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Wiener Albertina sagt wegen Geldmangels Ausstellung ab

Die Graphische Sammlung Albertina in Wien hat wegen Geldmangels die für den Sommer geplante Ausstellung «Raffael bis Goya» abgesagt. In der Schau sollten Handzeichnungen bedeutender Meister aus den eigenen Beständen präsentiert werden. Direktor Klaus Albrecht Schröder begründete den Schritt mit der Rücknahme zugesagter Subventionen durch das Bildungsministerium.

Die Albertina, ein Seitenflügel der Wiener Hofburg, beherbergt eine sehr umfangreiche und äußerst wertvolle Graphiksammlung.

Klaus Albrecht Schröder

Albertina-Direktor: Kunstmarkt wird immer kurzatmiger

Der Direktor des Wiener Museums Albertina Klaus Albrecht Schröder (60) macht eine sich immer schneller wandelnde Kunstwelt aus, um mehr Umsätze zu generieren.

Trends würden auf Messen und Kunstveranstaltungen vorgestellt und nur wenige Monate später wieder vergessen. „Das mag für manche Kulturpessimismus sein, ich halte es für eine Gegenwartsanalyse“, sagte Schröder der Deutschen Presse-Agentur.

So entstehe ein Preisdruck und ein Wertverständnis für Kunst, das sehr stark marktgetrieben sei.

Museen hoffen im Streit um Dürers «Feldhasen» auf Einlenken Wiens

In ihrem Ringen mit dem österreichischen Bildungsministerium um Albrecht Dürers berühmten «Feldhasen» hoffen die Wiener Albertina und das Madrider Prado-Museum auf ein Einlenken der Behörde.

In einer am Donnerstag in Madrid und Wien veröffentlichten gemeinsamen Erklärung der beiden Museumsdirektoren Klaus Albrecht Schröder und Miguel Zugaza äußerten diese sich zuversichtlich, dass ihre Vorschläge akzeptiert werden könnten und die geplante Dürer-Schau vom 8.

Albertina Wien steht vor größter Restitution

Die Albertina Wien, grafische Sammlung und ältestes Museum der österreichischen Hauptstadt, steht wahrscheinlich vor dem größten Restitutionsfall ihrer Geschichte.

Eine Sammlung von Plakaten aus den Jahren von 1890 bis 1920 des Wiener Geschäftsmannes Julius Paul, die auch Werke von Gustav Klimt und Alfons Mucha umfasst und rund 7,4 Millionen Euro wert sein soll, wurde nach Medienberichten von der Albertina im Jahr 1939 aus einem Notverkauf erwoben.

Wiener Albertina zeigt erste Rembrandt-Retrospektive in Österreich

Die erste Rembrandt-Retrospektive in Österreich ist von diesem Freitag an in der Wiener Albertina zu sehen. Die Ausstellung präsentiere alle wichtigen Themen, Techniken und Gattungen im Werk des niederländischen Künstlers in zentralen Beispielen, sagte der Direktor der Albertina, Klaus Albrecht Schröder, am Mittwoch. Der Schwerpunkt der Schau liegt den Beständen des Hauses entsprechend auf Zeichnungen und Radierungen. Außerdem werden 30 Gemälde aus internationalen Sammlungen gezeigt.

Neue Arbeiten von Neo Rauch in der Albertina Wien

Einen Blankoscheck hatte Wiens Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder dem aus Leipzig stammenden Künstler Neo Rauch vor zwei Jahren ausgestellt. Er versprach ihm eine Ausstellung parallel zur lange geplanten großen Rubens-Schau, aber er wollte exklusive Werke zeigen.

Der 1960 geborene, eigenwillige Maler machte sich an die Arbeit - und nun ist eine Auswahl an neuen Arbeiten auf Papier im ältesten Museum Wiens zu sehen. In großem Format hat Rauch seine suggestiven Bilderrätsel und Vexierspiele ausgeführt, die bis 9.

Joannis Avramidis

Bildhauer Joannis Avramidis mit 93 Jahren gestorben

Der griechisch-österreichische Bildhauer Joannis Avramidis ist tot. Der Schöpfer großer abstrakter Figuren, die er von menschlichen Körpern ableitete, starb in der Nacht zum Samstag im Alter von 93 Jahren in Wien.

Das teilte Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder im Auftrag von Avramidis' Tochter mit. Der Künstler sei im Kreise seiner Familie gestorben.

Der am Schwarzen Meer in Batumi in der damaligen Sowjetrepublik Georgien geborene Bildhauer galt als einer der bedeutendsten Protagonisten der modernen Plastik.

Schwarz-Weiß-Zeichnungen von Roy Lichtenstein

Wien (dpa) - Rote Lippen, ein dampfendes gelbes Grillhuhn auf knallrotem Tisch, eine gelbe Kaffeetasse - ganz ohne Farbe kommt die Albertina Wien nicht aus, auch wenn sie den Pop-Art-Künstler Roy Lichtenstein unter dem Ausstellungstitel „Black & White“ präsentiert.

Im Zentrum der Schau steht aber tatsächlich der Zeichner Lichtenstein, der in den 1960er Jahren mit neuer Technik die Kunstwelt revolutionierte.

„Kein individueller Ausdruck, kein Pathos, kein Sinn“ - so umriss Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder ...

Wiener Albertina-Chef muss Dürers «Hasen» zurückholen

Der Leiter der Wiener Albertina, Klaus Albrecht Schröder, muss Albrecht Dürers berühmten «Feldhasen» aus Madrid nach Wien zurückholen. Bildungsministerin Elisabeth Gehrer sagte in Wien, die berühmte Zeichnung dürfe nur vier Wochen lang in der Dürer-Schau im Prado in Madrid gezeigt werden.

In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass Schröder eine Anzahl von Dürer-Arbeiten aus dem Bestand der Albertina ohne Ausfuhrgenehmigung des österreichischen Bundesdenkmalamtes (BDA) nach Spanien geschickt hatte.

Große Dürer-Schau in der Wiener Albertina

Die größte Albrecht-Dürer-Ausstellung seit mehr als 30 Jahren ist in der Wiener Albertina zu sehen. Gezeigt werden rund 200 Werke des Renaissance-Künstlers (1471-1528), Gemälde und Zeichnungen aus allen Schaffensphasen. «Dürer ist wie kein Anderer ein Identifikationskünstler für die Albertina», sagte Direktor Klaus Albrecht Schröder bei der Vorbesichtigung. Die Schau führe zum Teil erstmals gezeichnete Vorstudien mit späteren Gemälden zusammen und ermögliche somit eine neue Sicht auf Dürer.