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USA wollen Türkei-Sanktionen bei Dauer-Waffenruhe aufheben

Die USA wollen ihre Sanktionen gegen die Türkei bei einer dauerhaften Waffenruhe in Nordsyrien wieder aufheben. Das sagte US-Vizepräsident Mike Pence am Donnerstag in Ankara und betonte, vorerst würden keine weiteren Strafmaßnahmen gegen die Türkei verhängt.

US-Regierung: YPG hat Sicherheitszone verlassen

Die Kurdenmiliz YPG hat sich nach US-Angaben aus einer von den USA und der Türkei vereinbarten Sicherheitszone in Nordsyrien zurückgezogen. Ein Verantwortlicher der von der YPG dominierten Syrischen Demokratischen Kräfte habe US-Vizepräsident Mike Pence in einem Schreiben darüber informiert, teilte Pences Büro mit. Pence hatte am vergangenen Donnerstag in Ankara mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan eine Waffenruhe für Nordsyrien ausgehandelt.

Pence will in Ankara im Syrien-Konflikt vermitteln

US-Vizepräsident Mike Pence und US-Außenminister Mike Pompeo wollen heute in Ankara im Nordsyrien-Konflikt zwischen der Türkei und Kurdenmilizen vermitteln. Die USA hatten unter anderem eine sofortige Waffenruhe gefordert. Die Chancen, damit in Ankara weiterzukommen, dürften jedoch gering sein. Erdogan hat klargestellt, dass ein Waffenstillstand nicht in Frage komme, solange das Ziel nicht erreicht sei: Die Türkei will entlang der syrisch-türkischen Grenze eine sogenannte Sicherheitszone einrichten und die Kurdenmilizen, die dort ein großes ...

USA fordern Waffenruhe - Pence verhandelt mit Erdogan

US-Vizepräsident Mike Pence hat sich in der Türkei um eine Lösung im Nordsyrien-Konflikt bemüht. In der Hauptstadt Ankara traf er am Nachmittag Präsident Recep Tayyip Erdogan. Zu Ergebnissen des Gesprächs gab es zunächst keine Informationen - mitreisende Reporter berichteten aber, das ursprünglich für zehn Minuten angesetzte Einzelgespräch habe letztlich fast eineinhalb Stunden gedauert. Am frühen Abend gab es in einem größeren Rahmen weitere Gespräche mit Erdogan.

Nordsyrien: USA und Türkei einigen sich auf Waffenruhe

Die USA und die Türkei haben sich auf eine Waffenruhe in Nordsyrien geeinigt. Die Türkei werde ihren Militäreinsatz gegen die Kurdenmilizen 120 Stunden lang stoppen, sagte US-Vizepräsident Mike Pence in Ankara am Abend. Ziel sei, dass die Kämpfer der YPG-Miliz abziehen können. Diese Phase habe bereits begonnen. Nach dem vollständigen Abzug der Kurdenmilizen solle die Offensive ganz beendet werden. Bei einer dauerhaften Waffenruhe in Nordsyrien wollen die USA ihre Sanktionen gegen die Türkei wieder aufheben.

USA verkünden Waffenruhe - Türkei will Kämpfe aussetzen

Die USA haben im Nordsyrien-Konflikt überraschend eine Waffenruhe verkündet. Die Türkei habe zugesagt, ihren Militäreinsatz gegen kurdische Milizen fünf Tage zu stoppen, sagte US-Vizepräsident Mike Pence nach Gesprächen in Ankara. Die Türkei will die Aussetzung der Kämpfe nicht als „Waffenruhe“ verstanden wissen. Die Offensive werde nicht gestoppt, sondern „unterbrochen“, sagte Außenminister Mevlüt Cavusoglu. Der türkische Einsatz war international auf Kritik gestoßen.

USA verkünden Einigung auf Waffenruhe in Nordsyrien

Die USA und die Türkei haben sich überraschend auf eine Kampfpause in Nordsyrien geeinigt. Die Türkei werde ihren Militäreinsatz gegen die Kurdenmilizen fünf Tage lang aussetzen, sagte US-Vizepräsident Mike Pence in Ankara. Ziel sei, dass die Kämpfer der YPG-Miliz abziehen können. Die kurdischen Kräfte im Nordosten Syriens ließen verlauten, sie seien bereit, die Feuerpause zu akzeptieren, aber nur zwischen den Städten Ras al-Ain und Tall Abjad. Das wäre nur ein kleiner Teil der Sicherheitszone, die die Türkei seit langem entlang der Grenze ...

Militärischer Konflikt in Nordsyrien

Nordsyrien: Schuldzuweisungen nach Waffenruhe-Verstößen

Die Türkei und kurdische Kämpfer haben sich gegenseitig die Schuld für die Verletzung einer vorläufigen Waffenruhe zugewiesen.

Das türkische Verteidigungsministerium warf den Kurdenmilizen vor, für 14 Anschläge mit schweren Waffen in den Grenzstädten Tal Abiad und Ras al-Ain verantwortlich zu sein. Ankara halte sich an den mit den USA vereinbarten Deal, teilte das Ministerium weiter mit. Die vorläufige Waffenruhe war am Donnerstag in Kraft getreten.

 US-Vizepräsident Mike Pence in Ankara.

Waffenruhe in Syrien auf unsicherem Fundamet

Der „Deal“ ist äußerst wackelig. Nach mehr als fünfstündigen Verhandlungen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Ankara verkündete US-Vizepräsident Mike Pence am Donnerstagabend eine „Waffenruhe“ in Syrien. Die Türkei soll demnach ihre „Sicherheitszone“ in Nordsyrien bekommen, die Kurdenmiliz YPG soll sich zurückziehen. Dafür soll Ankara fünf Tage lang die Waffen schweigen lassen. Doch kaum war Pence abgereist, meldete die Türkei Widerspruch an.