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Scotland Yard ermittelt zu „Maddie“ wohl bald in Portugal

London (dpa) - Die britische Polizei rechnet mit gemeinsamen Ermittlungen im Fall der verschwundenen Madeleine McCann mit ihren portugiesischen Kollegen. Das schrieb Mark Rowley vom Ermittlerteam bei Scotland Yard in einem Brief an Medien. Britische Polizisten dürfen gegenwärtig in Portugal zwar Unterlagen sichten, jedoch nicht offiziell ermitteln. Familie McCann hatte 2007 in einem portugiesischen Ferienort Urlaub gemacht, als ihre „Maddie“ genannte Tochter im Alter von damals drei Jahren verschwand.

Neues Phantombild von mutmaßlichen Maddie-Entführer

Auf der Suche nach der verschwundenen Madeleine gibt es ein neues Phantombild mit einem mutmaßlichen Entführer des britischen Mädchens. Das Bild zeigt einen Mann, den eine Zeugin als „sehr hässliche“ beschrieben hatte. Er soll das Appartement in dem südportugiesischen Badeort Praia da Luz beobachtet haben, aus dem Madeleine McCann vor zwei Jahren spurlos verschwunden war. Die Zeichnung basiert auf Aussagen einer britischen Touristin, die ebenfalls in dem Ort war.

Polizei will wieder im Fall Madeleine McCann ermitteln

London (dpa) - Die britische Polizei will wieder im Fall der in Portugal verschwundenen „Maddie“ ermitteln. Das Innenministerium sei weiterhin daran interessiert, die Suche nach Madeleine McCann zu unterstützen.

Das berichtete der britische Sender BBC unter Berufung auf das Innenministerium. Das Ministerium werde das Vorhaben finanziell unterstützen, hieß es weiter.

Die damals Dreijährige war vor sechs Jahren aus einer Ferienanlage an der Algarve verschwunden.

Vermisste «Maddie» McCann

Maddies Eltern durch Ermittlungen ermutigt

London (dpa) - Die Eltern der seit sieben Jahren verschwundenen Madeleine McCann haben sich hoffnungsvoll zu den Ermittlungen in Portugal geäußert.

„Wir werden auf dem Laufenden gehalten über die Arbeit in Portugal, und der Fortschritt macht uns Mut“, heißt es in einer Nachricht auf der Facebook-Seite der Kampagne, die mit „Gerry und Kate“ unterschrieben ist. Die Briten baten außerdem darum, keine Gerüchte und Spekulationen zu verbreiten, die auf falschen Presseberichten beruhten.

2400 Hinweise im Fall „Maddie“

London (dpa) - Nach Zeugenaufrufen in Großbritannien, Deutschland und den Niederlanden hat die britische Polizei im Fall der vermissten Madeleine „Maddie“ McCann 2400 Hinweise erhalten. Das teilte Scotland Yard am Donnerstag mit. 500 davon waren aus Deutschland, nachdem der Aufruf gestern in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY...unglöst“ ausgestrahlt worden war. Madeleine McCann war Anfang Mai 2007 während eines Urlaubsaufenthaltes mit ihrer Familie aus einer Ferienanlage in Portugal verschwunden.

Eltern von Maddie flehen Entführer an

Zwei Jahre nach dem Verschwinden von Madeleine McCann haben ihre Eltern einen möglichen Entführer angefleht. «Lass sie frei.» Sie könne einem Priester oder einem Polizisten übergeben werden, sagte Maddies Vater Gerry McCann im Gespräch mit der US- Talkshow-Queen Oprah Winfrey. In der Sendung mit den McCanns wurde auch das neue Foto präsentiert, das Gerichtsmediziner mit einem Computerprogramm von Maddie entworfen haben. Es zeigt das britische Mädchen, wie es im Alter von nunmehr sechs Jahren aussehen könnte.

Phantombild von angeblichem Madeleine-Entführer veröffentlicht

Fast neun Monate nach dem Verschwinden der kleinen Madeleine ist erneut ein Phantombild vom möglichen Entführer des britischen Mädchens veröffentlicht worden. Die Zeichnung, die die britische Zeitung «News of the World» veröffentlichte, zeigt einen Mann mit kragenlangen Haaren, einem Schnurrbart und buschigen Augenbrauen. Nach Angaben des Blatts soll er sich in der Ferienanlage aufgehalten haben, aus der Madeleine McCann am 3. Mai verschwand. Das Bild fertigte ein Künstler nach Angaben einer Zeugin an.

Polizei will Ermittlungen im Fall Madeleine einstellen

Die portugiesische Polizei will nach Presseberichten ihre Ermittlungen im Fall des vermissten Mädchens Madeleine McCann einstellen. Wie Zeitungen in Lissabon berichteten, kamen die Ermittler zu dem Ergebnis, dass es nicht genügend Anhaltspunkte gebe, jemanden für das Verschwinden des kleinen Kindes verantwortlich zu machen. Die knapp vier Jahre alte Madeleine war im Mai 2007 aus der Ferienwohnung ihrer britischen Eltern an der Algarve-Küste in Südportugal spurlos verschwunden.