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Ich war zuhause, aber...

Eine rätselhafte Filmballade: „Ich war zuhause, aber...“

Auf der Berlinale hat kaum ein Film so kontroverse Reaktionen hervorgerufen: Mit „Ich war zuhause, aber...“ erzählt die Berliner Regisseurin Angela Schanelec eine rätselhafte Geschichte.

Ein Junge (Jakob Lasalle) taucht in der Morgendämmerung auf, nachdem er offenbar verschollen war. Seine Kleidung ist dreckig. Mutter Astrid (Maren Eggert) fragt nicht, wo er war. Schanelec zeigt Tiere auf einer Weide, Hamlet spielende Kinder und eine Familie, die nach einem schweren Verlust weiterlebt.

Erdmöbel

Erdmöbel gehen wieder auf Weihnachtstour

Zum angeblichen „Fest der Liebe“ haben sie ein spezielles Verhältnis: Seit vielen Jahren bringen die vier Jungs von Erdmöbel zum Jahresende einen Weihnachtssong heraus, und gehen in den kalten Tagen zwischen 1. Advent und Heiligabend gerne auf Tour.

So auch in diesem Jahr: Ihr Song heißt „Helllichte Nacht“ und wird auf Youtube bereits heftig gemocht, und live kann man Erdmöbel in diesem Jahr auch noch erleben.

Die schöne Tradition mit dem Christmas-Song geht zurück auf das Jahr 2006, als Erdmöbel ihr Coveralbum mit lauter ...

Franz Rogowski

Letzter deutscher Beitrag startet im Berlinale-Wettbewerb

Die Berlinale geht am Dienstag mit dem letzten deutschen Wettbewerbsbeitrag, einer Romanverfilmung des Mafia-Kritikers Roberto Saviano und abendlichem Starrummel weiter.

Regisseurin Angela Schanelec, eine der bekanntesten Vertreterinnen der sogenannten Berliner Schule, präsentiert ihren Film „Ich war zuhause, aber“. Es ist der dritte deutsche Beitrag im Rennen um die Bärenpreise. Der Film erzählt davon, wie eine Familie mit einem Verlust umgeht.

Fatih Akin

Fatih Akin mit „Der Goldene Handschuh“ im Bären-Wettbewerb

Regisseur Fatih Akin (45) geht mit seinem Horror-Thriller „Der Goldene Handschuh“ ins Rennen um den Goldenen Berlinale-Bären.

Auch der Franzose Francois Ozon, die Österreicherin Marie Kreutzer und die Deutsche Angela Schanelec schicken ihre neuen Filme in den offiziellen Wettbewerb der Berliner Filmfestspiele. Das teilte die Berlinale (7. bis 17. Februar 2019) am Donnerstag mit.

Akins „Der Goldene Handschuh“ ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Heinz Strunk über den Hamburger Frauenmörder Fritz Honka.

Franz Rogowski

Ulrich-Wildgruber-Preis für Schauspieler Franz Rogowski

Der Schauspieler Franz Rogowski von den Münchner Kammerspielen wird mit dem Ulrich-Wildgruber-Preis ausgezeichnet. Der 32-Jährige erhalte die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung am Sonntag (20. Januar) beim traditionellen Neujahrsempfang im Hamburger St. Pauli Theater, teilte das Theater am Freitag mit. „Franz Rogowski zeichnet sich aus durch eine ungeheure Intensität und ein sanftes, verletzliches Spiel“, heißt es in der Begründung der Jury. „Sein Gesicht ist die Sensation des Unperfekten.

69. Berlinale - Roberto Saviano

Mafia-Kritiker Saviano auf der Berlinale

Allen Drohungen zum Trotz will Anti-Mafia-Autor auch künftig weiter schreiben und sich keinesfalls einschüchtern lassen. „Ich bin gelassen, ich werde weiter erzählen“, sagte der unter Personenschutz lebende italienische Journalist am Dienstag auf der Berlinale. Im Wettbewerb stellte der 39-Jährige die Verfilmung seines Romans „La Paranza dei Bambini (Piranhas)“ vor. Auch der dritte und letzte deutsche Beitrag ging am Dienstag ins Rennen um die Bärenpreise.

Ottilie von Faber-Castell

Ottilie von Faber-Castell

Fernsehfilme über historische Frauenfiguren gibt es bei ARD und ZDF immer öfter. Ob „Katharina Luther“, Bertha Benz („Carl & Bertha“) oder Elly Beinhorn („Elly Beinhorn - Alleinflug“) - selbstbewusste Frauen stehen dabei im Mittelpunkt, ohne sich hinter Männern verstecken zu müssen.

So ist das auch bei der dreistündigen Produktion „Ottilie von Faber-Castell - Eine mutige Frau“. Das Erste zeigt sie an diesem Samstag (14.9.) um 20.15 Uhr.

Ich war zuhause, aber...

„Ich war zuhause, aber...“: Filmgedicht mit Hamlet und Esel

Um ein Gefühl für Angela Schanelecs neuen Film zu bekommen, kann man ein Experiment versuchen. Man setzt sich hin, stellt die Stoppuhr und wartet, bis 37 Sekunden vorbei sind. Klingt nicht viel, kann sich aber wie eine Ewigkeit anfühlen. Im Film „Ich war zuhause, aber...“ dauert eine der ersten Szenen genauso lange - darin beißt ein Hund auf einem Kadaver herum.

Manche Zuschauer lieben das an Schanelecs Filmen: Dass sie die Kamera kaum bewegt und dem Publikum eine Art Gemälde zeigt.

Drei Personen laufen hintereinander

„Tatort“-Ermittler auf der Flucht

Millionen Krimifans sehen zu, und die Kohle stimmt auch: „Tatort“-Kommissar zu werden galt stets als ein Sechser im Lotto. Ist es das heute nicht mehr? Gleich zwei Schauspielerinnen haben aktuell keine Lust mehr auf diesen Traumjob: Meret Becker hat ihren Abschied vom Berlin-„Tatort“ angekündigt, und Aylin Tezel gibt als Kollegin von Jörg Hartmann in Dortmund auf. Sie sind nicht die ersten, die neue künstlerische Herausforderungen suchen, die Liste der Aussteiger ist lang: Zuletzt haben Stefan Konarske in Dortmund, Alwara Höfels in Dresden, ...

«Der goldene Handschuh»

Diese Filme konkurrieren um den Goldenen Bären

Bei der 69. Berlinale gehen 17 Filme aus aller Welt ins Rennen um die Preise. Außerdem laufen 6 weitere Filme im Wettbewerb außer Konkurrenz. Die Übersicht:

„Der Boden unter den Füßen“ (Österreich) von Marie Kreutzer mit Valerie Pachner, Pia Hierzegger, Mavie Hörbiger

„Der Goldene Handschuh“ (Deutschland/Frankreich) von Fatih Akin mit Jonas Dassler, Margarethe Tiesel, Hark Bohm

„Di jiu tian chang (So Long, My Son)“ (Volksrepublik China) von Wang Xiaoshuai mit Wang Jingchun, Yong Mei, Qi Xi, Wang ...