von Gepäck gelten auch bei chaotischen Zuständen am Flughafen. Die Tatsache, dass ein Vulkanausbruch und damit „höhere Gewalt“ die Ursache der vielen Flugausfälle und - verspätungen ist, ändert daran nichts.

Die Regelungen im Montrealer Luftverkehrs- Übereinkommen, nach dem Fluggesellschaften für beschädigtes oder verlorenes Reisegepäck haften, sei davon nicht berührt, sagt Paul Degott, Fachanwalt für Reiserecht in Hannover.

Kein kostenloses Stornieren für Griechenland-Urlauber

Hannover (dpa/tmn) - Trotz der dramatischen Fernsehbilder aus Athen haben Urlauber keinen Anspruch, ihre Griechenlandreise kostenlos zu stornieren. Urlauber haben aber auch keine Einschränkungen zu befürchten.

Griechenland-Reise kann nicht storniert werden: Es gebe überhaupt keinen Ansatzpunkt für eine Kündigung des Reisevertrages wegen „höherer Gewalt“, sagt der Reiserechtler Paul Degott aus Hannover. Denn im übrigen Land und besonders auf den Badeinseln sei die Lage ruhig.

Menschenrechtsprobleme sind kein Grund für Reiserücktritt

Hannover (dpa/tmn) - Menschrechtsverletzungen in einem Land sind kein Grund, eine Reise kostenlos stornieren zu können. Aktuell wird diskutiert, ob Fußballfans wegen der politischen Situation Reisen zur Europameisterschaft in die Ukraine absagen sollten.

„Umfeldprobleme spielen keine Rolle und sind nicht Vertragsgegenstand“, sagt der Reiserechtler Paul Degott. „Sonst könnten ja zum Beispiel auch fast immer Reisen nach China oder in viele andere Länder storniert werden.