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Berliner Clubszene fürchtet weiter Disco-Sterben

Berlin (dpa) - Die Berliner Clubszene fürchtet trotz Nachbesserungen bei den geplanten Tarifen zur Musiknutzung ein „Diskothekensterben“. Die neuen Vorschläge seien reine Kosmetik. Finanziell seien sie immer noch ruinös und nicht akzeptabel, sagte Lutz Leichsenring von der Berliner Clubcommission der Nachrichtenagentur dpa. Die Musikrechte-Verwertungsgesellschaft Gema hatte sich zuvor mit dem Bund Deutscher Karneval auf neue Tarife geeinigt, die gegenüber den bisherigen Plänen abgemildert wurden.

Berliner Clubs bedanken sich bei Party-Polizisten

Die Berliner Clubszene bedankt sich bei den Hauptstadt-Polizisten, die wegen einer ausgeuferten Party in Hamburg zurückgeschickt wurden. Die Beamten hätten den G20-Gipfel „mit Lebensfreunde, viel Körpereinsatz und Hingabe begleitet“, teilte die Berliner Clubcommission mit. Der Zusammenschluss der Berliner Clubs halte den Polizisten „ein paar Gästelistenplätze“ in einem Club ihrer Wahl bereit, so der Pressesprecher Lutz Leichsenring. Die mehr als 220 Berliner Polizisten waren nach Hamburg geschickt worden, um die örtliche Polizei beim ...

Clubs sehen sich von GEMA-Reform bedroht - Kundgebung

Berlin (dpa) - Die Clubszene sieht sich durch eine neue Gebührenordnung für Musiknutzung gefährdet und will sich morgen an einer Kundgebung in Berlin beteiligen. Die Kostensteigerungen werden zu Clubschließungen oder einer zunehmenden Kommerzialisierung des Programms führen, warnte Lutz Leichsenring, Sprecher der Berliner Clubcommission. Auftritte von DJs oder Bands wären für die Gäste nicht mehr zu bezahlen. Hintergrund ist eine Tarifreform, die die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte plant.

Kater Blau

Berliner Clubs zufrieden mit Livestream

Der tägliche Livestream mit DJ-Sets aus den wegen der Corona-Krise geschlossenen Berliner Clubs soll angesichts des Erfolges über die Hauptstadt hinaus ausgeweitet werden.

Von der kommenden Woche an wollen sich auch Clubs etwa aus Hamburg, München, Leipzig, Wien oder Amsterdam an #UnitedWeStream beteiligen, wie der Sprecher der Clubcommission, Lutz Leichsenring, der dpa sagte.

Nach der ersten Woche der Streams sprach Leichsenring von mehr als drei Millionen Unique Usern auf der Seite.

Clubs sehen sich von GEMA-Reform bedroht

Berlin (dpa) - Die Clubszene sieht sich durch eine neue Gebührenordnung für Musiknutzung gefährdet und will sich am Montag an einer Kundgebung in Berlin beteiligen.

„Die Kostensteigerungen werden zu Clubschließungen oder einer zunehmenden Kommerzialisierung des Programms führen“, warnte Lutz Leichsenring, Sprecher der Berliner Clubcommission. Auftritte von DJs oder Bands wären für die Gäste nicht mehr zu bezahlen. Hintergrund ist eine Tarifreform, die die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische ...

Berliner Nachtleben

Erstes DJ-Set im Livestream der geschlossenen Berliner Clubs

Mit einem Set der Berliner DJane Jamiie haben die wegen des Coronavirus geschlossenen Clubs der Hauptstadt am Mittwochabend ihren Livestream von ihren teils weltbekannten Dancefloors eröffnet.

Mit der Aktion #UnitedWeStream will die Clubszene um ihr Überleben angesichts weggebrochener Umsätze kämpfen. Täglich sollen von 19.00 Uhr an DJ-Sets zunächst bis Mitternacht live über das Internet gestreamt werden. Den Anfang machte das an der Spree zwischen Kreuzberg und Friedrichshain gelegene „Watergate“, einer der angesagten Clubs der ...

Berghain

Berliner Clubs sehen Existenz bedroht

Mit der seit fast drei Wochen andauernden Schließung wegen der Corona-Krise sehen sich viele Clubs der international bekannten Berliner Nachtszene unmittelbar in ihrer Existenz bedroht.

„Wir waren die ersten, die zugemacht haben, und werden wohl die letzten sein, die wieder aufmachen können“, sagte Pamela Schobeß, Chefin des Clubs „Gretchen“, am Mittwoch in Berlin während eines Streamings der von den Einrichtungen getragenen Clubcommission.

Knaack-Klub

Clubs hadern mit Nachbarn - wird Berlin spießig?

Berlin (dpa) - Der legendäre „Knaack-Klub“ wird nach Silvester schließen, das „SO36“ hat es gerade noch geschafft. Dass sich Nachbarn wegen des Lärms über Bars und Clubs beschweren, passiert oft. Aber ausgerechnet in Berlin, der „Arm, aber sexy“-Hauptstadt, die mit ihrem Nachtleben prahlt und mit New York gemessen wird?

„Berlin hat viel durchgemacht. Jedes Wochenende“, verspricht schließlich die Tourismuswerbung. Ob das „SO36“, der „Knaack“, die Drum-and-Bass-Adresse „Icon“, die Schwulen-Bar „Zum schmutzigen Hobby“ und selbst das ...

Clubs und GEMA streiten über „Diskothekensterben“

Berlin (dpa) - GEMA und Clubbetreiber streiten über die neuen Tarife für die Musiknutzung. Sind die Pläne fair oder existenzbedrohend? Die Berliner Clubszene geht auf die Straße.

Die GEMA findet ihre neuen Tarife zur Musiknutzung fair - aber die Clubs schlagen Alarm. Von einem „Diskothekensterben“ und Mehrkosten von 600 bis 1200 Prozent ist die Rede. Die Musikrechte-Verwertungsgesellschaft wollte am Montag in Berlin dagegen einiges klarstellen: Die GEMA plant demnach ab 2013 einheitliche Gebühren.