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Brand in Mecklenburg-Vorpommern, Brandgeruch in Sachsen

Der Brandgeruch des großen Feuers bei Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern ist selbst in Sachsen spürbar gewesen. Bei den Feuerwehren in Leipzig und Dresden gingen am Morgen zahlreiche Anrufe von besorgten Bürgern ein. Die Mitarbeiter der Rettungsleitstellen hätten die Anrufer beruhigt. Der Brandgeruch stamme tatsächlich von dem Waldbrand im 300 Kilometer entfernten Lübtheen. Dort waren am Morgen rund 430 Hektar Wald betroffen.

Schwesig würdigt Leistung der Einsatzkräfte

Die Einsatzkräfte leisten bei der Bekämpfung des Waldbrandes nahe Lübtheen nach Überzeugung von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig Außergewöhnliches. „Es ist beeindruckend und großartig“, sagte die Regierungschefin bei einem Besuch in Lübtheen. Sie habe ihren Urlaub in Frankreich unterbrochen, um Feuerwehrleuten, Polizisten, Bundeswehrangehörigen, den vielen Helfern und auch den betroffenen Anwohnern den Rücken zu stärken. Viel Unterstützung erhalte Mecklenburg-Vorpommern auch aus anderen Bundesländern.

Katastrophenfall in Lübtheen soll Montag beendet sein

Im Kampf gegen den großflächigen Waldbrand bei Lübtheen wird für die kommenden Tage eine weitere Entspannung erwartet. Der Landrat des Landkreises Ludwigslust-Parchim, Stefan Sternberg, geht davon aus, dass am Montag der Katastrophenfall für beendet erklärt werden kann, wie der Landkreis mitteilte. Die Bundeswehr werde sich am Wochenende aus dem Einsatzgebiet zurückziehen, ihre Löschhubschrauber hätten den Einsatz bereits am Freitagabend beendet.

Bundesinnenminister Seehofer besucht Brandregion Lübtheen

Nach dem verheerenden Waldbrand auf dem früheren Truppenübungsplatz bei Lübtheen wird heute Bundesinnenminister Horst Seehofer in Mecklenburg-Vorpommern erwartet. Der Minister wolle sich über die Brandbekämpfung und die dabei vom Bund geleistete Hilfe informieren, hieß es. Der Brand war am 30. Juni auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz ausgebrochen und konnte erst am Montag so weit gelöscht werden, dass nach acht Tagen der Katastrophenalarm aufgehoben werden konnte.

Verdacht auf Brandstiftung auf Truppenübungsplatz erhärtet

Das verheerende Feuer auf dem Truppenübungsplatz bei Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern ist mit großer Wahrscheinlichkeit gelegt worden. „Es verhärtet sich der Verdacht, dass es sich um Brandstiftung handelt“, sagte der Landrat des Kreises Ludwigslust-Parchim, Stefan Sternberg in Lübtheen. Der seit Sonntag wütende großflächige Waldbrand auf dem Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes stellt die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen. Betroffen sind mittlerweile etwa 600 Hektar des früheren, stark mit Munition belasteten Manövergebietes.

Elfjähriger reißt mit Kleintransporter aus - Polizeifahndung

Lübtheen (dpa) - Ein elf Jahre alter Junge ist mit einem Kleintransporter von seinen Pflegeeltern in Mecklenburg-Vorpommern abgehauen. Der Junge sei schon mehrmals weggelaufen und vermutlich auch im Umgang mit Autos nicht ungeübt, teilte die Polizei mit. Möglicherweise sei der Elfjährige aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim in seine Heimatstadt Hamburg gefahren. Die Polizei fahndete unter anderem mit einem Hubschrauber nach dem Jungen.

Rückkehr in letztes evakuiertes Dorf

Das wegen des Waldbrandes in Südwestmecklenburg evakuierte Dorf Alt Jabel ist am Morgen wieder freigegeben worden. Die rund 260 Anwohner dürfen in ihre Häuser zurückkehren. Die Lage im Waldbrandgebiet bei Lübtheen hat sich weiter entspannt. In die anderen drei evakuierten Orte - Trebs, Jessenitz-Werk und Volzrade - hatten die Bewohner schon am Mittwoch zurückkehren dürfen. Die Bundeswehr zieht sich am Wochenende aus dem Einsatzgebiet zurück, ihre Löschhubschrauber haben den Einsatz schon beendet.

Waldbrand - Evakuierung für fast alle Orte aufgehoben

Die Lage im Waldbrandgebiet bei Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern hat sich weiter entspannt: In drei der vier evakuierten Orte dürfen die Bewohner wieder zurückkehren. Für Trebs und Jessenitz-Werk war die Evakuierung bereits aufgehoben worden, nun auch für die kleine Gemeinde Volzrade. Wie der Landkreis Ludwigslust-Parchim mitteilte, dürfen die Anwohner in ihre Häuser zurück. Nur noch die Einwohner von Alt Jabel müssen auf ihre Rückkehr warten.

Riesiger Waldbrand in Südwestmecklenburg

In Mecklenburg-Vorpommern wütet der nach offiziellen Angaben größte Waldbrand in der Geschichte des Bundeslandes. Betroffen seien 430 Hektar auf einem früheren Truppenübungsplatz bei Lübtheen etwa 50 Kilometer südwestlich von Schwerin. Das Gelände sei hochgradig mit Munition belastet, was die Löscharbeiten erheblich erschwere, sagte Umweltminister Till Backhaus. Nach Angaben des Landrats des Kreises Ludwigslust-Parchim, Stefan Sternberg, wurden drei Ortschaften vorsorglich evakuiert.

Löscharbeiten bei Waldbrand in Südwestmecklenburg gehen weiter

Mit acht Löschhubschraubern und mehreren Wasserwerfern wollen die Einsatzkräfte den Waldbrand auf dem Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes bei Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern am Dienstag unter Kontrolle bekommen. Damit wird die Flotte der Helikopter verdoppelt. Wegen unberechenbarer Winde gibt es noch keine Entwarnung in dem munitionsbelasteten, stark ausgetrockneten Gebiet im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Vier Dörfer wurden bislang evakuiert.