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DNA-Massentest nach Mord an Nicky - Über 21 000 Männer aufgerufen

Nach fast 20 Jahren wollen Ermittler mit einer DNA-Massenuntersuchung den Mord an dem elfjährigen Nicky im Grenzgebiet bei Aachen aufklären. Rund 21 500 Männer zwischen 18 und 75 Jahren sind aufgerufen, freiwillig eine DNA-Probe abzugeben, wie die Staatsanwaltschaft in Maastricht mitteilte. Die Ermittler hoffen, so auf Verwandte des Mannes zu treffen, dessen Spuren an der Leiche des Kindes gefunden wurden. Sie wollen darüber den Täter finden. Nicky Verstappen war im August 1998 aus einem Zeltlager nahe Aachen verschwunden.

Suche nach Kindermörder - Tausende haben DNA-Probe abgegeben

Mit einem DNA-Massentest versucht die Polizei im niederländischen Grenzgebiet einen 20 Jahre zurückliegenden Mord aufzuklären. Rund 6700 Männer haben bis Freitagabend ihre Probe abgegeben. Insgesamt sollen 21 500 Männer getestet werden. Die freiwillige Abgabe soll insgesamt drei Wochen lang bis zum 18. März möglich sein. Die Proben werden mit der DNA-Spur eines unbekannten Mannes an der Kinderleiche abgeglichen. Der elfjährige Nicky Verstappen war 1998 aus einem Zeltlager nordwestlich von Aachen verschwunden.

Mutmaßlicher Kindermörder nach 20 Jahren identifiziert

Zwei Jahrzehnte nach dem Mord an einem niederländischen Jungen hat die Polizei mit Hilfe von DNA-Proben einen dringend tatverdächtigen Mann identifiziert. Der 55-Jährige halte sich möglicherweise in Frankreich auf, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Zugleich riefen sie die Öffentlichkeit auf, die Fahndung nach dem mutmaßlichen Mörder des damals elfjährigen Jungen Nicky Verstappen zu unterstützen. Der Mann war ins Visier der Ermittler geraten, weil er auch nach einem mehrmaligen Aufruf nicht zu einem Massen-Gentest erschienen war.

DNA-Massentest

Suche nach dem Kindermörder: DNA-Massentest hat begonnen

Wer der Mörder des kleinen Nicky Verstappen ist, weiß die niederländische Polizei auch fast 20 Jahre nach dem Verbrechen nicht. Nun nimmt sie im Gebiet an der Grenze zu Deutschland, nicht weit von Aachen, einen neuen Anlauf, um ihn zu finden.

Im niederländischen Landgraaf begann an diesem Samstag ein aufwendiger DNA-Massentest, wie eine Polizeisprecherin bestätigte. 21 500 Männer Zwischen 18 und 75 Jahren sind aufgerufen, freiwillig eine DNA-Probe abzugeben.

Mordfall Nicky

22 Jahre nach Nickys Tod - Hohe Haftstrafe für den Täter

Mehr als 20 Jahre nach dem gewaltsamen Tod des elfjährigen niederländischen Jungen Nicky Verstappen ist der Täter bestraft worden.

Nach einem aufsehenerregenden Indizienprozess sprach das Strafgericht in Maastricht den 58-jährigen Angeklagten Jos B. des sexuellen Missbrauchs mit Todesfolge schuldig und verurteilte ihn zu insgesamt zwölf Jahren und sechs Monaten Gefängnis.

B. wurde zwar vom Vorwurf des Totschlags freigesprochen - aus Mangel an Beweisen.

Festnahme

20 Jahre nach der Tat: Mutmaßlicher Kindermörder verhaftet

20 Jahre nach der Ermordung eines elf Jahre alten Jungen in den Niederlanden ist der mutmaßliche Täter in Spanien gefasst worden. Ein 55 Jahre alter Niederländer wurde nach Angaben der niederländischen Polizei im Dorf Castellterçol rund 50 Kilometer nördlich von Barcelona festgenommen.

Der Mann gilt als dringend tatverdächtig, weil seine DNA am Leichnam des Jungen gefunden worden war. Der elfjährige Nicky Verstappen war im August 1998 in Brunssummerheide nahe der deutsch-niederländischen Grenze während eines Sommercamps verschwunden.

Prozess in Maastricht

Mordfall Nicky - Nach 22 Jahren steht ein Mann vor Gericht

Es ist ein furchtbares Verbrechen, aber auch ein Fall wie aus einem Thriller: 1998 wird der elf Jahre alte Nicky Verstappen aus einem Zeltlager in der Brunssummerheide zwischen Aachen und Maastricht entführt, sexuell missbraucht und getötet.

Die Polizei tappt lange im Dunkeln, es sieht danach aus, dass der Mord nie aufgeklärt wird. Aber dann werden plötzlich aufgrund modernster Technik DNA-Spuren von der Leiche einem Mann zugeordnet, der schon kurz nach der Tat einmal in den Fokus der Ermittler gerückt war.

Zwei Opfer des Serientäters Fourniret gefunden

Nach zwei Leichenfunden in den französischen Ardennen steht möglicherweise eine der schlimmsten Serien von Sexualmorden in Europa vor der Aufklärung. Der mutmaßliche Massenmörder Michel Fourniret führte die Polizei am Samstag zu den Gräbern am Schloss Sautou.

In 1,50 Meter Tiefe wurden die Beamten fündig. «Wir haben die ersten materiellen Beweise für seine Taten», sagte der Staatsanwalt von Reims, Yves Charpenel. Nun erwartet die Justiz die schnelle Aufklärung von sieben anderen Morden - und erhofft die Lösung weiterer Fälle, die ...

Zwei Leichen bei Fournirets Schloss gefunden

Nach Hinweisen des Serientäters Michel Fourniret hat die Polizei am Samstag auf dem Gelände seines Schlosses in den französischen Ardennen zwei Leichen gefunden. Das teilte der Staatsanwalt von Reims, Yves Charpenel, vor Ort mit.

Es handele sich um die sterblichen Überreste der zwölfjährigen Elisabeth Brichet aus Belgien sowie der 22-jährigen französischen Studentin Jeanne-Marie Desramault. Fourniret hat bislang neun Morde gestanden und der Polizei dabei gesagt, dass er zwei Mordopfer auf dem 15 Hektar großen Gelände von Schloss ...