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 Der Prozess gegen zwei Geschäftsführer eines Handwerksbetriebs aus dem Raum Gammertingen landet jetzt vor dem Landgericht Hechi

Veruntreuung: Geschäftsführer fechten Urteil an

Die beiden Geschäftsführer eines Handwerksbetriebs aus dem Raum Gammertingen, die vom Amtsgericht Sigmaringen wegen Veruntreuung verurteilt worden waren, haben gegen das Urteil Berufung eingelegt.

Damit werde der Fall vor dem Landgericht Hechingen erneut verhandelt, sagt Kristina Selig, Richterin am Amtsgericht. Erfahrungsgemäß könne ein Prozess innerhalb eines halben Jahres wiederholt werden. Um Berufung einlegen zu können, sei keine Begründung notwendig.

 Das Amtsgericht Sigmaringen hat zwei Geschäftsführer aus dem Raum Gammertingen zu Geldstrafen verurteilt.

Urteil: Geschäftsführer müssen jeweils 20000 Euro Strafe zahlen

Das Amtsgericht Sigmaringen hat am Mittwoch die beiden Geschäftsführer eines Handwerksbetriebs aus dem Raum Gammertingen wegen des Vorenthaltens und der Veruntreuung von Arbeitsentgelt verurteilt. Die Männer müssen nun jeweils eine Geldstrafe in Höhe von 20 000 Euro zahlen. Richterin Kristina Selig sah es als erwiesen an, dass sie einen Handwerker zum Schein als selbstständigen Unternehmer deklarierten, um die entsprechenden Sozialversicherungsbeiträge zu sparen.

 Ein Hundehalter ist wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt worden.

Hundebesitzer wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt

Weil sein Hund einen Spaziergänger gebissen hat, ist ein Hundebesitzer aus dem südlichen Kreisgebiet vor dem Amtsgericht zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Richterin Kristina Selig sprach ihn der gefährlichen Körperverletzung schuldig.

Der Hundebesitzer ging mit seinem Mischlingshund an der Leine in einem Wohngebiet spazieren. Die Staatsanwältin warf ihm in der Anklage vor, dass dabei sein Hund dem Geschädigten, der im Februar 2019 mit seinem Enkel unterwegs gewesen sei, Prellungen und Bisswunden zugefügt habe.

 Gute Schießkünste bei der Bundeswehr und ein daraus resultierender Spitzname sind die Gründe für eine Verhandlung am Amtsgerich

Kurioser Streit vor Gericht: Soldat fühlt sich durch den Spitznamen „Wassili“ beleidigt

Einem 53-jährigem Soldaten ist am Mittwoch vor dem Amtsgericht Sigmaringen vorgeworfen worden, einen Kameraden mit einem demütigendem Spitznamen angesprochen zu haben. Streitpunkt war hier, ob der Angeklagte den ihm unterstellten Soldaten mit dem Namen Wassili betitelt habe. Richterin Kristina Selig urteilte zugunsten des Angeklagten und sprach ihn frei.

Aus ihrer Sicht habe es keine Anhaltspunkte gegeben, dass der Name Wassili bei der Übung 2018 gefallen sei.

ARCHIV - SYMBOLFOTO - Eine Statue der Justitia hält in Bamberg (Bayern) eine Waage in ihrer Hand, aufgenommen am 09.09.2014. Sta

Mutmaßlicher Dealer wird freigesprochen

Keine Beweise, kein Schuldspruch – so lautet das Ergebnis eines Prozesses vor dem Amtsgericht in Sigmaringen, der am Montag fortgesetzt wurde. Angeklagt war ein 24-Jähriger aus Gammertingen, dem in 23 Fällen der Handel mit Marihuana und in einem Fall der Besitz von Drogen vorgewurfen wurde. Wegen letzterem bekam er eine Strafe von 40 Tagessätzen von je zehn Euro, der Handel wiederum konnte nicht nachgewiesen werden.

Das wiederum lag an den beiden Zeugen.

