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Millionen Spezialmasken für Schulen im Südwesten in Aussicht

Grundschulen in Baden-Württemberg könnten bald millionenfach mit Spezialmasken aus dem Gesundheitsministerium ausgestattet werden. In einem Brief an Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU), der der dpa vorliegt, schreibt Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne), dass sein Ministerium dem Kultusministerium „wie zuletzt angefordert“ weitere 5 Millionen OP-Masken und 1,8 Millionen Schutzmasken des Typs KN95 für einen Bedarf von drei Monaten zur Verfügung stellen könne.

Land und Elsass wollen mehr für politische Bildung tun

Das Land Baden-Württemberg, das Elsass und das EU-Parlament wollen künftig enger zusammenarbeiten, um bei jungen Leuten der Region das politische und geschichtliche Bewusstsein zu stärken. Das geht aus einer Absichtserklärung hervor, die am Donnerstag im EU-Parlament in Straßburg unterzeichnet wurde. „Wir müssen unbedingt zusammenstehen (...) und die Verbindungen zwischen den Bürger*innen und der (Europäischen) Union stärken“, erklärte der Präsident der Europäischen Gebietskörperschaft Elsass, Frédéric Bierry laut einer Mitteilung.

Landeselternbeirat sieht Pläne kritisch

Der Landeselternbeirat ist von den Plänen der baden-württembergischen Regierung, Grundschulen und Kitas vielleicht schon Anfang Februar zu öffnen, nicht überzeugt. Der Beiratsvorsitzende Michael Mittelstaedt warf dem Kultusministerium Konzeptlosigkeit vor. Warum gebe es nicht bereits seit Wochen einen veröffentlichten Plan für bestimmte Inzidenz-Werte, fragte er. Vielmehr schiele man nur auf die Infektionszahlen - quasi in Erwartungsstarre, so Mittelstaedt.

Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel

Elternverband erhebt Forderungen an Kultusministerium

Als Konsequenz auf die unterschiedlichen Voraussetzungen im Unterricht während der Corona-Pandemie hat der bayerische Elternverband (BEV) fünf grundlegende Forderungen an das Kultusministerium gestellt. Darunter: Ein „Freischuss“ für alle Abschlussprüfungen und eine gemeinsame Entscheidung von Lehrern und Eltern statt Noten als Kriterium fürs Vorrücken und den Übertritt.

Unter den aktuellen Bedingungen hätten nicht alle Kinder und Jugendlichen die gleichen Bildungschancen, betonte der BEV am Dienstag in München mit Blick auf ...

Bei einer Videokonferenz stellt sich CDU-Staatssekretär Volker Schebesta den Fragen der Gäste.

Präsenzunterricht steht im Fokus

Rund zwei Dutzend Interessierte haben sich am Mittwochabend zu einer Videokonferenz eingefunden, um auf Einladung des Landtagsabgeordneten Klaus Burger (CDU) mit Volker Schebesta (CDU), Staatssekretär im Kultusministerium des Landes, über Schule und Bildungspolitik zu sprechen.

Schebesta, selbst Vater von vier Kindern im Schulalter, erklärte, er wisse ob der aktuellen Schwierigkeiten – gerade während der Corona-Krise – aus erster Hand Bescheid.

Ein Kind spielt in einer Kita mit bunten Bechern und Bauklötzen

Volle Kitas und Grundschulen: Notbetreuung in der Kritik

Angesichts weiter steigender Zahlen von Kindern in Notbetreuung schlagen Baden-Württembergs Lehrer- und Erzieherverbände Alarm. In sehr vielen Kitas und Grundschulen gebe es eine Auslastung von 60 bis 70 Prozent, erklärte ein Sprecher des Verbands Bildung und Erziehung (VBE). „Dies ist dann in der Tat eine Öffnung durch die Hintertür. Der Infektionsschutz wird hierdurch konterkariert.“ Die Gewerkschaft Verdi bemängelte, dass Kitas durch die unverbindlichen Regelungen faktisch die ganze Zeit offen seien - mit Teams in voller Besetzung.

Katharina Pepela, Gesamtelternbeiratsvorsitzende Laichingen

Eltern wünschen sich Konzepte von der Politik

Der Fernunterricht an den Schulen läuft nun in der zweiten Woche und ein Ende ist nicht wirklich in Sicht. Dieser verordnete Heimunterricht stellt nicht nur Schulen und Lehrkräfte, sondern auch Kinder und ihre Eltern vor ziemliche Herausforderungen. SZ-Redakteur Christoph Schneider spricht mit Katharina Pepela, die seit sieben Jahren dem Vorstand des Laichinger Gesamtelternbeirats angehört. Sie hat sich bei Eltern umgehört und weiß, wie rund der Fernunterricht läuft.

Andreas Stoch (r), Baden-Württembergs SPD-Vorsitzender

SPD zu Kultusministerin Eisenmann: „Obrigkeitliches“ Handeln

Baden-Württembergs SPD wirft Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) ein kommunikatives und organisatorisches Versagen bei der Bewältigung der Corona-Krise im Schulbereich vor. Landesparteichef Andreas Stoch verwies in diesem Zusammenhang am Samstag auf Äußerungen mehrerer Gewerkschafts- und Verbandsvertreter bei einer virtuellen Bildungskonferenz, bei der es am Freitagabend auf SPD-Einladung um die besten Lösungen im Bildungsbereich in den kommenden Wochen ging.

Susanne Eisenmann, Baden-Württembergs CDU-Spitzenkandidatin

Streit um Schulöffnungen: Scharfe Kritik an Eisenmann

Der Richtungsstreit um eine womöglich schnellere Öffnung von Schulen in Baden-Württemberg nimmt an Schärfe zu. Die SPD warf Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) in diesem Zusammenhang am Wochenende ein kommunikatives und organisatorisches Versagen bei der Bewältigung der Corona-Krise im Bildungsbereich vor. Landesparteichef Andreas Stoch verwies dabei auf Äußerungen mehrerer Gewerkschafts- und Verbandsvertreter bei einer virtuellen Bildungskonferenz, bei der es am Freitagabend auf SPD-Einladung um die besten Lösungen im Bildungsbereich in ...

Obwohl sie wegen Corona eigentlich möglichst zuhause bleiben sollten, werden auch in Ravensburg immer mehr Kinder in die Notbetr

Auch in Ravensburg wächst der Bedarf an Notbetreuung

Die Schulen und Kitas sind wegen des Corona-Lockdowns weiterhin geschlossen – ein Problem für viele berufstätige Eltern.

Jedenfalls ist die Notbetreuung in den Kitas und an den Grundschulen in Ravensburg sehr gefragt – Tendenz steigend. Das lässt sich personell zwar noch bewältigen, wie es seitens der Stadtverwaltung heißt. Doch es gibt auch kritische Punkte.

Aktuell werden 715 Kita-Kinder (36,5 Prozent) notbetreut. Das sind mehr als in der vergangenen Woche, da waren es noch 630 Kinder (31,5 Prozent) gewesen.