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Barroso und Letta auf Lampedusa: Europa muss gemeinsam handeln

Lampedusa (dpa) - EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und Italiens Regierungschef Enrico Letta haben nach dem Flüchtlingsdrama vor Lampedusa einen Aufruf an Europa gestartet. Der Notstand von Lampedusa sei ein europäischer, Europa könne sich nicht abwenden, sagte Barroso auf der italienischen Flüchtlingsinsel. Auch Letta nannte die Katastrophe von Lampedusa ein „europäisches Drama“. Rom werde das Flüchtlingsproblem zu einem zentralen Anliegen machen und die EU um Hilfe bitten.

Flüchtlingsstrom aus Tunesien ebbt ab

Lampedusa (dpa) - Der Flüchtlingsstrom aus Tunesien in Richtung der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa scheint gestoppt, aber Italien und Europa stehen noch vor vielen Problemen. So ist die Situation auf Lampedusa weiter angespannt. „Wir stehen vor dem Kollaps“, sagte der Bürgermeister der Insel. Lampedusa sei überflutet von Immigranten. Die EU hielt ihre Hilfeangebote an Italien aufrecht, doch zur eventuellen Aufnahme der Migranten gab es ein Nein aus Wien und Berlin.

Weitere 1000 Flüchtlinge auf Lampedusa erwartet

Lampedusa (dpa) - Die Flüchtlingswelle von Nordafrika nach Italien reißt nicht ab. Mehr als 550 Flüchtlinge erreichten heute die Insel Lampedusa südlich von Sizilien. Sie waren vor dem Bürgerkrieg aus Libyen geflohen. Weitere zwei überladene Boote mit Flüchtlingen befinden sich noch im Mittelmeer. Darunter sind offenbar auch etwa 220 Flüchtlinge in Seenot. Seit Beginn der nordafrikanischen Revolutionswelle sind mehr als 30 000 Menschen auf der nur 20 Quadratkilometer großen Insel Lampedusa angekommen.

1600 Bootsflüchtlinge auf Lampedusa

Lampedusa (dpa) - In Italien sind erneut Hunderte Bootsflüchtlinge aus Afrika angekommen. In der Nacht strandete ein Schiff mit 213 Flüchtlingen im Süden Siziliens. Auf der kleinen Insel Lampedusa trafen auch zwei Boote mit jeweils etwa 200 Menschen ein. Damit befanden sich auf Lampedusa erneut über 1600 Flüchtlinge. Die Insel liegt nur 130 Kilometer von der tunesischen Küste entfernt und gilt für viele Afrikaner seit langem das „Tor nach Europa“.

Jetzt weit mehr als 5500 Flüchtlinge auf Lampedusa

Lampedusa (dpa) - Die Zahl der Flüchtlinge auf der italienischen Insel Lampedusa ist auf weit mehr als 5500 gestiegen. Es handelt sich fast ausschließlich um Tunesier. In der Nacht erreichten drei Boote mit zusammen 290 Immigranten an Bord die Insel. Das Auffanglager ist seit Tagen komplett überfüllt. Seit Jahresbeginn sind mehr als 15 000 Flüchtlinge auf Lampedusa angekommen. Innenminister Roberto Maroni warnte erneut davor, dass sich auf diesem Weg auch Terroristen einschleusen könnten.

Über 3000 Flüchtlinge auf Lampedusa

Lampedusa (dpa) - Der Flüchtlingsstrom auf die süditalienische Insel Lampedusa reißt nicht ab. In der Nacht strandeten erneut fast 380 Menschen auf der winzigen Insel. Im Aufnahmelager von Lampedusa befänden sich weit über 3000 Flüchtlinge, berichteten italienische Medien. Das Lager ist nur für rund 850 Personen ausgelegt. Das UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge warnte, die Lage könnte sich dramatisch zuspitzen, sollten auch Massen aus Libyen über das Mittelmeer nach Italien fliehen.

48 Menschen erreichen Lampedusa

48 Menschen erreichen Lampedusa

Nur 48 Menschen aus Nordafrika erreichten nach einem schweren Sturm lebend das sichere Ufer der Mittelmeerinsel Lampedusa, die zu Italien gehört. Die Rettungskräfte waren zunächst von 200 Insassen ausgegangen. 20 Leichen wurden geborgen. Fotos: dpa

Flüchtlingsdrama auf Lampedusa

Flüchtlingsdrama auf Lampedusa

Tausende Tunesier flohen in den vergangenen Tagen über See auf die italienische Insel Lampedusa, um der schwierigen Lage in ihrem Land zu entgehen. Das Flüchtlingslager der Insel platzt aus allen Nähten.

Wieder Flüchtlingswelle nach Lampedusa

Neue Flüchtlingswelle nach Süditalien: Auf der Insel Lampedusa sind innerhalb von 24 Stunden rund 450 Flüchtlinge gelandet. In der Nacht machte ein altes Fischerboot mit knapp 380 illegalen Einwanderern im Hafen von Lampedusa fest, berichteten italienische Medien. Die in Lampedusa ankommenden illegalen Einwanderer stammen in der Regel aus afrikanischen Ländern. Die neuen Flüchtlinge wurden zunächst im Aufnahmezentrum der italienischen Mittelmeerinsel untergebracht.