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Protest gegen AfD-Veranstaltung

Protest gegen AfD-Veranstaltung

Der Tuttlinger Gemeinderat hat im Juli dafür gestimmt, dass sich die Stadt der Initiative „Seebrücke“ anzuschließen. Werden Flüchtlinge auf dem Mittelmeer gerettet, erklärt sich die Stadt bereit, diese aufzunehmen. Ein Entschluss der auf Widerstand stößt. Die Alternative für Deutschland macht Stimmung gegen die Entscheidung und will sie kippen.

UN-Flüchtlingshilfswerk

UN-Hilfswerk warnt vor Gefahren für Flüchtlinge auf Landweg

Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) hat vor den Gefahren für Migranten auf dem Weg zum Mittelmeer gewarnt.

Das Hilfswerk gehe davon aus, dass vermutlich mindestens doppelt so viele Menschen auf dem Weg zum Mittelmeer stürben wie im Mittelmeer selbst, sagte Vincent Cochetel, UNHCR-Beauftragter für die Situation der Flüchtlinge auf der zentralen Mittelmeerroute, der „Welt am Sonntag“. Wieviele es genau seien, könne niemand „mit Sicherheit sagen, aber es ist eine Tragödie“.

Salvini führt Anti-Regierungs-Demo in Rom an

Der Rechtspopulist Matteo Salvini hat in Rom eine Großkundgebung gegen die neue italienische Regierung angeführt. Eineinhalb Monate nach dem Antritt der derzeitigen Koalition füllten zahlreiche Regierungsgegner bei der Protestveranstaltung „Italienischer Stolz“ die zentrale Piazza San Giovanni, die eigentlich für linksgerichtete Versammlungen bekannt ist. Salvini warf der neuen Regierung vor, sie lasse zu viele im Mittelmeer gerettete Migranten ins Land und erhöhe die Steuern.

 Chiara Grosso und Lea Reinalter, zwei der Veranstalterinnen des Informations-, Benefiz- und Partyabends am kommenden Samstag im

Seenotrettung von Flüchtlingen: „Seawatch“-Kapitän Schmitz kommt nach Isny

Nahezu täglich ertrinken Menschen auf der Flucht im Mittelmeer. „Dagegen kann jeder etwas machen – darauf wollen wir aufmerksam machen“, betonen Lea Reinalter und Chiara Grosso. Sie sind zwei von sechs jungen Frauen aus Isny und der näheren Umgebung, die am kommenden Samstag, 19. Oktober, ab 17 Uhr verantwortlich zeichnen für „Watch – The Sea Party“.

Das weit gefächerte Programm mit Filmvorführungen, Vorträgen, Informationen und Diskussionsrunde, internationalem Büfett, Live-Musik und DJ-Sets im Isnyer Jugendzentrum „Go In“, dessen ...

„Ocean Viking“ rettet 74 Migranten vor Libyen

Das zivile Rettungsschiff „Ocean Viking“ hat 74 Migranten auf dem Mittelmeer vor Libyen gerettet. Das Schlauchboot sei in der Nacht in der Nähe eines Ölfelds rund 50 Seemeilen vor der libyschen Küste in Seenot geraten, twitterte die Hilfsorganisation SOS Méditerranée. „Obwohl sie von der gefährlichen Flucht erschöpft sind, scheinen alle Überlebenden so weit stabil.“ Unklar war, wohin die Menschen gebracht werden. In Europa gibt es trotz Bemühungen weiter keinen Verteilmechanismus für Bootsflüchtlinge.

Seehofer will Verhaltenskodex mit Seenotrettern vereinbaren

Bundesinnenminister Horst Seehofer will Absprachen mit Seenotrettungsorganisationen treffen. Er strebe einen Verhaltenskodex an, sagte Seehofer in München bei einem Treffen der G6-Innenminister. Vielleicht gelinge es, ohne Paragrafen mit vernünftigen Vereinbarungen ein Problem zu lösen. Ende September hatten sich Deutschland, Frankreich, Italien und Malta auf eine Übergangslösung zur Verteilung auf dem Mittelmeer geretteter Migranten geeinigt. Die sollen verhindern, dass die Menschen teils Wochen auf Rettungsschiffen festsitzen bevor diese ...

Sea-Eye: „Alan-Kurdi“-Crew wird von Libyern bedroht

Die Besatzung des deutschen Rettungsschiffs „Alan Kurdi“ wird im Mittelmeer bei der Rettung von Migranten nach eigenen Angaben von libyschen Streitkräften bedroht. Es seien drei libysche Schiffe im Meer vor Ort, sie hätten gedroht, „Bordgeschütz klar zu machen“, weil sie die Migranten übernehmen wollten, sagte der Sprecher der Hilfsorganisation Sea-Eye, Gorden Isler. Ein Schlauchboot mit etwa 92 Migranten an Bord sei vor der libyschen Küste in Schwierigkeiten geraten, einige Menschen seien bereits ins Wasser gesprungen.

Sea-Eye: „Alan-Kurdi“-Crew bei Rettung von Libyern bedroht

Bei der Rettung von Migranten aus dem Mittelmeer ist die Besatzung des deutschen Rettungsschiffs „Alan Kurdi“ nach eigenen Angaben von libyschen Streitkräften mit Schusswaffen bedroht worden. Drei libysche Schiffe hätten die „Alan Kurdi“ bedrängt, Maskierte hätten Warnschüsse in die Luft und ins Wasser abgegeben, sagte der Sprecher der Hilfsorganisation Sea-Eye, Gorden Isler, der Deutschen Presse-Agentur. Viele Migranten seien in Panik ins Wasser gesprungen, auch sie seien mit Maschinenpistolen bedroht worden.

„Alan Kurdi“ darf mit 88 Migranten in Italien anlegen

Die Besatzung des deutschen Rettungsschiffes „Alan Kurdi“ mit 88 Migranten an Bord geht davon aus, am Sonntagmorgen den Hafen von Tarent in Süditalien zu erreichen. Das Schiff werde voraussichtlich um 9.00 Uhr ankommen, sagte Sea-Eye-Sprecher Gordon Isler am Samstag. Das Innenministerium Italiens hatte dem Schiff die Erlaubnis erteilt, dort anzulegen. Nach fast einer Woche auf dem Mittelmeer war die Crew zuvor in italienische Hoheitsgewässer eingefahren.

„Alan Kurdi“ in italienischem Hafen eingetroffen

Das deutsche Rettungsschiff „Alan Kurdi“ mit 88 Migranten an Bord ist in Tarent in Süditalien angekommen. Auf TV-Bildern war zu sehen, wie das Schiff den Hafen erreichte. Das italienische Innenministerium hatte der „Alan Kurdi“ die Erlaubnis erteilt, in Tarent anzulegen. Nach fast einer Woche auf dem Mittelmeer war die Crew zuvor in italienische Hoheitsgewässer eingefahren. Die Organisation Sea Eye hatte dies mit dem schlechten Wetter begründet. Ansa berichtet, Deutschland und Frankreich wollten 60 Migranten der „Alan Kurdi“ aufnehmen, ...