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Schavan fordert Reform der Kultusministerkonferenz

Die baden-württembergische Kultusministerin Annette Schavan hat an die Kultusministerkonferenz appelliert, möglichst schnell aus der PISA-Studie Konsequenzen zu ziehen. Dazu sei eine Reform des Gremiums notwendig. Im Südwestrundfunk sagte Schavan, die Kultusministerkonferenz müsse zu einem Kompetenzzentrum für Qualitätssicherung werden. Sie dürfe Bildung nicht nur verwalten. Schavan warnte im SWR-Interview davor, auf Grund der PISA-Studie die Lehrer zu überfordern.

Niedersachsen will KMK-Vertrag am Dienstag kündigen

Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff macht im Streit um die Kultusministerkonferenz ernst. Die Landesregierung werde am kommenden Dienstag im Kabinett die Vertragskündigung aussprechen und den anderen 15 Ländern mitteilen, berichtet die «Nordwest-Zeitung». Ziel sei es, «zu einer besseren, sparsameren und leistungsfähigeren Kultusministerkonferenz zu kommen». Nach der Kündigung solle es Verhandlungen über eine Reform geben.

Kultusministerkonferenz kommt in Berlin zusammen

Berlin (dpa) - Die Kultusministerkonferenz kommt heute in Berlin zu einer zweitägigen Sitzung zusammen. Die Konferenz befasst sich unter anderem mit den künftigen Bildungsberichten von Bund und Ländern. Im Zentrum steht morgen das Gespräch mit Migrantenverbänden. Es wird Zwischenbilanz gezogen - zweieinhalb Jahre nach einer gemeinsamen Erklärung zu mehr Chancengleichheit der Kinder.

Kultusministerkonferenz-Chefin warnt vor zu hohen Erwartungen

Die Vorsitzende der Kultusministerkonferenz, Karin Wolff, warnt vor zu hohen Erwartungen bei einer Verbesserung des Bildungssystems. Bildungsprozesse seien nicht einfach mit Hebelumlegen getan, sagte Wolff der ARD. Die Kultusministerkonferenz will heute in Darmstadt den «Bildungsbericht für Deutschland» verabschieden. Die Autoren beklagen darin unter anderem zu viele Schulabbrecher, zu wenig Abiturienten und zu wenig Förderung für Kinder aus einfachen Familien.

Kultusministerkonferenz gegen Volksabstimmung über Rechtschreibung

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Doris Ahnen, hat sich gegen eine Volksabstimmung im Streit um die Rechtschreibreform ausgesprochen. In der ARD sagte Ahnen, die Mehrzahl der Bürger hätte andere Sorgen. Die SPD-Politikerin verwies auf einen «einstimmigen Beschluss» in der Kultusministerkonferenz, die Rechtschreibreform zum 1. August 2005 einzuführen. CDU-Vize Jürgen Rüttgers sprach von einer Volksinitiative in Schleswig- Holstein, die eine große Mehrheit gegen die Rechtschreibreform hatte.

KMK-Chefin Kurth hofft langfristig auf einheitliches Abitur

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Brunhild Kurth, hält ein möglichst einheitliches Abitur in Deutschland langfristig für notwendig. „Wir müssen zu Vergleichbarkeit kommen. Das hat auch etwas mit Chancengleichheit und Gerechtigkeit zu tun“, sagte Kurth der Deutschen Presse-Agentur. Abiturprüfungen und Notendurchschnitte spielten eine Rolle, wenn es um die Vergabe von Studienplätzen gehe. Positiv äußerte sie sich zur Arbeit in der Kultusministerkonferenz.

Kultusminister beraten erstmals bundesweite Bildungsstandards

Die Kultusministerkonferenz hat in Bonn erstmals über bundesweit gültige Bildungsstandards an den Schulen beraten. Sie geben vor, was ein Schüler künftig in den Fächern Fächer Deutsch, Mathematik und Fremdsprache am Ende der 10. Klasse beherrschen muss. Vorgaben für weitere Fächer werden folgen. Die Standards sollen noch heute verabschiedet werden. Damit will die Kultusministerkonferenz die bisher weitestgehende Konsequenz aus dem miserablen deutschen Abschneiden beim weltweiten PISA-Schultest ziehen.

Reformkonzept für Kultusminister-Konferenz kommt im Dezember

Die Kultusministerkonferenz wird im Dezember ein eigenes Reformkonzept vorlegen. Das kündigte KMK-Präsidentin Doris Ahnen im Deutschlandfunk an. Kernaufgabe bleibe die Bildungspolitik, sagte die rheinland-pfälzische Ressortchefin. Niedersachsen hat den KMK-Vertrag gekündigt. CDU-Ministerpräsident Christian Wulff drängt auf eine Neuausrichtung. Baden-Württembergs Kultusministerin Annette Schavan rechnet mit einer baldigen Rückkehr Niedersachsens in die Kultusministerkonferenz.

Niedersachsen kündigt Vertrag über Kultusministerkonferenz

Die Zukunft der Kultusministerkonferenz steht auf der Kippe. Niedersachsen hat den Vertrag mit den anderen Ländern gekündigt. Ministerpräsident Christian Wulff strebt eine Reform des Gremiums an. Sein Vorwurf: Die KMK ist zu teuer, zu bürokratisch und zu wenig innovativ. Ihre Aufgabe ist es, ein Minimum an Gemeinsamkeit und Vergleichbarkeit im Bildungswesen der Länder zu gewährleisten. Seit dem schlechten Abschneiden Deutschlands bei der PISA-Studie kommt das Gremium der Kultusminister nicht aus den Schlagzeilen.

Niedersachsen kündigt Vertrag über Kultusministerkonferenz

Die niedersächsische Landesregierung hat den Ausstieg aus der Kultusministerkonferenz beschlossen. Der Kabinettsbeschluss fiel einstimmig. Die Kündigung bewirkt, dass der Vertrag für alle Bundesländer außer Kraft tritt. Ministerpräsident Christian Wulff will mit der Kündigung Verhandlungen über eine Reform des Gremiums in Gang setzen. Die KMK ist nach seiner Meinung zu teuer, zu bürokratisch und zu wenig innovativ.