 Wegen Volksverhetzung verurteilt das Amtsgericht Sigmaringen einen Mann zu einer Geldstrafe.

„Dachau wieder anheizen“: Mann muss wegen Volksverhetzung 3000 Euro zahlen

„Man müsste nur Dachau anheizen.“ – Mit diesen Worten hat ein 64-jähriger Mann aus Wald im Dezember vergangenen Jahres einen Facebook-Beitrag der AfD kommentiert.

Nun wurde er dafür vom Amtsgericht Sigmaringen zu einer Geldstrafe wegen Volksverhetzung verurteilt. Richterin Kristina Selig ordnete 120 Tagessätze zu jeweils 25 Euro an. Insgesamt muss der Mann somit 3000 Euro bezahlen. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Geldstrafe von 150 Tagessätzen, die Verteidigung einen Freispruch gefordert.

 Ein Mann muss sich wegen Sexualstraftaten verantworten.

Mann droht am Telefon, um sich sexuell zu befriedigen

Ein 55-Jähriger hat per Telefon Frauen bedroht, um daraus sexuelle Befriedigung zu ziehen. Deshalb musste er sich jetzt vor dem Amtsgericht in Sigmaringen verantworten. Der Mann, der in der Nähe von Singen wohnt, hatte im Februar 2018 innerhalb eines Morgens wahllos vier ihm unbekannte Frauen angerufen, unter anderem aus Sauldorf und Herdwangen-Schönach, und ihnen versichert, er habe ihre Töchter entführt. Diese sollten nur freikommen, wenn die Frauen sich auf Gespräche mit sexuellem Inhalt einließen.

Person hält Faust in die Kamera

Gewalttätige Auseinandersetzung zwischen Nachtschwärmer und Anwohner endet vor Gericht

Wer hat zugeschlagen? Diese Frage hat das Amtsgericht in Sigmaringen am Mittwoch beschäftigt. Weder die Aussagen des Angeklagten und des Nebenklägers noch die der Zeugen verhalfen zur Aufklärung. Das führte letztlich zwar in einem Punkt zu einem Urteil, in einem anderen entscheidenden aber zu einem Freispruch.

Der Vorfall, um den es sich drehte, ereignete sich bereits im Juni 2017. Der 23-jährige Angeklagte war mit zwei Freunden nachts in der Stadt unterwegs und dabei offenbar so laut, dass eine Anwohnerin die Gruppe mit Wasser ...

 Das Amtsgericht in Sigmaringen hat ein hartes Urteil gefällt.

Diebstahlserie endet im Gefängnis

Eine ganze Serie an Diebstählen und noch einiges mehr hat sich ein 29-jähriger Asylbewerber zuschulden kommen lassen. Die Begründung: angeblich eine Notlage. Doch diese Begründung hat ihm am Dienstag vor dem Amtsgericht in Sigmaringen beim zweiten Verhandlungstag nicht geholfen. Aus Sorge, er könne wieder eine Tat begehen, verurteilte ihn Richterin Kristina Selig zu einem Jahr und zwei Monaten Freiheitsstrafe – ohne Chance auf Bewährung.

Angeklagt war der Mann unter anderem wegen fünf Diebstählen, die er seit 2018 begangen haben ...

 Das Landgericht Hechingen hat das Urteil gegen einen 60 Jahre alten Sigmaringer gefällt.

Sigmaringer wird zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt

Am zweiten Verhandlungstag im Hechinger Landgericht hat das Gericht unter dem Vorsitzenden Richter Ernst Wührl einen 60 Jahre alten Sigmaringer wegen versuchter Vergewaltigung seiner Ehefrau in Verbindung mit schwerer Körperverletzung zu einer zweijährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Diese wird zur Bewährung ausgesetzt. Zudem muss der Täter ein Schmerzensgeld von 5000 Euro zahlen und eine Therapie beginnen.

Zur abschließenden Beweisaufnahme wurde zunächst der vernehmende Kriminalkommissar aus Ravensburg befragt.