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Khashoggi-Affäre: Kronprinz nimmt am G20-Gipfel teil

Der in der Khashoggi-Affäre unter Druck geratene saudische Kronprinz Mohammed bin Salman wird sein Land beim G20-Gipfel in Argentinien vertreten. Die Teilnahme des Kronprinzen erfolge im Rahmen einer Auslandsrundreise, zitiert der von Saudi-Arabien finanzierte Nachrichtensender Al-Arabija den saudischen Energieminister Chalid al-Falih. Mohammed bin Salman steht unter Verdacht, Drahtzieher des Mordes an dem saudischen Journalisten Dschamal Khashoggi gewesen zu sein.

Pompeo nimmt Kronprinzen im Fall Khashoggi in Schutz

Die Geheimdienste verfügen laut US-Außenminister Mike Pompeo über keine Beweise, die den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman für den Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi verantwortlich machen. Er habe alle Geheimdienstinformationen gelesen, die im Besitz der US-Regierung sind, sagte Pompeo bei CNN. Es gebe keinen direkten Beweis, der den Kronprinzen mit dem Mord an Jamal Khashoggi verbinde. Kronprinz Mohammed bin Salman wird verdächtigt, vom Mord an Khashoggi im Oktober im saudischen Konsulat in Istanbul gewusst oder ihn sogar ...

Saudi-Arabien weist Vorwürfe gegen Kronprinzen zurück

Saudi-Arabien hat Berichte über eine Verstrickung von Kronprinz Mohammed bin Salman in die Ermordung des regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi zurückgewiesen. „Wir im Königreich wissen, dass solche Behauptungen gegen den Kronprinzen völlig falsch sind“, sagte der saudische Außenminister Adel al-Dschubair der von Saudi-Arabien finanzierten Tageszeitung „Al-Sharq al-Awsat“. Die „Washington Post“ hatte unter Berufung auf mehrere Quellen berichtet, die CIA sehe Mohammed bin Salman als Drahtzieher hinter dem gewaltsamen Tod Khashoggis ...

UN: Hinweise auf Verantwortung von Saudi-Kronprinz bei Khashoggi-Mord

Eine UN-Menschenrechtsspezialistin sieht „glaubhafte Hinweise“ für eine mögliche persönliche Verantwortung des saudischen Kronprinzen für die Tötung des regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi. Zur Klärung der Schuldfrage sei allerdings noch eine weiterführende Untersuchung nötig, schrieb Agnès Callamard in ihrem Bericht an den UN-Menschenrechtsrat, der am Mittwoch in Genf veröffentlicht wurde. Kronprinz Mohammed bin Salman war mehrfach als Drahtzieher der Tötungsaktion verdächtigt worden.

UN: Hinweise auf Verwicklung von Kronprinz in Khashoggi-Mord

Eine UN-Menschenrechtsexpertin sieht „glaubhafte Hinweise“ auf eine persönliche Verantwortung des saudischen Kronprinzen für die Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi. Zur Klärung der Schuldfrage sei allerdings eine weiterführende Untersuchung nötig, schrieb Agnès Callamard in ihrem Bericht an den UN-Menschenrechtsrat, der jetzt in Genf veröffentlicht wurde. Kronprinz Mohammed bin Salman war mehrfach als Drahtzieher der Bluttat verdächtigt worden.

Trump spricht mit saudischem Kronprinz Mohammed bin Salman

Vor dem Hintergrund der Spannungen im Nahen Osten hat US-Präsident Donald Trump mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman gesprochen. Thema sei die Bedrohung durch das Verhalten der iranischen Regierung gewesen, teilte das Weiße Haus mit. Es sei außerdem um die „entscheidende Rolle Saudi-Arabiens“ bei der Sicherung der Stabilität in der Region und im globalen Ölmarkt gegangen. Saudi-Arabien ist ein enger Verbündeter der USA. Das sunnitische Königreich betrachtet den schiitischen Iran als seinen Erzfeind.

Saudi-Arabien dementiert Übernahme-Pläne für ManU

Saudi-Arabien hat Spekulationen über eine Übernahme des Premier-League-Clubs Manchester United durch Kronprinz Mohammed bin Salman zurückgewiesen. Die Berichte seien „komplett falsch“, schrieb der saudische Medienminister Turki al-Schabanah auf Twitter. Die Boulevardzeitung „The Sun“ hatte gemeldet, bin Salman biete 3,8 Milliarden Pfund - umgerechnet rund 4,3 Milliarden Euro - für eine Übernahme des englischen Fußball-Rekordmeisters. Der Club, der der amerikanischen Glazer-Familie gehört, kommentierte die Gerüchte zunächst nicht.

Khashoggi-Affäre: Macron will Kronprinz bei Gipfel treffen

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron will am Rande des G20-Gipfels mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman über die Khashoggi-Affäre sprechen. Vor dem Gipfel der führenden Wirtschaftsmächte in Buenos Aires solle es zudem morgen ein Koordinationstreffen der Europäer geben, sagte Macron in der argentinischen Hauptstadt. Der regimekritische Journalist Jamal Khashoggi war in der Türkei getötet worden. Bin Salman wird vorgeworfen, den Mord an Khashoggi in Auftrag gegeben oder zumindest davon gewusst zu haben.

Berichte: CIA sieht Kronprinz hinter Khashoggi-Ermordung

Der US-Geheimdienst CIA kommt nach Medienberichten zu der Einschätzung, dass der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman die Tötung des Journalisten Jamal Khashoggi angeordnet hat. Die CIA habe mehrere Quellen ausgewertet, darunter ein Telefongespräch zwischen dem Bruder des Kronprinzen und Khashoggi, berichtete die „Washington Post“. Bei dem Telefonat habe Khalid bin Salman Khashoggi gesagt, dass er in das saudische Konsulat nach Istanbul gehen soll, um Dokumente abzuholen.

UN: Belastendes gegen saudischen Prinzen im Khashoggi-Mord

Gegen den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman sollte nach Auffassung einer UN-Menschenrechtsexpertin wegen des Mordes an dem saudischen Journalisten Jamal Khashoggi ermittelt werden. Es gebe glaubwürdige Hinweise auf eine mögliche persönliche Verantwortung von bin Salman und anderer ranghoher Vertreter Saudi-Arabiens, heißt es in Genf. Die Regierung in Riad wies den Bericht als unglaubwürdig zurück. Khashoggi war im Oktober 2018 im saudischen Konsulat in Istanbul von einem eigens aus Riad angereisten Spezialkommando ermordet worden.