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König von Saudi-Arabien macht seinen Sohn zum Kronprinzen

Saudi-Arabiens König Salman hat seinen 31 Jahre alten Sohn Mohammed bin Salman zum neuen Kronprinzen erklärt. Damit scheint es sicher, dass der bisherige stellvertretende Kronprinz auch Nachfolger seines Vaters Salman auf dem Thron in Riad wird. Mohammed bin Salman ersetzt damit Mohammed bin Najef, der bislang die Stellung als erster Erbe der Thronfolge innehatte. Die Entscheidung kommt nicht ganz überraschend: Mohammed bin Salman wurde von seinem Vater seit dessen Thronbesteigung 2015 in Stellung gebracht.

Khashoggi-Affäre: Kronprinz nimmt am G20-Gipfel teil

Der in der Khashoggi-Affäre unter Druck geratene saudische Kronprinz Mohammed bin Salman wird sein Land beim G20-Gipfel in Argentinien vertreten. Die Teilnahme des Kronprinzen erfolge im Rahmen einer Auslandsrundreise, zitiert der von Saudi-Arabien finanzierte Nachrichtensender Al-Arabija den saudischen Energieminister Chalid al-Falih. Mohammed bin Salman steht unter Verdacht, Drahtzieher des Mordes an dem saudischen Journalisten Dschamal Khashoggi gewesen zu sein.

Mohammed bin Salman: Tötung Khashoggis „abscheulicher Vorfall“

Der in der Khashoggi-Affäre unter Druck geratenen saudische Kronprinz Mohammed bin Salman hat den gewaltsamen Tod des Journalisten als „abscheulichen Vorfall“ bezeichnet. Die Tat sei durch nichts zu rechtfertigen und „schmerzhaft“ für alle Saudis, sagte der Thronfolger bei einer internationalen Investorenkonferenz in der saudischen Hauptstadt Raid. Saudi-Arabien unternehme alle Schritte, um die Ermittlungen in dem Fall abzuschließen und die „Verbrecher“ vor Gericht zu bringen.

Saudi-Arabiens König macht 31-jährigen Sohn zum Thronfolger

Saudi-Arabiens 81-jähriger König Salman hat seinen erst 31 Jahre alten Sohn Mohammed zum neuen Thronfolger erklärt. Mohammed bin Salman, der bislang auf Rang zwei in der Erbfolge stand, ersetzt seinen entmachteten Neffen Mohammed bin Naif. Dies geht aus einem königlichen Erlass vor, den die staatliche Nachrichtenagentur Spa veröffentlichte. Damit wird zeitgleich ein wichtiger Teil der Königsfamilie entmachtet.

Saudischer Kronprinz spricht sich für Nahost-Friedensabkommen aus

Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman hat Israel das Recht auf ein eigenes Land zugesprochen. „Ich glaube, dass alle Menschen, überall, das Recht haben, friedlich in ihrem Staat zu leben“, sagte der 32-Jährige dem US-Magazin „The Atlantic“ in einem Interview. „Ich glaube, dass Palästinenser und Israelis das Recht auf ihr eigenes Land haben.“ Um für alle Stabilität zu gewährleisten und normale Beziehungen zu unterhalten, bedürfe es jedoch eines Friedensabkommens.

Neue Minister nach Verhaftungswelle in Saudi-Arabien

Nach der beispiellosen Verhaftungswelle in Saudi-Arabien haben die Nachfolger von zwei abgesetzten Ministern ihre Ämter übernommen. Als neuer Chef der Nationalgarde wurde Prinz Chalid bin Ajaf vereidigt. Er ersetzt Prinz Mutaib bin Abdullah, der als Rivale von Kronprinz Mohammed bin Salman galt. Neuer Wirtschaftsminister ist Mohammed al-Tuwaidschri. Saudi-Arabien hatte Dutzende Prinzen und einflussreiche Personen festnehmen lassen. Diese Aktionen wurden als Kampf gegen Korruption dargestellt.

Pompeo nimmt Kronprinzen im Fall Khashoggi in Schutz

Die Geheimdienste verfügen laut US-Außenminister Mike Pompeo über keine Beweise, die den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman für den Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi verantwortlich machen. Er habe alle Geheimdienstinformationen gelesen, die im Besitz der US-Regierung sind, sagte Pompeo bei CNN. Es gebe keinen direkten Beweis, der den Kronprinzen mit dem Mord an Jamal Khashoggi verbinde. Kronprinz Mohammed bin Salman wird verdächtigt, vom Mord an Khashoggi im Oktober im saudischen Konsulat in Istanbul gewusst oder ihn sogar ...

Saudi-Arabien weist Vorwürfe gegen Kronprinzen zurück

Saudi-Arabien hat Berichte über eine Verstrickung von Kronprinz Mohammed bin Salman in die Ermordung des regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi zurückgewiesen. „Wir im Königreich wissen, dass solche Behauptungen gegen den Kronprinzen völlig falsch sind“, sagte der saudische Außenminister Adel al-Dschubair der von Saudi-Arabien finanzierten Tageszeitung „Al-Sharq al-Awsat“. Die „Washington Post“ hatte unter Berufung auf mehrere Quellen berichtet, die CIA sehe Mohammed bin Salman als Drahtzieher hinter dem gewaltsamen Tod Khashoggis ...

Neuer US-Außenminister Pompeo in Saudi-Arabien gelandet

Der neue US-Außenminister Mike Pompeo ist zu seinem Antrittsbesuch in Saudi-Arabien eingetroffen. In der Hauptstadt Riad wurde der frühere CIA-Chef von Außenminister Adel al-Dschubair empfangen. Auch ein Treffen mit Kronprinz Mohammed bin Salman war geplant. Ein Thema dürfte das Atomabkommen mit dem Iran sein, das von der US-Regierung als unzureichend kritisiert wird. Morgen trifft Pompeo in Jerusalem den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu.

UN: Hinweise auf Verantwortung von Saudi-Kronprinz bei Khashoggi-Mord

Eine UN-Menschenrechtsspezialistin sieht „glaubhafte Hinweise“ für eine mögliche persönliche Verantwortung des saudischen Kronprinzen für die Tötung des regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi. Zur Klärung der Schuldfrage sei allerdings noch eine weiterführende Untersuchung nötig, schrieb Agnès Callamard in ihrem Bericht an den UN-Menschenrechtsrat, der am Mittwoch in Genf veröffentlicht wurde. Kronprinz Mohammed bin Salman war mehrfach als Drahtzieher der Tötungsaktion verdächtigt worden.