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Hungersnot in Niger

Ein schwer unterernährtes Kind aus Niger wird im pädiatrischen Zentrum des National-Hospitals in Niamey gefüttert. 2,5 Millionen Menschen sind in Niger von der schlimmsten Hungersnot seit 20 Jahren bedroht (Foto: Marcel Mettelsiefen/dpa)

Rohr wird neuer Trainer von Niger

Kairo (dpa) - Ex-Fußball-Profi Gernot Rohr wird neuer Trainer der Nationalmannschaft von Niger. Der 59-Jährige ersetzt den Franzosen Rolland Courbis.

Der ehemalige Bayern-Spieler wird erstmals am Sonntag im Auswärtsspiel gegen Guinea auf der Bank der Westafrikaner sitzen. Seit 1982 ist der gebürtige Mannheimer im Besitz der französischen Staatsbürgerschaft. Mit Bordeaux gewann Rohr als Spieler dreimal die französische Meisterschaft. Zuletzt war Rohr Trainer des Gabun.

Fata Morgana im Allgäu?

Zwei Männer vom Stamm der Tuareg aus Niger reiten auf Dromedaren über eine Wiese bei Rückholz im Ostallgäu. Die Tuaregs sind derzeit Gast auf einer Kamelfarm.

Aufregung über libyschen Militär-Konvoi in Niger

Beirut (dpa) - Berichte über einen libyschen Militärkonvoi, der im Nachbarland Niger eingetroffen sein soll, haben für Wirbel und Spekulationen gesorgt. Diverse Medien stellten die Vermutung auf, dass der untergetauchte Diktator Muammar al-Gaddafi mit dem Konvoi über Niger versuchen könnte, das südwestliche Nachbarland Burkina Faso zu erreichen, das ihm Asyl angeboten hatte. Der US-Regierung lagen keine Erkenntnisse über eine Flucht Gaddafis nach Niger vor.

ARTE-Journalisten in Niger wegen Staatsgefährdung in Haft

Zwei für den TV-Sender ARTE arbeitende Journalisten sind in Niger wegen «Gefährdung der Staatssicherheit» inhaftiert und angeklagt worden. Dafür sei die Todesstrafe möglich, erklärte ihr Anwalt Moussa Coulibaly nach Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen. Die Journalisten wollten im Niger eine Reportage drehen. Die Behörden werfen ihnen vor, illegal in den Norden des Landes eingereist zu sein, um einen Film über die Tuareg-Rebellion zu drehen.

FIFA lehnt Kongo-Beschwerde wegen Niger-Spielers ab

Brazzaville (dpa) - Die FIFA hat eine Beschwerde des Fußballverbandes der Republik Kongo wegen des Einsatzes eines Spielers in einem WM-Qualifikationsspiel gegen Niger abgewiesen.

Die Kongolesen hatten formal ihr Veto eingelegt, nachdem der in Mali geborene Mahamane Cisse beim 2:2-Spiel in Niger am 7. September gespielt hatte. Durch das Remis hatte Kongo am letzten Gruppenspieltag die Playoffs für die afrikanischen WM-Plätze als Tabellenzweiter verpasst.

Merkel spricht mit Nigers Präsident über Migration

Kanzlerin Angela Merkel kommt heute mit einer der Schlüsselfiguren im Kampf gegen illegale Migration und afrikanische Schlepperbanden zusammen. Merkel empfängt am Abend auf Schloss Meseberg den Präsidenten der Republik Niger, Mahamadou Issoufou. Zentrale Themen bei dem geplanten gemeinsamen Abendessen sollen die Zusammenarbeit im Bereich Migration sowie die Entwicklung und Stabilität in der Region sein. Niger ist eines der wichtigsten Transitländer für afrikanische Migranten, die das Mittelmeer erreichen wollen.

Merkel sagt Niger Unterstützung zu

Kanzlerin Angela Merkel hat Niger, dem ärmsten Land der Welt, Hilfe beim Kampf gegen ungeregelte Fluchtbewegungen zugesagt. Dabei gehörten Unterstützung für Sicherheit und bessere wirtschaftliche Entwicklung zusammen, sagte sie nach einem Gespräch mit Präsident Mahamadou Issoufou in der Hauptstadt Niamey. Unter anderem kündigte sie 17 Millionen Euro als direkte Hilfe für Niger an, damit Menschen als Alternative für Schleusungen Arbeit finden können.