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Nagasaki gedenkt der Opfer des Atombombenabwurfs

Nagasaki (dpa) - Mehrere tausend Menschen haben im südjapanischen Nagasaki der Opfer des Atombombenabwurfs vor 56 Jahren gedacht. Während einer Gedenkveranstaltung im Friedenspark forderte Bürgermeister Itcho Ito die japanische Regierung auf, eine aktive Rolle bei der Abschaffung von Atomwaffen zu spielen. Am 9. August 1945 waren durch die US-Atombombe «Fat Man» in Nagasaki schätzungsweise 74 000 Menschen ums Leben gekommen. Folge war die japanische Kapitulation im Zweiten Weltkrieg.

Nagasaki gedenkt der Opfer des Atombombenabwurfs

Nagasaki (dpa) - Mehrere tausend Menschen haben im südjapanischen Nagasaki der Opfer des Atombombenabwurfs vor 56 Jahren gedacht. Während einer Gedenkveranstaltung im Friedenspark forderte Bürgermeister Itcho Ito die japanische Regierung auf, eine aktive Rolle bei der Abschaffung von Atomwaffen zu spielen. Am 9. August 1945 waren durch die US-Atombombe «Fat Man» in Nagasaki schätzungsweise 74 000 Menschen ums Leben gekommen. Folge war die japanische Kapitulation im Zweiten Weltkrieg.

Japan gedenkt der Opfer des Atombombenabwurfs auf Nagasaki

Mit einem neuerlichen Appell zur weltweiten Abschaffung der Atomwaffen ist in der japanischen Stadt Nagasaki der Opfer des Atombombenabwurfs vor 74 Jahren gedacht worden. Nagasakis Bürgermeister Tomihisa Taue rief bei einer Gedenkzeremonie die rechtskonservative Regierung seines Landes auf, dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag von 2017 beizutreten. Dies hatte drei Tage zuvor schon sein Kollege in Hiroshima gefordert; die Stadt war ebenfalls Opfer einer US-Atombombe geworden.

Deutschland gedenkt der Atombombenopfer von Hiroschima und Nagasaki

60 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroschima und Nagasaki hat es in vielen deutschen Städten Gedenkveranstaltungen gegeben. So schlug in Hannover, der Partnerstadt Hiroschimas, zum Zeitpunkt des Atombombenabwurfs um 8.15 Uhr die Friedensglocke drei Mal an. Am 6. August 1945 hatte eine amerikanische Atombombe die japanische Stadt Hiroschima weitgehend ausgelöscht. Drei Tage später wurde eine zweite Bombe auf Nagasaki geworfen. Mehr als 300 000 Menschen starben.

Gauck besucht Nagasaki - Erinnerung an Atombomben-Abwurf

Nagasaki dpa) - Bundespräsident Joachim Gauck besucht heute zum Abschluss seines fünftägigen Japanbesuchs die Hafenstadt Nagasaki. Die Stadt war am 9. August 1945 durch eine amerikanische Atombombe zerstört worden - ebenso wie Hiroshima wenige Tage davor. Die Bombe tötete in Nagasaki in wenigen Minuten etwa 70 000 Menschen, an den Folgen der radioaktiven Strahlung starben 100 000 weitere. Unter den Toten waren auch viele Menschen aus China und Korea, oft Zwangsarbeiter in der japanischen Rüstungsindustrie.

Japan gedenkt der Opfer des Atombombenabwurfs auf Nagasaki

Mit einem Appell zur weltweiten Abschaffung der Atomwaffen haben die Überlebenden des Atombombenabwurfs vor 73 Jahren auf die japanische Stadt Nagasaki der Opfer gedacht. Nagasakis Bürgermeister Tomihisa Taue mahnte die rechtskonservative Regierung seines eigenen Landes, ihrer „moralischen Verpflichtung“ nachzukommen, sich in führender Rolle für eine atomwaffenfreie Welt einzusetzen. Erstmals nahm mit Antonio Guterres ein UN-Generalsekretär an der Gedenkveranstaltung teil.

Nagasaki gedenkt 68. Jahrestag des Atombombenabwurfs

Nagasaki (dpa) - Der Bürgermeister der japanischen Stadt Nagasaki hat am Gedenktag des Atombombenabwurfs vor 68 Jahren Kritik an der rechtskonservativen Regierung von Ministerpräsident Shinzo Abe geübt. Dass Abes Regierung eine internationale Erklärung zum Verzicht auf Atomwaffen nicht mitgetragen habe, sei ein Verrat an den Erwartungen der Weltgemeinschaft, sagte Tomihisa Taue. Um 11.02 Uhr Ortszeit, dem Zeitpunkt, als am 9. August 1945 die Atombombe über Nagasaki explodierte, legten die Bürger eine Schweigeminute ein.

Nagasaki gedenkt Atombombenabwurfs

Zum 62. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf die japanische Stadt Nagasaki haben sich mehrere Tausend Menschen zu einer Gedenkveranstaltung versammelt. Bei dem Atombombenabwurf der Amerikaner auf Nagasaki am 9. August 1945 starben über 70 000 Menschen. Es war die zweite Atombombe, die jemals im Krieg eingesetzt wurde. Die erste Atombombe fiel am 6. August 1945 auf Hiroshima. Dort starben rund 140 000 Menschen. Bei der Gedenkveranstaltung in Hiroshima am Montag betonte Japans Ministerpräsident Shinzo Abe, sein Land wolle keine Atomwaffen ...

Atombombenpilot von Nagasaki gestorben

Der amerikanische Atombombenpilot von Nagasaki, Charles Sweeney, ist tot. Der 84-Jährige Ex-Luftwaffen-General starb bereits am Donnerstag in einem Krankenhaus in Boston, berichtet die Zeitung «Boston Globe». Sweeney lenkte den B-29-Bomber, der die Bombe am 9. August 1945 über der japanischen Stadt abwarf, drei Tage nach dem Abwurf der ersten Atombombe über Hiroshima. In Nagasaki kamen 70 000 Menschen ums Leben. Sweeney sollte die Bombe eigentlich über Kokura abwerfen.

Bürgermeister von Nagasaki erschossen

Der Bürgermeister der japanischen Stadt Nagasaki, Itcho Ito, ist bei einem Wahlkampfauftritt erschossen worden. Der 61 Jahre alte Atomwaffengegner erlag seinen Schussverletzungen, teilte die Polizei mit. Der 59-jährige Täter wurde noch am Tatort vor dem Bahnhof von Nagasaki verhaftet. Ob die Tat einen politischen oder privaten Hintergrund hat, ist unklar. Nach Medienberichten soll der Todesschütze ausgesagt haben, er sei ein führendes Mitglied einer Yakuza-Gangstergruppe.