Suchergebnis

Mehr als 300 Migranten im Mittelmeer gerettet

Private Seenotretter im Mittelmeer haben mehr als 300 Migranten an Bord ihres Rettungsschiffs genommen. Auch ein wenige Tage altes Baby sei gerettet worden, erklärte die spanische Hilfsorganisation Proactiva Open Arms am Freitagabend auf Twitter. Die Menschen seien auf drei verschiedenen Booten unweit der libyschen Küste unterwegs gewesen. „So ist Weihnachten auf dem Mittelmeer“, schrieb die Hilfsorganisation dazu. In welches Land die Geretteten gebracht werden können, war zunächst unklar.

UN mahnt Europa zu neuen Rettungsaktionen im Mittelmeer

Die unhaltbaren Zustände für Flüchtlinge und andere Migranten in Libyen müssen die Europäer und andere Aufnahmeländer nach Überzeugung der Vereinten Nationen zum Umdenken zwingen. Die Europäer sollten ihre eingestellten Such- und Rettungsaktionen im Mittelmeer wieder aufnehmen, verlangte unter anderem das Flüchtlingshilfswerks UNHCR. Die Rückführung von Migranten nach Libyen, die auf dem Mittelmeer gerettet werden, müsse gestoppt werden. Libyen sei ein gefährliches Pflaster.

Evangelische Kirche will Schiff ins Mittelmeer schicken

Die Evangelische Kirche in Deutschland will ein eigenes Schiff zur Seenotrettung von Flüchtlingen ins Mittelmeer schicken. Nach gründlicher Prüfung habe man beschlossen, eine entsprechende Resolution des Evangelischen Kirchentages umzusetzen, sagte der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm. „Es ist mehr als Symbolik, es geht um exemplarisches Handeln. Es werden Menschen im Mittelmeer gerettet“, betonte er. Der EKD-Ratsvorsitzende forderte, die Kriminalisierung von Seenotrettern zu beenden.

Deutschland setzt Beteiligung an Sophia-Mission im Mittelmeer aus

Deutschland setzt die Beteiligung an der zur Bekämpfung der Schleuserkriminalität im Mittelmeer gedachten EU-Mission Sophia aus. Nach dpa-Informationen vom Dienstag wird nach dem Einsatz der Marine-Fregatte „Augsburg“ zunächst kein weiteres Schiff vor die libysche Küste geschickt.

115 Migranten nach Bootsunglück im Mittelmeer vermisst

Vor der Küste Libyens werden 115 Migranten nach einem schweren Bootsunglück vermisst. Das sagte ein Sprecher der libyschen Küstenwache am Donnerstag. Zuvor hatte das UN-Flüchtlingshilfswerk mitgeteilt, dass bei dem Unglück im Mittelmeer womöglich mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen seien.

Küstenwache: 15 Migranten sterben im Mittelmeer

Mindestens 15 Migranten sind nach Angaben der libyschen Küstenwache nach tagelanger Odyssee auf dem Mittelmeer gestorben. Das Boot war nach dem Ablegen vor zwölf Tagen ohne funktionierenden Motor und bei schlechten Wetterbedingungen auf dem Wasser getrieben. Dann sei es nahe der Stadt Misrata an die Küste gespült worden. Zehn der ehemals 25 Menschen an Bord hätten überlebt, die übrigen seien verhungert oder verdurstet. Das Mittelmeer zu überqueren ist für Migranten zuletzt deutlich gefährlicher geworden.

Flüchtlingshilfswerk: Migranten nicht zurück nach Libyen

Aus dem Mittelmeer gerettete Migranten dürfen nach Ansicht des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR „auf keinen Fall“ zurück in das umkämpfte Libyen gebracht werden. „Menschen, die von der libyschen Küstenwache im Mittelmeer gerettet werden, sollten auf keinen Fall wieder in die Haftlager in Libyen zurückgebracht werden“, sagte der Leiter des UNHCR in Deutschland, Dominik Bartsch, der „Welt am Sonntag“. Es müsse jede politische Einflussmöglichkeit genutzt werden, um das Leid in den Lagern zu beenden.

Streit um Mittelmeer-Einsatz der EU eskaliert

Die Zukunft des europäischen Anti-Schleuser-Einsatzes im Mittelmeer ist nach den deutschen Rückzugsankündigungen ungewisser denn je. Italiens Innenminister Matteo Salvini drohte erneut, einer weiteren Verlängerung der Marineoperation Sophia nur zustimmen zu wollen, wenn es künftig zu einer fairen Verteilung von Migranten kommt, die während des Einsatzes aus Seenot gerettet werden. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen erhob hingegen schwere Vorwürfe gegen die italienische Einsatzleitung.

Flüchtlinge aus Seenot gerettet

Mehr als 300 Migranten im Mittelmeer gerettet

Private Seenotretter im Mittelmeer haben mehr als 300 Migranten an Bord ihrer Rettungsschiffe genommen. Auch ein wenige Tage altes Baby sei gerettet worden, erklärte die spanische Hilfsorganisation Proactiva Open Arms am Freitagabend auf Twitter.

Die Menschen seien auf drei verschiedenen Booten unweit der libyschen Küste unterwegs gewesen. „So ist Weihnachten auf dem Mittelmeer“, schrieb die Hilfsorganisation dazu.

In welches Land die Geretteten gebracht werden können, war zunächst unklar.

Protest gegen AfD-Veranstaltung

Protest gegen AfD-Veranstaltung

Der Tuttlinger Gemeinderat hat im Juli dafür gestimmt, dass sich die Stadt der Initiative „Seebrücke“ anzuschließen. Werden Flüchtlinge auf dem Mittelmeer gerettet, erklärt sich die Stadt bereit, diese aufzunehmen. Ein Entschluss der auf Widerstand stößt. Die Alternative für Deutschland macht Stimmung gegen die Entscheidung und will sie kippen.