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Roland Busch

Busch übernimmt Siemens-Chefsessel von Kaeser im Februar

Der Zeitpunkt des Führungswechsels bei Siemens ist nun zementiert. Der langjährige Vorstandschef Joe Kaeser wird den Stab mit Ablauf der Hauptversammlung im Februar an Roland Busch übergeben, wie der Aufsichtsrat des Technologiekonzerns am Mittwoch entschied. Allerdings wird Busch, wie bereits bekannt, am 1. Oktober 2020 die Verantwortung für das Geschäftsjahr 2021 übernehmen, wie Siemens mitteilte. Joe Kaeser werde den Übergang „aktiv“ begleiten.

Siemens hält an Auftrag für Bergwerk fest - Kritiker empört

Siemens-Chef Joe Kaeser hat dem Druck der Klimaschützer nicht nachgegeben: Er will die umstrittene Lieferung für ein riesiges Kohlebergwerk in Australien nicht abblasen. Unmittelbar nach der über Twitter verkündeten Entscheidung gab es erste Kritik - die dürfte heute noch heftiger werden. Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future kündigte sofort weitere Proteste an. „Joe Kaeser macht einen unentschuldbaren Fehler“, sagte die Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer der dpa.

Joe Kaeser

Gehaltssprung für Siemens-Chef Joe Kaeser

Siemens-Chef Joe Kaeser hat im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals mehr als 10 Millionen Euro vom Konzern erhalten. Ihm flossen insgesamt 14,25 Millionen Euro zu, ein Plus von 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht. Kaeser profitierte dabei allerdings von einem Sondereffekt: Weil 2015 die Haltefrist für Aktienoptionen verkürzt wurde, kamen dieses Jahr die Aktienpakete zweier Jahre zusammen, wie Siemens erklärte.

Ein Vertrag ist einzuhalten

Ein Vertrag ist einzuhalten

Pacta sunt servanda. Ein einmal geschlossener Liefervertrag ist einzuhalten. Joe Kaeser konnte den Auftrag, die Signalanlage für die australische Kohlegrube aufgrund des damit verbundenen Vertrauensverlustes nicht zurücknehmen: Die berechtigten Zweifel von Kunden, ob Siemens trotz Vertrag eine Lieferung verweigert, wenn ein Projekt plötzlich nicht mehr opportun erscheint, hätten dem Konzern massiv geschadet.

Siemens ist vom Selbstverständnis ein Konzern, der sich als Treiber der Energiewende versteht und sich eine ökologische ...

Siemens-Chef rechtfertigt Angebot an Neubauer

Siemens-Chef Joe Kaeser setzt sich gegen Kritiker zur Wehr, die dem Konzernboss eine versuchte Instrumentalisierung von Klimaaktivistin Luisa Neubauer für Image-Zwecke vorwerfen. Kaeser hatte der Fridays-for-Future-Aktivistin einen Sitz in einem Aufsichtsgremium des künftigen Unternehmens Siemens Energy angeboten. Neubauer lehnte ab, weil sie Siemens dann nicht mehr unabhängig kommentieren könne. „Der Protest auf der Straße allein ist keine Lösung.

Luisa Neubauer

Siemens bietet Klima-Aktivistin Neubauer Spitzenposten an

Die Klima-Aktivistin Luisa Neubauer kann bei Siemens eine wichtige Rolle übernehmen. Vorstandschef Joe Kaeser hat ihr am Freitag einen Sitz in einem Aufsichtsgremium der künftigen Siemens Energy AG angeboten.

Ob es der Aufsichtsrat oder ein anderes Gremium sei, könne Neubauer selbst entscheiden, sagte Kaeser in Berlin. „Ich möchte, dass die Jugend aktiv sich beteiligen kann. Der Konflikt zwischen Jung und Alt muss gelöst werden.“ Siemens will sein Energiegeschäft im Frühjahr als Siemens Energy abspalten und voraussichtlich im ...

Kaeser will Angebot für Siemens-Posten nicht weiterreichen

Siemens-Vorstandschef Joe Kaeser will keinem Experten den Posten in einem Aufsichtsgremium geben, den er Klimaaktivistin Luisa Neubauer angeboten hatte. Der Vorschlag sei „gut gemeint“, teilte Kaeser mit. „Aber Experten und Wissenschaftler haben wir schon genug.“ Neubauer hatte den ihr angebotenen Sitz im Aufsichtsrat des künftigen Unternehmens Siemens Energy abgelehnt und vorgeschlagen, das Angebot einem Vertreter der Scientists for Future weiterzugeben.

Siemens will bis Montag über Australien-Auftrag entscheiden

Siemens will angesichts von Protesten bis Montag entscheiden, ob der Auftrag zur Lieferung einer Zugsignalanlage für ein Kohlebergwerk in Australien ausgeführt wird. Das sagte Konzernchef Joe Kaeser in Berlin nach einem Gespräch mit der Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer. Das vom indischen Industriekonzern Adani geplante Kohlebergwerk in Australien soll eines der größten der Welt werden. Es gebe unterschiedliche Interessenlagen, von Aktionären, Kunden und auch der Gesellschaft, sagte Kaeser.