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Opel verzichtet bei Neustart auf Kündigungen

Der Autohersteller Opel verzichtet bei seinem Neustart auf betriebsbedingte Kündigungen. Auch Werkschließungen seien nicht geplant, berichtete das vom französischen PSA-Konzern übernommene Unternehmen am Donnerstag in Rüsselsheim.

Opel verzichtet bei Neustart auf Kündigungen

Der Autohersteller Opel verzichtet bei seinem Neustart auf betriebsbedingte Kündigungen. Auch Werkschließungen seien nicht geplant, berichtete das vom französischen PSA-Konzern übernommene Unternehmen in Rüsselsheim.

Erste Verzögerungen im Opel-Verkaufsprozess

Der Opel-Verkaufsprozess an den französischen PSA-Konzern ist erstmals ins Stocken geraten. Der eigentlich für diese Woche geplante Betriebsübergang von der Adam Opel GmbH auf die neue gegründete Gesellschaft Opel Automobile GmbH wurde ausgesetzt. Das bestätigten Unternehmen und Betriebsrat. Hintergrund sind noch nicht unterschriebene Vereinbarungen zum künftigen Arbeitsvolumen des Opel-Entwicklungszentrums in Rüsselsheim. PSA will den Konkurrenten noch in diesem Jahr übernehmen und kostengünstiger organisieren.

Opel will Produktion in Rüsselsheim zusammenstreichen

Am Opel-Stammsitz Rüsselsheim wird für die Beschäftigten die Arbeit knapp. Wegen fehlender Nachfrage will das vom französischen PSA-Konzern übernommene Unternehmen die Produktion der Modelle Insignia und Zafira deutlich zurückfahren, wie aus Kreisen der Gewerkschaft IG Metall bekannt wurde. In diesem Jahr sei nur noch eine Produktion von 68 000 statt 123 000 Autos geplant, berichtete zuvor die „Mainzer Allgemeine“ auf der Grundlage einer gewerkschaftlichen Mitarbeiter-Information.

Opel bekommt einen neuen Chef

Beim Autohersteller Opel ist der Chef Karl-Thomas Neumann von seinem Amt als Sprecher der Geschäftsführung zurückgetreten. Sein Nachfolger wird der bisherige Finanzchef Michael Lohscheller, das teilte das Unternehmen am Montag mit. Neumann soll noch bis zum Abschluss des Verkaufsprozesses an den französischen PSA-Konzern Mitglied der Opel-Geschäftsführung bleiben, wie der Aufsichtsrat des Unternehmens weiterhin beschloss. Über Neumanns Rücktritt war am Wochenende schon spekuliert worden.

Wie geht es weiter bei Opel? Mitarbeiter hoffen auf Antworten

Die Mitarbeiter des Autobauers Opel informieren sich über den Verhandlungsstand beim geplanten Verkauf des Autobauers an den französischen PSA-Konzern. Zeitgleich begannen nach dpa-Informationen gegen 13 Uhr Betriebsversammlungen an allen deutschen Opel-Standorten. Mitarbeiter, Gewerkschafter und Betriebsräte hatten das Opel-Management und den US-Mutterkonzern General Motors zuletzt kritisiert: Wichtige Informationen würden nicht weitergegeben.

Opel: Mögliche Diesel-Kosten kämen auf General Motors zu

Der Autobauer Opel kann die Betrugsermittlungen im Diesel-Skandal möglicherweise gelassen abwarten. Das im August 2017 vom französischen PSA-Konzern übernommene Unternehmen sieht den Alteigentümer General Motors in der Haftung für etwaige Manipulationen an der Abgasreinigung. Opel bestreitet weiterhin, illegale Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung älterer Euro-6-Dieselmotoren eingebaut zu haben. Entsprechende Ermittlungen laufen bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt.

Opel-Übernahme durch französischen PSA-Konzern perfekt

Der Autobauer Opel gehört nun zum französischen PSA-Konzern. Die Verträge mit dem Verkäufer General Motors seien abgeschlossen, teilte Opel mit. Mit der Übernahme entsteht gemessen an den Absatzzahlen der nach VW zweitgrößte Autokonzern Europas mit einem Marktanteil von rund 17 Prozent. Bei Opel steht jetzt eine Sanierung an, die PSA dem deutschen Management überlassen will. Der Sanierungsplan werde unter Aufsicht des neuen Opel-Chefs Michael Lohscheller erstellt und soll innerhalb von 100 Tagen vorliegen.

Peugeot und Citroën wollen Ein-Liter-Motor bauen

Die im PSA-Konzern vereinten Marken Peugeot und Citroën wollen einen sparsamen Benzinmotor entwickeln. Das Dreizylinder-Aggregat soll 1,0 Liter Hubraum bekommen und in verschiedenen Leistungsstufen von 51 kW/70 PS bis 74 kW/100 PS erhältlich sein.

Wie der PSA-Konzern in Paris mitteilt, sollen die neuen Motoren den Benzinverbrauch und CO2-Ausstoß «erheblich» verringern, heißt es. Ziel sei es, Wagen anzubieten, die ohne zusätzliche Technik weniger als 100 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen.

PSA-Chef Tavares: Opel muss Sanierung selbst leisten

Der Autohersteller Opel muss sich im Fall einer Übernahme durch den französischen PSA-Konzern weitgehend aus eigener Kraft sanieren. Ein entsprechender Plan müsse von Opel selbst kommen, sagte PSA-Chef Carlos Tavares in Paris. Die bisherige GM-Tochter Opel sei in einer vergleichbaren Lage wie PSA vor vier Jahren, als der Konzern rote Zahlen schrieb und umgebaut wurde - damals sprang auch der französische Staat ein. Frankreichs Wirtschaftsminister Michel Sapin erwartet einen recht zügigen Abschluss der Übernahme-Verhandlungen.