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Strache-Video: Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt

Die Korruptionsstaatsanwaltschaft in Wien hat im Zusammenhang mit dem „Ibiza-Video“ Ermittlungen gegen Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und Ex-Fraktionschef Johann Gudenus eingeleitet. Konkret gehe es um den Vorwurf der Untreue, sagte ein Sprecher der Behörde. Es werde zudem gegen weitere Unbekannte ermittelt. Die Ermittlungen betreffen das „Ibiza-Video“, das „Spiegel“ und „Süddeutsche Zeitung“ am 17. Mai veröffentlicht hattn und in dessen Folge die rechtskonservative Regierung in Österreich zusammenbrach.

Nach Strache tritt auch FPÖ-Fraktionschef Gudenus zurück

Nach Österreichs Vizekanzler Heinz-Christian Strache ist auch der FPÖ-Fraktionschef im Nationalrat, Johann Gudenus, wegen der Video-Affäre von allen politischen Ämtern zurückgetreten. Er wolle sein „tiefstes Bedauern über die zwei Jahre zurückliegenden Vorkommnisse zum Ausdruck bringen“, erklärte Gudenus. Er war bei dem Treffen auf Ibiza der Dolmetscher. Dabei hatte Strache einer angeblichen Nichte eines Oligarchen lukrative öffentliche Aufträge in Aussicht gestellt, wenn sie den FPÖ-Wahlkampf unterstütze.

Medien: Razzia bei Ex-FPÖ-Chef Strache

In Österreich ist es nach Medienberichten zu einer Hausdurchsuchung beim ehemaligen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache gekommen. Auch das Haus von Ex-Fraktionschef Johann Gudenus sei durchsucht worden. Die Staatsanwaltschaft in Wien bestätigte - ohne Namen zu nennen - Ermittlungen wegen des Verdachts der Bestechung und der Bestechlichkeit. Strache und Gudenus spielten die Hauptrolle bei dem im Mai veröffentlichten Ibiza-Video aus dem Jahr 2017. Es führte zum Bruch der ÖVP-FPÖ-Koalition und zu den Neuwahlen im September.

Norbert Hofer zum neuen FPÖ-Parteichef bestimmt

Der österreichische Verkehrsminister Norbert Hofer ist in der Sitzung des FPÖ-Bundesparteipräsidiums einstimmig zum neuen Parteichef bestimmt worden. Das gab die FPÖ am Abend bekannt. Bei der nächsten Sitzung des Bundesparteivorstandes, die nach der Europawahl stattfinden wird, solle diese Entscheidung formal bestätigt werden. Hofer ist damit Nachfolger von Heinz-Christian Strache, der wegen eines Skandal-Videos zurückgetreten war. FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus gab unterdessen am Sonntagabend seinen Austritt aus der FPÖ bekannt - „mit ...

Ziemlich beste Freunde in Moskau und Wien

FPÖ-Politiker sind die eifrigsten Russland-Reisenden. Parteichef Heinz-Christian Strache, sein Vize Johann Gudenus und weitere Funktionäre zieht es regelmäßig nach Moskau – mal als Wahlbeobachter, mal als Redner auf Veranstaltungen russischer Gesinnungsgenossen, mal als Geschäfteanbahner.

Einen Tag, nachdem bekannt wurde, dass die First Czech Russian Bank (FCRB) dem französischen Front National einen Kredit gewährt, reiste Strache mit Gefolge ohne Vorankündigung wieder nach Moskau und befeuerte damit Spekulationen, ob auch die FPÖ ...

Gegen ihn wird wegen Bestechlichkeit ermittelt: Heinz-Christian Strache.

FPÖ-Chef Strache und die blaue Glücksfee

In Österreich ist es nach Medienberichten zu einer Hausdurchsuchung beim früheren FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache gekommen. Auch das Haus von Ex-Fraktionschef Johann Gudenus (FPÖ) sei durchsucht worden.

„Die Novomatic zahlt alle!“ Dieser Satz, der neben anderen Prahlereien im sogenannten Ibiza-Video von Strache zu hören ist, steht in Österreich mittlerweile symbolisch für Bestechung und illegale Parteispenden. Inhaltlich hat der neue Korruptionsskandal zwischen FPÖ und Novomatic, dem größten privaten Glücksspielkonzern Österreichs, ...

Heinz-Christian Strache

Razzia bei Ex-FPÖ-Chef Strache

In Österreich ist es nach Medienberichten zu einer Hausdurchsuchung beim ehemaligen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache gekommen. Auch das Haus von Ex-Fraktionschef Johann Gudenus (FPÖ) sei durchsucht worden.

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) in Wien bestätigte - ohne Namen von Betroffenen zu nennen - Ermittlungen wegen des Verdachts der Bestechung und der Bestechlichkeit. Strache reagierte empört auf die Ermittlungen und sprach von einem „politischen Angriff“ auf seine Person.

 Heinz-Christian Strache arbeitet an einem politischen Comeback.

Strache stilisiert sich zum Opfer

Drei Monate nach Auffliegen der Ibiza-Affäre ist Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache fast das Kunststück gelungen, sich vom Täter zum Opfer zu stilisieren. Jetzt sieht er sich selbst von den journalistischen Aufdeckern rehabilitiert.

Bereits bei seinem Rücktritt Mitte Mai präsentierte sich Strache vor den Medien als Opfer: Ja, das was das zwei Jahre alte Ibiza-Video zeige, sei bloß „a b’soffene G’schicht“ gewesen. Das könne doch jedem passieren.

Kurz und Strache

Kurz wehrt sich gegen Abwärtsstrudel

Die Menge wird immer größer, die Pfiffe schriller und die Rufe lauter: „Neuwahlen, Neuwahlen, Neuwahlen!“. Vor dem Kanzleramt in Wien machten am Samstag laut Polizei rund 5000 Demonstranten Druck auf Regierungschef Sebastian Kurz.

Der 32-Jährige stand inmitten der plötzlich aufgeflammten Regierungskrise in Österreich vor den schwersten Entscheidungen seines Politikerlebens. Soll er die Koalition mit der rechten FPÖ auflösen und Neuwahlen wagen?

Heinz-Christian Strache

Österreich: Informant nennt Details zu Skandal-Video

Eine Woche nach der Veröffentlichung des skandalösen Ibiza-Videos und dem darauffolgenden Bruch der rechtskonservativen Regierung in Österreich läuft die Suche nach den Auftraggebern.

Für Aufsehen sorgten die Äußerungen des Sicherheitsexperten Sascha Wandl, der mehreren Medien sagte, dass ein ehemaliger Geschäftspartner - den er selbst im Bereich Spionage ausgebildet habe - die Videofalle gemeinsam mit einem Wiener Anwalt gelegt habe. Beweise legte Wandl allerdings nicht vor.