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Fregatte zum Einsatz gegen Schleusernetzwerke ausgelaufen

Die Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ ist in Wilhelmshaven zu ihrem Einsatz gegen Schleuser im Mittelmeer ausgelaufen. Das Schiff soll entsprechende Netzwerke im Mittelmeer bekämpfen und außerdem Flüchtlinge aus Seenot retten. Die Besatzung wird fast sechs Monate auf See bleiben. Deutschland beteiligt sich seit Juni 2015 an der EU-Operation „Sophia“ im Mittelmeer, bei der europäische Streitkräfte im zentralen Mittelmeer im Einsatz sind, um den Menschenschmuggel aus Libyen zu bekämpfen.

Rund 1000 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet

Mehr als 1000 Bootsflüchtlinge sind in den vergangenen Tagen im Mittelmeer aus Seenot gerettet worden. Vor der Küste Nordzyperns wurden rund 300 Menschen geborgen. Die Migranten stammen mutmaßlich aus Syrien. Zwischen Donnerstag und Samstag waren bereits insgesamt 787 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet worden. Jedes Jahr versuchen Tausende Flüchtlinge aus dem Nahen Osten und Afrika, über das Mittelmeer in die Europäische Union zu gelangen.

Diashow Mittelmeer

"Expedition Mittelmeer" heißt die Diaschau von Arnulf Schwarz und Matthias Etzel, die die beiden am Montag, 17. Mai um 19.30 Uhr im Bildungszentrum Markdorf zeigen. Die beiden waren vier Monate mit dem Fahrrad ums Mittelmeer unterwegs und haben 11 000 Kilometer zurückgelegt.

Sommer in Ägypten

Sommer in Ägypten: Selbst am Mittelmeer war es in diesem Jahr ungewöhnlich kühl - das hat sich jetzt mit Temperaturen bis zu 40 Grad geändert. Foto: Khaled Elfiqi

Marine verstärkt Kräfte in der Straße von Gibraltar

Die Bundesmarine wird im Kampf gegen den internationalen Terrorismus ihre Kräfte im Mittelmeer verstärken. Das sagte Verteidigungsminister Peter Struck bei einem Werftbesuch in Lemwerder bei Bremen an. Das Einsatzgebiet der Marine werde vom östlichen ins westliche Mittelmeer verlegt, so Struck. Im östlichen Mittelmeer ist die Bundeswehr mit der Fregatte «Augsburg» vertreten.

Keine Aufstockung der Bundeswehr-Kräfte im Mittelmeer

Die Deutsche Marine wird entgegen einer Ankündigung von Verteidigungsminister Peter Struck ihre Kräfte für den internationalen Anti-Terror-Kampf im Mittelmeer nicht verstärken. Auch die Bundeswehr-Fregatte «Augsburg» bleibe in ihrem bisherigen Einsatzgebiet im östlichen Mittelmeer, teilte das Ministerium mit. Die NATO hatte auf Anfrage der USA eine Ausweitung der Operation «Active Endeavour» vom östlichen Mittelmeer auf die Straße von Gibraltar beschlossen.

Badetemperaturen nur noch im östlichen Mittelmeer

Abgesehen von den Kanarischen Inseln und vom östlichen Mittelmeer müssen Badeurlauber derzeit weitere Reisen antreten. Denn auch im Süden Europas sind die Wassertemperaturen merklich gesunken. Im östlichen Mittelmeer liegen die Werte nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes in Hamburg derzeit zwischen 16 und 21 Grad.

Im westlichen Mittelmeer werden zwischen 15 und 19 Grad gemessen. Deutlich wärmer ist das Wasser in den Fernreisezielen: Vor Thailands Stränden und den Seychellen zeigt das Thermometer 29 Grad.

Experte fordert Tsunami-Warnsystem für Mittelmeer

Angesichts der Gefahr verheerender Tsunamis wie im Indischen Ozean haben Experten ein Frühwarnsystem für das Mittelmeer gefordert. Ein Vorwarnsystem sei absolut notwendig, sagte der griechische Seismologe Wassilis Papazahos. Allerdings mache das nur 1000 Kilometer breite Mittelmeer eine Warnung schwierig. Vielerorts blieben nur wenige Minuten Zeit. In den vergangenen zwei Jahrtausenden hat es im Mittelmeer im Schnitt einen verheerenden Tsunami pro Jahrhundert gegeben.