Suchergebnis

Behr bei Fecht-WM kein Teamchef

Tauberbischofsheim (dpa) - Die Fecht-Weltmeisterschaft im französischen Nimes vom 26. Oktober bis 1. November findet ohne den deutschen Teamchef Matthias Behr statt. Der 46-Jährige leidet an einem Magengeschwür und befindet sich derzeit in der Rehabilitation, wurde bei der Präsentation der deutschen Fechtmannschaft in Tauberbischofsheim bekannt. Nach Angaben des Deutschen Fechterbundes (DFeB) brauche der Mannschafts-Olympiasieger absolute Ruhe. Behr hatte Anfang des Monats bereits seine Kandidatur als Leiter des Tauberbischofsheimer ...

Staatsanwaltschaft prüft Vorwürfe gegen Ex-Fecht-Trainer

Nach den Missbrauchsvorwürfen gegen einen ehemaligen Fecht-Trainer am Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim hat die Staatsanwaltschaft Mosbach ein Vorermittlungsverfahren eingeleitet. In diesem Rahmen solle geprüft werden, ob ein Anfangsverdacht zu den Vorwürfen bestehe, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag. Das Vorermittlungsverfahren beziehe sich auf den im vergangenen Dezember gekündigten Trainer sowie den Chef des Olympiastützpunktes, Matthias Behr.

Olympiasieger Behr wehrt sich gegen Vertuschungsvorwürfe

Stützpunktleiter Matthias Behr hat nach eigenen Angaben nichts von den schweren Missbrauchsvorwürfen gegen einen Trainer des Fecht-Zentrums in Tauberbischofsheim gewusst. „Ich fühle meinen guten Namen in den Dreck gezogen“, sagte der Olympiasieger von 1976 am Freitag der „Main Post“. Er wehrte sich damit gegen Vertuschungsvorwürfe. Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hatte berichtet, dass es in Tauberbischofsheim zwischen 2003 und 2016 zu mehreren Fällen von sexueller Belästigung durch den mittlerweile freigestellten Coach gekommen sein soll.

Behr kritisiert Umgang mit Linsenhoff

Im Zusammenhang mit dem Rücktritt von Vorstandschefin Ann Kathrin Linsenhoff hat Fecht-Olympiasieger Matthias Behr heftige Kritik an der Führung der Stiftung Deutsche Sporthilfe (DSH) geäußert.

«So kann man mit einer Olympiasiegerin nicht umgehen», sagte der Goldmedaillengewinner von 1976 der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Aus Protest erklärte Behr seinen Austritt aus dem von ihm mitbegründeten «Club der Sporthilfe-Athleten» Emadeus.

Olympische Flagge

Reformfolgen für Olympiastützpunkte laut Behr noch unklar

OSP-Leiter Matthias Behr kann die Folgen der geplanten Spitzensport-Reform für den Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim noch nicht abschätzen. Welche Auswirkungen die geplante Umstrukturierung für seinen und die drei weiteren baden-württembergischen Olympiastützpunkte in Stuttgart, Heidelberg und Freiburg mit Blick auf Personal und Athleten hätte, sei noch unklar, sagte der frühere Weltklasse-Fechter am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

„Ich gehe davon aus, dass es in irgendeiner Art und Weise weitergeht und dass die ...

Team Haribo siegt im Kreuzthal

Team Haribo siegt im Kreuzthal

Der MSC Kreuzthal hat den siebten Extrem-Moped-Enduro ausgerichtet. 37 Zweierteams gingen an den Start.

Die beiden Fahrer gingen abwechselnd auf die drei Kilometer lange Strecke. Das Team mit den meisten Runden nach vier Stunden gewann.

Erster der Expertenklasse wurde das Team Haribo mit Harald Durach und Daniel Hiemer (42Runden) knapp vor dem rundengleichen Team „Hinda na alls verschissa“ mit Stefan Wiedemann und Lukas Hartl.

Wegweiser

Reformfolgen für Olympiastützpunkte noch unklar

OSP-Leiter Matthias Behr kann die Folgen der geplanten Spitzensport-Reform für den Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim noch nicht abschätzen.

Welche Auswirkungen die geplante Umstrukturierung für seinen und die drei weiteren baden-württembergischen Olympiastützpunkte in Stuttgart, Heidelberg und Freiburg mit Blick auf Personal und Athleten hätte, sei noch unklar, sagte der frühere Weltklasse-Fechter der Deutschen Presse-Agentur.

„Ich gehe davon aus, dass es in irgendeiner Art und Weise weitergeht und dass die ...

Fecht-Olympiasieger Behr: Depression ist heilbar

Hamburg (dpa) - Fecht-Olympiasieger Matthias Behr hat eine schwere Depression überwunden und ist der festen Überzeugung, dass diese Krankheit heilbar ist.

Nach einem Fechtunfall 1982, bei dem sein Florett im Viertelfinale der Weltmeisterschaft in Rom die Maske von Wladimir Smirnow durchbohrte und den russischen Champion tötete, sowie dem Zerwürfnis mit seinem Ziehvater Emil Beck habe nicht mehr viel gefehlt, um von einer Brücke zu springen.

Fechter wollen bei WM unter die ersten Drei

Die deutschen Fechter streben bei den Weltmeisterschaften vom 5. bis 11. Oktober in Havanna einen Platz unter den besten drei der Nationenwertung an. «Wir sind in der engen Weltspitze nicht die Überflieger, aber wir wollen unseren Platz verteidigen», sagte der Sportdirektor des Deutschen Fechter-Bundes (DFeB), Claus Janka, in Tauberbischofsheim.

27 Athleten kämpfen im Degen, Florett und Säbel um die Medaillen. Die besten Chancen auf Edelmetall haben das Herrenflorett-Team als Titelverteidiger mit Vize-Weltmeister Andre Weßels ...

Sabine Bau braucht keinen Psychologen

Koblenz (dpa) - Als die deutschen Degenfechter an Gegner und Nerven gescheitert waren, verließ sich Sabine Bau nur auf sich selbst. Unbeeindruckt von einer Knieverletzung kämpfte sich die 31- Jährige durch neun Florett-Gefechte in fünf Stunden und sorgte mit ihrer Bronzemedaille für einen gelungenen deutschen EM-Auftakt. «Das war psychologisch für die Mannschaft ganz wichtig», attestierte ihr Teamchef Matthias Behr und auch die Ärztin Bau fand es «wichtig, dass das Publikum zu Beginn eine Deutsche auf dem Treppchen sieht».