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PKK schwört bewaffnetem Freiheitskampf für Kurdistan ab

Die Arbeiterpartei Kurdistans hat dem bewaffneten Kampf für einen kurdischen Staat abgeschworen. Das teilte die Organisation in Brüssel mit. Bei einer Parteiversammlung sei außerdem die sofortige Umbenennung der PKK in «Kongress für Freiheit und Demokratie Kurdistans» beschlossen worden. Zum Parteichef sei der in der Türkei inhaftierte und dort zum Tode verurteilte Abdullah Öcalan gewählt worden, hieß es weiter.

PKK schwört bewaffnetem Freiheitskampf für Kurdistan ab

Die Arbeiterpartei Kurdistans hat dem bewaffneten Kampf für einen kurdischen Staat abgeschworen und sich gleichzeitig einen neuen Namen gegeben. Der «Kongress für Freiheit und Demokratie Kurdistans» strebe Veränderungen nur noch auf demokratischem Wege an, teilte die Organisation in Brüssel mit. Der türkische Außenminister Ismail Cem sagte, Ankara werde seine Haltung zur PKK auch nach der Umbenennung nicht ändern.

Kurden im Nordirak bilden gemeinsame Front

Die Kurden im Nordirak wollen ihre Kämpfer zusammenschließen. Im Kriegsfall wollen sie so den US-Truppen gegen die irakischen Streitkräfte helfen. Zu diesem Zweck bildeten die Demokratische Partei Kurdistans und die Patriotische Union Kurdistans einen gemeinsamen Militärausschuss. Traditionell sind beide Parteien verfeindet. Schätzungen über die Zahl ihrer Kämpfer schwanken zwischen 50 000 und 200 000. Sie gelten als schlecht bewaffnet.

Hintergrund: Die PKK

Die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans PKK (Partiya Karkeren Kurdistan) kämpft seit 1984 für einen eigenen Staat der Kurden oder zumindest ein Autonomiegebiet im Südosten der Türkei. Dabei hat sie auch Anschläge in Touristengebieten verübt.

Die PKK gilt auch in der EU und den USA als Terrororganisation. Bislang starben in der Auseinandersetzung zwischen türkischem Militär und PKK bis zu 37 000 Menschen. Hunderttausende Kurden flohen in andere Landesteile.

Hintergrund: Die PKK

Die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans PKK (Partiya Karkeren Kurdistan) kämpft seit 1984 für einen eigenen Staat der Kurden oder zumindest ein Autonomiegebiet im Südosten der Türkei. Dabei hat sie auch Anschläge in Touristengebieten verübt.

Die PKK gilt auch in der EU und den USA als Terrororganisation. Bislang starben in der Auseinandersetzung zwischen türkischem Militär und PKK bis zu 37 000 Menschen. Hunderttausende Kurden flohen in andere Landesteile.

Über die Zukunft des Irak

ULM (sz) - Mit der "Zukunft des Irak" befasst sich heute, 20 Uhr, eine Gesprächsrunde in der Volkshochschule Ulm. Teilnehmen werden Ahmad Berwari (Patriotische Union Kurdistans), Hans Branscheidt (medico international) und Ronald Ofteringer (DRK).