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Paketzusteller-Verband kritisiert pauschale Verurteilung

In den Plänen der Koalition zum besseren Schutz von Paketboten sieht der Zusteller-Verband eine pauschale Verurteilung der Branche. Die „pauschale mediale und politische Verurteilung der Kurier-, Express- und Paketbranche“ sei „bedauernswert“, teilte der Vorsitzende des Bundesverbands Paket und Expresslogistik, Marten Bosselmann, mit. Vorschnell gehen laut Bosselmann viele Menschen grundsätzlich davon aus, dass Unternehmen, die Paketzusteller beschäftigen, gegen geltendes Arbeitsrecht verstoßen.

Briefmarken

Paketverband: Aktuelles Briefporto dürfte rechtswidrig sein

Nach einem Urteil, mit dem eine frühere Portoerhöhung der Deutschen Post als rechtswidrig benannt wurde, geht der klagende Paketbranchenverband von einem weiteren Erfolg vor Gericht aus.

„Nach dem Urteil kann man davon ausgehen, dass auch das aktuelle Porto rechtswidrig ist“, sagte der Vorsitzende des Bundesverbands Paket & Expresslogistik (Biek), Marten Bosselmann, der Deutschen Presse-Agentur. „Momentan nutzt die Post das Briefporto dazu, den Paketmarkt quer zu subventionieren.

Pakete und Päckchen

Paketboom geht weiter: 3,5 Milliarden Sendungen verschickt

Wegen des zunehmenden Online-Handels hat sich der Paketboom in Deutschland auch im vergangenen Jahr fortgesetzt. Es seien 3,52 Milliarden Sendungen verschickt worden und damit fast fünf Prozent mehr als ein Jahr zuvor, teilte der Bundesverband Paket & Expresslogistik (BIEK) mit.

Treiber war der private Konsum, in erster Linie also Bestellungen im Internet. Verglichen mit dem Jahr 2017 hat der Aufschwung allerdings etwas nachgelassen.

Pakete

Zusteller: Paketchaos zu Weihnachten ist ausgeblieben

Das wegen der Flut von Online-Einkäufen befürchtete Paketchaos zu Weihnachten ist nach Branchenangaben ausgeblieben.

Bei einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur berichteten große deutschen Paketzusteller übereinstimmend, fast alle Bestellungen seien rechtzeitig vor Weihnachten abgeliefert worden. Allenfalls punktuell sei es zu Engpässen bei der Zustellung gekommen. Auch Deutschlands größter Internethändler Amazon bestätigte, er habe „keine größeren Probleme feststellen“ können.

Paketbote

Gesetz für Paketboten umstritten

Die Regierungskoalition macht nach langem Streit Ernst mit Maßnahmen zum Schutz von Paketboten und erhält dafür vor allem aus dem Gewerkschaftslager Rückendeckung.

Die Spitzen von Union und SPD einigten sich auf einen Gesetzesplan, der Zusteller vor allem von Subunternehmen in der boomenden Branche vor Ausbeutung schützen soll.

Auslöser sind Berichte über nicht gezahlte Sozialbeiträge, illegale Beschäftigung oder extrem niedrige Stundenlöhne.

Pilotprojekt einer Gütertram in Frankfurt

Studie: Paketlieferungen per Tram teuer, aber besser

Drohnen, Elektrotransporter oder Lastenfahrräder: An Ideen, wie Pakete am besten zum Kunden gebracht werden, mangelt es nicht.

Vor wenigen Monaten hat Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) eine weitere Variante ins Spiel gebracht: Per U-Bahn könnten die Lieferungen nach Betriebsschluss zu speziellen Depots, sogenannten Mikro-Hubs, gebracht werden, um von dort am nächsten Tag abgeholt und zum Kunden geliefert zu werden.

Ganz neu ist allerdings auch diese Version nicht und wurde so oder so ähnlich in anderen Städten und ...

Paket-Branche

Boom in der Paket-Branche bleibt aus

Paketmengen auf „Vorweihnachtsniveau“ und Zusteller als Helden der Pandemie: Auf dem Höhepunkt der Corona-Krise war die Paket-Branche schnell im Gespräch, wenn es um vermeintliche Gewinner der Krise ging - doch ganz so rosig sieht die Realität nicht aus.

„Wir sind nicht die Gewinner der Krise, aber wir haben bewiesen, dass wir auch in der Krise stabil und verlässlich arbeiten“, sagte der Vorsitzende des Bundesverbands Paket & Express Logistik (Biek), Marten Bosselmann, bei der Vorstellung einer aktuellen Studie in Berlin.

Briefkasten

Portoerhöhung der Post im Jahr 2016 war rechtswidrig

Mit einem Urteil zu einer Portoerhöhung von vor vier Jahren hat das Bundesverwaltungsgericht der Bundesregierung und der Deutschen Post einen deutlichen Dämpfer verpasst.

Die von der Bundesnetzagentur für das Jahr 2016 genehmigte Portoerhöhung für Standardbriefe sei rechtswidrig gewesen, teilte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Donnerstag mit. Damals hatte die Deutsche Post das Porto für Standardbriefe von 62 auf 70 Cent erhöht.

Weihnachtspaket: Tipps zum Packen und Verschicken

Spätestens kurz vor dem Fest werden die Schlangen vor den Postfilialen länger. «Die Woche vor Weihnachten, um den 19. und 20. Dezember herum - da kann es in den Innenstädten auch mal zu langen Schlagen kommen.»

Dies sagt Claus Korfmacher, Sprecher bei der Deutschen Post in Bonn. An sich geht der Weihnachtspaketversand aber schon Ende November los, lautet die Erfahrung von Elmar Müller vom Deutschen Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation (DVPT) in Offenbach.