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 Vor der Kapelle in Rengers an der L318 werden seit Ende vergangener Woche wieder Kürbisse angeboten.

In Rengers herbstelt’s schon

Ungewöhnlich früh, am vergangenen Donnerstag, sind die Kürbis-Selbstbedienungsstationen rund um Isny bestückt worden; im Bild jene in Rengers neben der L 318 an der Zufahrt zur Marienkapelle.

Auch an der B 12-Ampel beim Ziegelstadel liegen die bunten Herbstboten in Kisten bereit – zum Verkochen, Einmachen oder Dekorieren von Haus und Garten.

Fraglich ist nun, ob die größten der orangefarbenen Kugeln bei den immer noch sommerlichen Temperaturen bis „Halloween“ durchhalten, um dann kunstvoll „verschnitzt“ werden zu können.

In wochenlanger Arbeit hat Künstler Friedrich Hechelmann Ostereier bemalt und sie mit der christlichen Tradition verbunden.

In die Isyner Marienkapelle kehrt Leben zurück

Jahrzehntelang hat die Marienkapelle des ehemaligen Klosters Isny im Schatten der größeren und prächtigeren Pfarrkirche St. Georg und Jakobus geschlummert, deren Besucher sich gelegentlich neugierig durch den dunklen Flur hindurch verirrten und plötzlich in einem kunsthistorischen Kleinod standen. Sie birgt neben dem kunstvollen Chorgestühl der Mönche und den 48 Äbteporträts einen der schönsten Altäre des Voralpenlandes aus dem 18. Jahrhundert.

Um die Kapelle nicht weiter dem Verfall preiszugeben, hat der Isnyer Künstler Friedrich ...

 Bernd Marquardt gießt täglich sein kleines Blumenbeet, für das er den Wächter kreiert hat.

Bernd Marquardt und sein „Wächter des Gartens“

Treibholz aus dem Bodensee, konserviert mit Wetterschutzfarbe, die genauso nur einen Euro gekostet hat wie zwei der goldenen Putten, erstanden in der Filiale der im Volksmund gemäß des Geldbetrags benannten Ladenkette am Isnyer Marktplatz. Die dritte Putte stammt aus der Abstellkammer einer Nachbarin. Den dominierenden Totenkopf gab’s auch am Marktplatz, er war geringfügig teurer als die Engel. Das Fernrohr kostete 3,95 Euro – fertig war der „Wächter des Gartens“.

 In seinen Privaträumen im Oberstock des Isnyer Schlosses lebt Friedrich Hechelmann zwischen eigenen Kunstwerken und schönen Din

Wie Friedrich Hechelmann aus dem Isnyer Schloss ein Schmuckstück gemacht hat

Im Allgäu steht derzeit ein ungewöhnlicher Christbaum: eine vier Meter hohe Weißtanne, übersät mit gleißenden Objekten, Schneekristallen, Prismen, Vögeln, Glocken, Lüstersteinen … Einen solchen „weißen Baum“ soll sich Friedrich Hechelmanns Großmutter stets gewünscht haben. Nun hat ihr der Enkel den Wunschtraum postum erfüllt, an einem besonderen Ort, in der Marienkapelle des Isnyer Schlosses – in seiner Kapelle, wohlgemerkt. Der Künstler hat sie vor zwei Jahren gekauft.