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Nordmazedonien plakatiert neuen Namen auf Grenzschilder

In Nordmazedonien hat die Regierung damit begonnen, den offiziell angenommenen neuen Landesnamen an den Staatsgrenzen sichtbar zu machen. Wie die Nachrichtenagentur MIA berichtete, klebten Arbeiter am Autobahnübergang Gevgelija an der Grenze zu Griechenland Plakate mit der Aufschrift „Republik Nordmazedonien“ über die Metallschilder mit dem alten Landesnamen „Republik Mazedonien“. Das kleine Balkanland hatte am Vortag den neuen Landesnamen Nordmazedonien offiziell angenommen.

EU will Beitrittsgespräche mit Nordmazedonien und Albanien aufnehmen

Die EU will Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien und Albanien aufnehmen. Darauf einigten sich die Europaminister der 27 EU-Staaten am Dienstag in einer Videoschalte, wie die Deutsche Presse-Agentur in Brüssel aus Diplomatenkreisen erfuhr. Formell müssen nun noch die Hauptstädte im schriftlichen Verfahren zustimmen.

Jens Stoltenberg

Nato will Aufnahme Nordmazedoniens auf den Weg bringen

Die Nato-Verbündeten wollen am Mittwoch das Protokoll zur Aufnahme der künftigen Republik Nordmazedonien als 30. Mitglied der Allianz unterzeichnen. Dies teilte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg auf Twitter mit. „Am 6. Februar werden wir Geschichte schreiben“, erklärte Stoltenberg.

Damit könnte Nordmazedonien bereits 2020 offizielles Nato-Mitglied werden. Das griechische Parlament hatte vor gut einer Woche den neuen Namen Nordmazedonien akzeptiert und damit den jahrzehntelangen Namensstreit mit dem Nachbarstaat beigelegt.

DFB-Auswahl in WM-Quali unter anderem gegen Rumänien und Island

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft spielt in der Qualifikation zur Katar-WM 2022 in der Gruppe J gegen Rumänien, Island, Nordmazedonien, Armenien und Liechtenstein. Das ergab die Auslosung der zehn Qualifikationsgruppen am Montag in Zürich.

© dpa-infocom, dpa:201207-99-606792/1

13 Tote bei Busunfall in Nordmazedonien

Bei einem Busunfall in Nordmazedonien sind 13 Menschen ums Leben gekommen und weitere 30 verletzt worden. Der Bus schleuderte am späten Nachmittag auf der Autobahn Skopje-Tetovo auf die Gegenfahrbahn, brach durch eine Absperrung und stürzte um, wie Gesundheitsminister Venko Filipce sagte. Vier der Verletzten befinden sich den Angaben zufolge im kritischen Zustand. Der Fahrer überlebte den Unfall und wurde von Ermittlern zur Ursache befragt.

Nato beschließt Aufnahme von Nordmazedonien

Die Nato hat ungeachtet russischer Kritik die Aufnahme der künftigen Republik Nordmazedonien beschlossen. Vertreter der 29 Bündnisstaaten unterzeichneten gemeinsam mit Außenminister Nikola Dimitrov das sogenannte Beitrittsprotokoll. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sprach von einem „historischem Ereignis“. In Russland wird die Nato-Erweiterung auf den Balkan als Sicherheitsgefahr und deswegen äußerst kritisch gesehen. Bereits zur Aufnahme Montenegros hatte es aus Moskau geheißen, die weitere Expansion der Allianz schade Russland.

Stichwahl in Nordmazedonien

Nordmazedonien entscheidet in Stichwahl über Präsidenten

In Nordmazedonien soll heute in einer Stichwahl ein neuer Präsident gewählt werden.

Der Kandidat der regierenden Sozialdemokraten, Stevo Pendarovski, errang in der ersten Runde vor zwei Wochen einen hauchdünnen Vorsprung vor der parteilosen, von der nationalistischen Opposition unterstützten Gordana Siljanovska-Davkova.

Entscheidend ist aber, ob die vom Gesetz vorgeschriebene Wahlbeteiligung von 40 Prozent erreicht wird. Ist dies nicht der Fall, muss der Urnengang von Anfang an wiederholt werden.

Regierungschefs von Griechenland und Nordmazedonien geehrt

Die Regierungschefs von Griechenland und Nordmazedonien sind auf der Münchner Sicherheitskonferenz für die Beilegung eines Jahrzehnte dauernden Konflikts ausgezeichnet worden. Alexis Tsipras und Zoran Zaev erhielten am Samstag in München den Ewald-von-Kleist-Preis. Tsipras und Zaev hatten nach mehrmonatigen mühsamen Verhandlungen ein Abkommen erzielt, wonach Mazedonien künftig Nordmazedonien heißen sollte. Bundesaußenminister Heiko Maas hielt die Laudatio.

Nato-Beitritt von Nordmazedonien

Athen stimmt Nato-Beitritt Nordmazedoniens zu

Das griechische Parlament hat das Nato-Beitrittsprotokoll des künftigen Nordmazedonien ratifiziert. Für den Beitritt votierten 153 Abgeordnete. 140 Parlamentarier stimmten dagegen. Dies teilte das Parlamentspräsidium mit.

In den kommenden Tagen soll Mazedonien alle internationalen Organisationen und alle Länder über seine Namensänderung in Nordmazedonien informieren. Dies sieht ein Abkommen vor, das die beiden Staaten im Sommer 2018 unterzeichnet und ihre Parlamente abgesegnet haben.

Zusammenstöße

Zusammenstöße von Migranten und Polizei in Griechenland

In Griechenland nahe der Grenze zu Nordmazedonien ist es erneut zu gewalttätigen Zusammenstößen von Migranten mit der Polizei gekommen. Zahlreiche Migranten schleuderten am Samstagnachmittag Steine auf Polizisten.

Die Beamten setzten ihrerseits Tränengas und Blendgranaten ein, um die Randalierer auseinander zu treiben und zurückzudrängen, wie griechische Medien übereinstimmend meldeten.

In der Region haben sich rund 2000 Ausländer versammelt, die über Nordmazedonien nach Mitteleuropa weiterreisen wollen.